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Standpunkt – das magazin 2018

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Magazin zum Tag der Wirtschaft 2018

Beat Röthlisberger,

Beat Röthlisberger, Leiter Unternehmenskunden bei der BLKB. Mit Weitblick und Erfahrung: die BLKB eine verlässliche Partnerin für KMU in der digitalen Transformation Firmenkunden profitieren bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank traditionsgemäss von einer umfassenden Dienstleistungspalette und von einer Beratung, die auch bei komplexen Geschäftsfällen zum Ziel führt. Beat Röthlisberger, Leiter Unternehmenskunden, über Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels und darüber, wie die Bank diese gemeinsam mit ihren KMU-Kunden meistert.

BLKB 23 HHerr Röthlisberger, als Leiter Unternehmenskunden der BLKB fühlen Sie regelmässig den Puls der Wirtschaft in der Nordwestschweiz. Was macht die Digitalisierung mit den Unternehmen in der Region? Aus unseren Gesprächen mit den Unternehmerinnen und Unternehmern wissen wir, dass sich so gut wie jedes KMU in der Nordwestschweiz auf die eine oder andere Art mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzt. Einerseits spüren wir bei den Verantwortlichen in den Unternehmen viel Enthusiasmus hinsichtlich neuer Entwicklungen und Möglichkeiten. Wir sehen grossartige innovative Ideen, die erst mit der digitalen Entwicklung überhaupt denkbar geworden sind. Andererseits gibt es aber auch viele Unsicherheiten. Von welcher Art Unsicherheiten sprechen Sie? Es tauchen immer wieder Fragen auf, sogar Zweifel: Wie kann ich die Digitalisierung nutzen, um mein Geschäftsmodell und meine Prozesse zu optimieren? Welche Investitionen stehen bereits heute an? Kann überhaupt ein Return on Investment darauf erzielt werden? Wie schnell muss ich mich den neuen Gegebenheiten anpassen, um auch künftig erfolg reiche Geschäfte abschliessen zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben? Was muss ich selber können? Und was kann ich delegieren oder als Service einkaufen? Was fasziniert Sie daran persönlich? Persönlich faszinierend finde ich, dass der technologische Wandel und digitale Innovationen ganz neue Möglichkeiten eröffnen, sodass industrielle Produktionsprozesse wieder in der Region abgewickelt werden. «Wir sehen grossartige innovative Ideen, die erst mit der digitalen Entwicklung überhaupt denkbar geworden sind.» «Vielleicht sitzen wir nicht alle im gleichen Boot, wir befahren aber alle denselben Fluss.» Gibt es eine einfache Formel, welche bei der Transformation erfolgversprechend ist? Schön wär’s. Generell lässt sich sicherlich festhalten, dass es von zentraler Bedeutung ist, erforderliches neues Know-how für das Unternehmen frühzeitig zu erkennen und dieses anschliessend in hohem Tempo aufbauen zu können. Dazu ist es oftmals notwendig, zusätzliche Investitionen zu tätigen. Drei Regeln kann man dazu hervorheben. Welches sind diese drei Regeln? 1. Wer schlecht organisiert ist oder kein klares Zielbild seiner Organisation vor Augen hat, dem hilft auch die Digitalisierung nicht weiter. 2. Unternehmen, die in digitale Lösungen investieren, tun gut daran, ihre ganze Organisation mit voller Konsequenz auf deren Anwendung zu schulen und alle Mitarbeitenden entsprechend zu führen. Sonst werden aus Investitionen rasch versunkene Kosten. 3. Digitale Lösungen können ein Geschäftsmodell unterstützen und modernisieren. Sie sind aber nicht gleichbedeutend mit dem Geschäftsmodell. Wer hier ein Heilmittel gegen mangelnden Erfolg erwartet, sieht sich oft getäuscht. Unsere Beraterinnen und Berater stehen den KMU bei diesen Themen gerne als Sparringpartner zur Verfügung. Wir wollen hier unseren Beitrag als Baselmehrbieterin leisten und mit einfachen und zukunftsfähigen Lösungen unsere Kunden unterstützen. Der Wandel stellt demzufolge auch für die BLKB eine Herausforderung dar? Der BLKB geht es ganz ähnlich wie den KMU in der Region. Einerseits haben sich die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. Andererseits haben sich neue Arbeitsprozesse etabliert, und technische

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