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Standpunkt 526, 3. September 2021

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10 | Standpunkt der Wirtschaft KMU-ORGANISATIONEN 3. September 2021 AM SUISSE – Diverse Banken ersetzen noch in diesem Jahr alle Maestro- mit neuen Debit karten. Was für die Kundinnen und Kunden Vorteile bringt, sorgt bei Handel und Gewerbe für rote Köpfe. Peter Meier übergibt an Luc Musy PROMOTION LAUFENTAL Regina Weibel zur Präsidentin gewählt Wohl etwas wehmütig begrüsste Peter Meier am vergangenen 19. August im Park-Restaurant in den Langen Erlen in Basel die Mitglieder zur letzten von ihm präsidierten Generalversammlung von AM Suisse Nordwest. Während 22 Jahren war er Mitglied der Verbandsleitung. 1999 wurde er im Mittenza in Muttenz in den Vorstand der damaligen Metallunion Baselland gewählt. Er ersetzte Beat Furrer (Furrer Metallbau AG, Lausen). Zwölf Jahre später wurde Peter Meier in Aesch zum Nachfolger von Präsident Georges Fünfschilling gewählt. 2014 fand die Zusammenlegung der Metallunion Baselland mit dem baselstädtischen Schwesterverband zur AM Suisse Nordwest statt. Und im Jahre 2018 wurde Peter Meier zum Zentralpräsidenten der AM Suisse gewählt. Vizepräsident Michael Gerber würdigte diesen Werdegang des abtretenden Präsidenten mit warmen Worten. Mit Akklamation wurde Peter Meier zum Ehrenmitglied ernannt. Der Geehrte empfand sein AM-Suisse-Nordwest-Vizepräsident Michael Gerber (links) verabschiedet den bisherigen Präsidenten Peter Meier. langjähriges Verbandsengagement als eine äusserst interessante und spannende Zeit. Es sei für ihn eine grosse Genugtuung, dass er einen Bild: mwb sehr gut aufgestellten Berufsverband übergeben könne. Und als schweizerischer Präsident bleibe er «seiner Sektion» ja auch in Zukunft sehr eng verbunden, sagte Meier. Mit dem bisherigen Chefexperten Luc Musy übernimmt bereits der vierte Vertreter des in diesem Jahr 125 Jahre alt gewordenen Binninger Traditionsbetriebs Fünfschilling AG das Verbandsruder – als Erster ohne den Familiennamen Fünfschilling. Einstimmig wurde er zum Nachfolger von Peter Meier gewählt. Drei weitere neue Ehrenmitglieder Ebenfalls wiedergewählt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Daniel Abt, Michael Gerber, Rolf Kettl, Marco Morson, Hans Schneiter und Martin Zimmermann. Remo Roditscheff stellte sich nicht mehr zur Verfügung. Die zwei freien Vorstandssitze wurden mit Christoph Riedel (Riedel Metallbau AG, Basel) und Agostino Spano (Spano Metallbau AG, Zwingen) besetzt. Remo Roditscheff und die bereits vor einem Jahr zurückgetretenen Vorstandsmitglieder Jakob Gutknecht und Andy Völlmin wurden ebenfalls zu Ehrenmitgliedern gewählt. Marcel W. Buess Die Generalversammlung von Promotion Laufental hat in Röschenz das Präsidium neu bestellt.Bild: mwb An ihrer am vergangenen 17. August in Röschenz abgehaltenen Generalversammlung wählten die Mitglieder der «Promotion Laufental» die Dittinger Gemeindepräsidentin Regina Weibel nicht nur neu in den Vereinsvorstand, sondern auch zur neuen Präsidentin. Sie löst in diesem Amt den Röschenzer Gemeinderat Remo Oser ab. Er versah diese Funktion seit 2015. Neben Oser schieden auch Simon Croll, Thomas Bretscher und Daniel Sieber aus dem Vorstand aus. Neben Weibel wurde Thomas Schmid, Gemeindepräsident von Zwingen, ebenfalls neu in die Vereinsleitung gewählt. GEWERBEVEREIN KMU LAUFENTAL – Der Gewerbeverein KMU Laufental nutzte die Generalversammlung vom vergangenen 20. August, um die im vergangenen Jahr verpassste Feier zum 30-Jahr-Jubiläum nachzuholen. Gewerbeverein holte Jubiläumsfeier nach Eigentlich hätte das 30-jährige Bestehen des Gewerbevereins KMU Laufental im letzten Jahr gefeiert werden müssen, die offizielle Gründung hatte am 25. Januar 1990 im Restaurant «Storchen» in Grellingen stattgefunden. Doch wie in vielen anderen Fällen, machte die Corona- Pandemie den im vergangenen Jahr geplanten Jubiläumsaktivitäten einen Strich durch die Rechnung. Die statutarischen Geschäfte für die Jahre 2019 und 2020 wurden auf dem schriftlichen Wege erledigt. Die 30. General versammlung, die nun am vergangenen 20. August in der Turnhalle des Schulhauses «Serafin» in Laufen über die Bühne ging, diente vor allem dem Zweck, «sich wieder einmal persönlich zu treffen, sich auszutauschen und das gesellige Beisammensein zu pflegen», wie die Verantwortlichen betonten. Das Treffen wurde auch genutzt, um das zurückliegende Vereinsjubiläum gebührend zu feiern. Die Tische waren weiss gedeckt und festlich geschmückt. Wiederwahl von Marc Scherrer Doch ganz ohne Traktanden ging es dann doch nicht. So hielt der Vorstand einen Rückblick auf die zwei vergangenen Geschäftsjahre und rief die durch die Pandemie und die Lockdowns hervorgerufenen Unterstützungsaktionen für die KMU-Betriebe in Erinnerung. Markus Vogel berichtete als OK-Präsident über den erfolgreichen Verlauf der Gewerbeausstellung AGLAT 19. Und schliesslich musste Landrat Marc Scherrer als Präsident des Gewerbevereins für eine neue Amtsperiode bestätigt werden – ein Wahlgeschäft, das reibungslos vonstatten ging. Die offiziellen Gruss- und Gratulationsworte überbrachte der Laufner Stadtpräsident Pascal Bolliger. Auf Mitte September ist der nächste Jubiläumsanlass geplant: der «Gwärbler Usflug» auf den Pilatus. Marcel W. Buess Die Generalversammlung des KMU Laufental fand in der Turnhalle des Schulhauses «Serafin» in Laufen statt.Bild: mwb Hilfe nach Grossbrand in Laufen Thomas Boillat, Wirtschaftsförderer Laufental Schwarzbubenland, orientierte über die Aktivitäten des Vereins. So engagierte sich Promotion Laufental mit den regionalen Gewerbe- und Industrievereinen bei der Bewältigung der Pandemie. Boillat wies im Weiteren auf den Grossbrand im Gewerbeareal an der Wahlenstrasse in Laufen im Juli 2020 hin. Zusammen mit dem Forum Schwarzbubenland habe man damals sehr rasch Hilfsangebote auf die Beine gestellt. Als spezielle Erfolgsgeschichten erwähnte Boillat den bilingualen Unterricht am Gymnasium Laufental-Thierstein, die Vermittlung von Lehr- und Schnupperlehrstellen und das LIFT- Projekt zur Förderung von lernschwachen Jugendlichen. Bei wichtigen Verkehrsprojekten wie dem Doppelspurausbau im Laufental oder der Umfahrung Laufen stehe die Promotion in engem Kontakt mit den zuständigen Stellen von Bund, Kanton und SBB. Es müsse nun alles dafür getan werden, dass diese für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Laufental entscheidenden Projekte in den nächsten Jahren umgesetzt werden können. Marcel W. Buess KMU ALLSCHWIL-SCHÖNENBUCH: GUTE STIMMUNG AM SOMMERGRILL APOTHEKER-VERBAND Endlich wieder einen Anlass besuchen! Das dachten sich wohl die meisten der gut gelaunten Gäste des Sommergrills 2021, dem ersten Event der KMU Allschwil-Schönenbuch in diesem Jahr. Die knapp 140 Frauen und Männer trafen sich am 18. August im Gartenbaubetrieb Heinz Oser AG in Schönenbuch und genossen bei schönem Wetter das gemütliche Beisammensein sowie das reichhaltige kulinarische Angebot. «Die Stimmung war wirklich sehr gut. Den Gästen war anzusehen, dass sie sich freuten, dass endlich wieder etwas stattfindet», sagte Roland Naef, Präsident KMU Allschwil-Schönenbuch, nach dem Sommergrill. Die Vorfreude auf die nächste Ausgabe ist jetzt schon gross! lv Bild: Bernadette Schoeffel Die Baselbieter Apotheker trafen sich am vergangenen 24. August auf dem Hofgut Birseck in Arlesheim zum traditionellen Jahres empfang des Basellandschaftlichen Apotheker- Verbands. Mehr als 70 Berufsleute und den Apotheken nahestehende Persönlichkeiten nahmen am Anlass teil. Kulinarisch wurden sie vom Arlesheimer Traditionsbetrieb «Jenzer Fleisch und Feinkost» verwöhnt. Für die Tranksame sorgte das Hofgut Birseck mit seinen Eigenprodukten. mwb

3. September 2021 INTERVIEW Standpunkt der Wirtschaft | 11 LEHRBEGINN – Die Anzahl der abgeschlossenen Lehrverträge liegt dieses Jahr im Baselbiet um 7 Prozent höher als letztes Jahr zur selben Zeit. Zu dieser positiven Entwicklung hätten vor allem kleinere Betriebe beigetragen, von denen sich überdurchschnittlich viele zu einem Ausbau ihrer Lehrstellen entschieden hätten, sagt Bildungsdirektorin Monica Gschwind im Interview mit dem Standpunkt. «Zusammenarbeit ist eminent wichtig» Standpunkt: Frau Gschwind, vor Kurzem hat das Lehrjahr 2021/2022 begonnen. Was ist neu in diesem Jahr? Monica Gschwind: Wesentliche Neuerungen im Gesamtsystem gab es keine. Aber wie jedes Jahr starteten die Lernenden in gewissen Berufs feldern einen komplett reformierten Ausbildungsgang. So zum Beispiel die 85 jungen Männer und Frauen, die am Standort Pratteln des Berufsbildungszentrums BL ihr erstes Lehrjahr als Informatiker/in EFZ nach der neu gestalteten und per 2021 in Kraft getretenen Bildungsverordnung aufgenommen haben. Wie stark beeinflusst derzeit die Coronakrise die Berufsbildung? Erfreulicherweise nur in sehr begrenztem Ausmass. Unsere regionale Wirtschaft hat sich als ausserordentlich krisenfest erwiesen. Dies widerspiegelt sich unter anderem in der Anzahl der abgeschlossenen Lehrverträge, die um 7 Prozent höher liegt als letztes Jahr zur selben Zeit. «UNSERE REGIONALE WIRTSCHAFT HAT SICH ALS AUSSER ORDENTLICH KRISENFEST ERWIESEN.» Wie hat die Coronakrise den Lehrstellenmarkt beeinflusst? Der Kanton Basel-Landschaft hat bereits 2020 ein Projekt zur längerfristigen Stärkung des regionalen Lehrstellenangebots initiiert. In diesem Rahmen werden in Zusammenarbeit mit der Standortförderung Baselland, dem Arbeitgeberverband Basel, dem Gewerbeverband Basel-Stadt, der Handelskammer beider Basel und der Wirtschaftskammer Baselland Umfragen zur Lehrstellensituation und Beratungen für Lehrbetriebe durchgeführt. Gewisse Branchen wie zum Beispiel die Gastronomie haben in den vergangenen Monaten gelitten und bieten zurzeit weniger Lehrstellen an als im langjährigen Vergleich. Insgesamt bleibt das Angebot Regierungsrätin Monica Gschwind ist Vorsteherin der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion. aber stabil. Zu dieser positiven Entwicklung tragen vor allem kleinere Betriebe bei, von denen sich überdurchschnittlich viele zu einem Ausbau ihrer Lehrstellen entschieden haben. Dafür möchte ich mich bei allen Lehrbetrieben bedanken. Der Kanton Basel-Landschaft setzt sich im Vergleich zu anderen Kantonen überdurchschnittlich für die Berufslehre ein. Wieso tut er das? Jedes Jahr entscheiden sich knapp zwei Drittel der Baselbieter Sekundarschülerinnen und -schüler für eine Berufslehre. Diesen jungen Menschen eine Ausbildung mit Perspektive zu ermöglichen, die eine attraktive persönliche und berufliche Entwicklung zulässt, ist eine Investition in die Zukunft des Baselbiets und führt zu einer Win-win-Situation für Gesellschaft und Wirtschaft. Eine starke Berufsbildung ist eine Voraussetzung für die erfolgreiche Sicherung des Fachkräftebedarfs und leistet darüber hinaus auch einen Beitrag an eine langfristig tiefe Erwerbslosenquote. Bild: zVg In welchen Bereichen der Berufsbildung hebt sich der Kanton Basel-Landschaft von anderen Kantonen ab? Neben der Finanzierung der Berufsfachschulen unterstützt der Kanton die Organisationen der Arbeitswelt, die OdA, auch ganz konkret finanziell: zum Beispiel mit Beiträgen an die Durchführung von überbetrieblichen Kursen und Abschlussprüfungen oder an die Bereitstellung einer angemessenen räumlichen Infrastruktur. So zum Beispiel wie zuletzt im April, als sich der Kanton am Um- und Ausbau des regionalen Ausbildungszentrums des Branchenverbands für Gebäudetechnik beteiligt hat. Auch der Bau des neuen ÜK-Zentrums der Gärtnermeister beider Basel in Liestal, das im September eingeweiht wird, wurde vom Kanton unterstützt. Wie wichtig ist die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure in der Berufsbildung? Eminent wichtig. Wir müssen zusammen mit den OdA konsequent am Image der Berufslehre arbeiten und aufzeigen, wie attraktiv und herausfordernd dieser Ausbildungsweg ist und welche interessanten Zukunftsperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten er auch für schulisch starke Jugendliche bietet. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Stadt ist sehr eng. Wie weit ist das Projekt Polyfeld? Wir müssen klar unterscheiden zwischen der infrastrukturellen und organisatorischen Zusammenführung. Organisatorisch ist dieses Mammutprojekt schon sehr weit fortgeschritten: wir haben bereits einen Rektor gewählt und die Schulräte fusioniert. Aktuell arbeitet das Hochbauamt am Abschluss des Vorprojekts. Auf 2027 ist die Zusammenführung der beiden Standorte inklusive Pratteln im Polyfeld geplant. Was versprechen Sie sich von der Zusammenlegung der Standorte Liestal und Muttenz? Im Polyfeld in Muttenz nutzen wir die einmalige Gelegenheit, einen Campus von nachobligatorischen Bildungsangeboten zu schaffen, das vom Gymnasium Muttenz mit der angegliederten FMS über die Berufsfachschulen und Brückenangebote bis hin zur Fachhochschule FHNW reicht. «EINE STARKE BERUFSBILDUNG IST EINE VORAUSSETZUNG FÜR DIE ERFOLGREICHE SICHERUNG DES FACHKRÄFTEBEDARFS UND LEISTET EINEN BEITRAG AN EINE LANGFRISTIG TIEFE ERWERBSLOSENQUOTE.» Welches sind die grössten Herausforderungen, die die Berufsbildung in Zukunft zu meistern hat? Eine berufliche Grundbildung bietet attraktive Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven auch für schulisch starke Abgängerinnen und Abgänger der Volksschule. Das Image der Berufsbildung in der Gesellschaft wird dieser Realität leider nicht gerecht, was unter anderem in einem Fachkräftemangel in den MINT-Berufen resultiert. Zwar ist das Berufsmarketing Sache der Berufsverbände, aber im Interesse einer fundierten Berufswahl treiben wir die Vernetzung und den Informationsfluss zwischen den Schulen, den Erziehungsberechtigten, den Jugendlichen und der regionalen Wirtschaft voran. Interview: Reto Anklin BERUFSSCHAU – Vom kommenden 27. bis 31. Oktober findet auf dem Gelände der Sportanlage Frenkenbündten in Liestal die Ausgabe 2021 der Baselbieter Berufsschau statt. Die Besucherinnen und Besucher erwarten drei Erlebniswelten und umfassende Corona-Massnahmen. Die Vorbereitung für die Berufsschau 2021 läuft auf Hochtouren Mit einem neuen Team, einer wegen Corona neuen Ausgangslage und einem neuen Ausstellungskonzept ist Urs Berger, stv. Direktor der Wirtschaftskammer Baselland und Chef des Organisationskomitees, «sehr positiv» unterwegs zur Eröffnung der Baselbieter Berufsschau 2021. Diese beginnt am kommenden 27. Oktober und dauert bis am 31. Oktober. Austragungsort ist das Areal der Sportanlage Frenkenbündten in Liestal. «Es sind noch tausend Details zu regeln, und auch die Aussteller sind intensiv am Vorbereiten», sagt Berger. Er betont die gute Partnerschaft mit der Stadt Liestal und dem Kanton Basel-Landschaft. Die vielen Anmeldungen von Schulklassen aus dem ganzen Kanton sind für Berger ein Zeichen, dass die Berufsschau einem grossen Bedürfnis entspricht. Auch seitens der Ausstellenden ist das Interesse gross: Die Ausstellungsfläche ist bis auf den letzten Quadratmeter ausgebucht. Da sich der Kanton mit 900 000 Franken beteiligt, bleiben die Standkosten für die Ausstellenden günstig. Gut durchlüftete Grosszelte Wegen Corona wird die ganze Ausstellung in gut durchlüfteten Grosszelten abgehalten. Sie ist in drei Erlebniswelten aufgeteilt, die sich durch eine unterschiedliche Farbgebung unterscheiden. Urs Berger spricht von einem «Shop-in-shop»- System, das den Kontakt zwischen Jugendlichen und Ausstellenden vereinfachen soll. Besonders deutlich wird dies bei der Sonderschau «Gesundheit, Soziales, Chemie, Pharma». Die Übergänge zwischen den Ständen der einzelnen Anbieter sind fliessend. Auch die Wirtschaftskammer Baselland und der Kanton Basel-Landschaft treten an einem gemeinsamen Stand auf. Sie verdeutlichen so, wie wichtig die Zusammenarbeit von Bildung und Wirtschaft ist. «Die Besucherinnen und Besucher sollen eintauchen in die Welt der Berufe», sagt Berger. Dabei müssen sie als Massnahme gegen die Verbreitung von Covid-19 eine Maske tragen. Die Massnahmen sind mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) abgesprochen. Am Eingang wird die Körpertemperatur der Besuchenden gemessen; Besuchende, Ausstellende und Lieferanten müssen ihre Personalien angeben. Eingang und Ausgang sind getrennt, und der Einlass ist auf 1500 Personen beschränkt. Café «Boost» und Restaurant Zur Verpflegung gibt es das Café «Boost» und ein Selbstbedienungsrestaurant, ansonsten gilt ein Konsumationsverbot. Auch auf Anlässe wie den Ausstellerapéro oder den «Tag der Berufsbildung» muss wegen Corona verzichtet werden. Was bleibt, ist die Eröffnungsfeier vom 27. Oktober in der Kaserne Liestal mit anschliessendem Defilee, begleitet von der Polizeimusik, zum Ausstellungsgelände. Reto Anklin

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