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Standpunkt 500, 3. April 2020

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Eine Publikation der Wirtschaftskammer Baselland

PUBLIREPORTAGE

PUBLIREPORTAGE Berufliche Vorsorge Die UWP passt die Lösungen den Kunden an – nicht umgekehrt Die UWP Sammelstiftung für berufliche Vorsorge ist eine unabhängige BVG-Sammelstiftung und wurde vor über 25 Jahren gegründet. Die Grundidee ist bis heute tief in der UWP Sammel stiftung verwurzelt: «Wir bieten massgeschneiderte Vorsorgelösungen an», erklärt Geschäftsführer Thomas Schneider. Individualisierte Vorsorgepläne für jeden einzelnen Kunden; das ist unsere Spezialität. Im Unterschied zu vielen anderen Anbietern können wir dank einer hoch entwickelten Verwaltungssoftware alle Vorsorgepläne anbieten, welche den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Die Lösungen werden bei der UWP somit den Kunden angepasst und nicht umgekehrt. Attraktive «Separate Account Lösung» Heute suchen viele firmeneigene Personalvorsorgestiftungen eine passende Nachfolgelösung. Die UWP Sammelstiftung ist dafür die geeignete Partnerin. Denn wir bieten mit unserer «Separate Account Lösung» ein schweizweit einzigartiges Modell an. Stellen Sie sich einfach vor, Sie können Ihre aktuelle Vorsorge lösung eins zu eins auf eine moderne Sammel stiftungs-Plattform überführen. Das Steuer halten Sie weiterhin fest in der Hand. Die Anlagestrategie, die Vermögensverwalter und den Vorsorgeplan bestimmen Sie. Starke Argumente für die UWP Zudem verfügen Sie über moderne Online-Applikationen und haben gleichzeitig die wiederkehrenden Durchführungskosten sowie die jährliche Rückversicherungsprämie gesenkt – starke Argumente für eine «Separate Account Lösung» bei der UWP Sammelstiftung. Dies zeigt sich auch anhand des Wachstums der UWP Sammel stiftung. Von 2008 bis 2020 hat sich die Anzahl der «Separate Accounts» innerhalb der UWP Sammelstiftung mehr als verfünffacht, und die Bilanzsumme ist in diesem Zeitraum von 300 Millionen Franken auf über 1,7 Milliarden Franken angewachsen. Digitalisierung? Wir handeln Viele sprechen heute über Digitalisierung. Wir handeln und übernehmen eine Vorreiterrolle – zum Vorteil unserer Kunden. Die UWP hat einerseits für ihre Versicherten eine benutzerfreundliche App entwickelt. Die Versicherten können so jederzeit und überall auf ihre persönlichen Vorsorgedaten zugreifen, Simulationen durchführen und sich Vorsorgefragen beantworten lassen. Andererseits stellt die UWP den Arbeitgebern eine praktische Webportal-Lösung zur Verfügung. Die Personal- respektive die Finanzabteilungen der angeschlossenen Firmen können so praktisch alle Pensionskassengeschäfte selbstständig abwickeln. Kosteneinsparungen umsetzen Ausserdem wichtig: Jeder Franken, der nicht für Risiko-, Vermögensverwaltungs- und Betriebskosten verbraucht werden muss, kann für das Vorsorgesparen eingesetzt werden. Deshalb wird die UWP auch weiterhin – wo immer möglich – Kosteneinsparungen umsetzen. Zum Beispiel konnten die Kosten für die Versicherung der Risiken Tod und Invalidität bei der UWP Sammel stiftung über die letzten Jahre massiv reduziert werden. Wir sind überzeugt, dass wir auch für Sie eine massgeschneiderte Vorsorgelösung anbieten können. Testen Sie uns! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. Thomas Schneider Geschäftsführer UWP Sammelstiftung für berufliche Vorsorge Dornacherstrasse 230 4018 Basel Tel. 061 337 17 67 info@uwp.ch / www.uwp.ch

3. April 2020 CORONAVIRUS Standpunkt der Wirtschaft | 7 Auch in Corona-Zeiten braucht es Blumen HAUSER WERBUNG AG – Silvia Cassani und Markus Hauser von der im Messe- und Eventbereich tätigen Hauser Werbung AG in Binningen rechnen in den nächsten vier bis sechs Monaten mit null Umsatz. Keine Messen und Events mehr Salome Mumenthaler, Inhaberin «S’Bluemelädeli Mumenthaler» in Gelterkinden. «S’Bluemelädeli Mumenthaler» in Gelterkinden ist geschlossen – wie viele andere Ladengeschäfte auch. Es findet auch keine Selbstbedienung vor dem Laden mehr statt. Doch für Salome Mumenthaler bedeutet dies nicht Stillstand oder Zwangsferien. Im Gegenteil, die Mitarbeiterinnen, die aufgrund der Corona krise sehr reduziert arbeiten, und die Chefin sind täglich mit der Erledigung von telefonischen oder per E-Mail erfolgten Bestellungen beschäftigt. Trotz Corona gibt es Geburtstage und andere freudige Ereignisse, aber auch Beerdigungen. Dafür braucht es schöne Blumengebinde und -gestecke oder im Trauerfall Schalen und Kränze. Salome Mumenthaler liefert die bestellte Ware den Kunden nach Hause. Sie läutet und legt die Blumen vor die Haustüre. So findet zumindest ein Kontakt auf Distanz statt. Viele dankbare Kunden legen das Geld in den Milchkasten, andere bezahlen mit der Kreditkarte oder per Rechnung. Die gegenwärtige Notlage hat auch Auswirkungen auf die Lieferung von Frischware. Der Import, zum Beispiel aus Holland, ist eingeschränkt. So versorgt sich Salome Mumenthaler mit hier produzierten Schnittblumen und Pflanzen ihrer Schweizer Lieferanten. Die innovative Unternehmerin hofft, dass sich die Lage bald entspannt und man wieder zu normaleren Zeiten zurückkehren kann. Zumal sie keinen Covid-19-Kredit beanspruchen und sich damit verschulden will. Marcel W. Buess Hundertprozentiger Stillstand Silvia Cassani und Markus Hauser wollen vorläufig keinen Überbrückungskredit beantragen. Firmen und Selbständigerwerbende, die im Messe- und Eventbereich tätig sind, trifft die Coronakrise besonders hart. Silvia Cassani und Markus Hauser, Chefs der Hauser Werbung AG in Binningen, rechnen in den nächsten vier bis sechs Monaten mit einem Nullumsatz. Messestände und -einrichtungen, die für die Uhren- und Schmuckmesse in Basel, die Gewerbeausstellung GEDO20, die Mitte Mai in Dornach hätte stattfinden sollen, oder für die Anfang Mai geplant gewesene Berner BEA bereits im Lager in Zwingen errichtet wurden, müssen nun retabliert werden. Das bedeutet Kosten und Aufwand. Im Moment dürfte der einzige Festangestellte dementsprechend beschäftigt sein. Im Gegensatz zu den Monteuren wurde er noch nicht zur Kurzarbeit angemeldet. Kurzarbeitsregelung greift nicht Die Hauser Werbung AG beschäftigt für den Auf- und Abbau von Messeständen jeweils zwei bis vier Monteure im Stundenlohn. Silvia Cassani und Markus Hauser sind bereits im Rentenalter und damit greift die aufgrund Covid 19 angepasste Kurzarbeitsregelung für die beiden leider nicht. Die Corona-Krise und die seitens der Behörden verhängten Einschränkungen führen im Messe- und Eventbereich zu einer grossen Zurückhaltung. Geplante Ausstellungen und Events, die bis in den September hinein geplant waren, wurden abgesagt, auf unbestimmte Zeit verschoben oder ersatzlos gestrichen. Nachdem im Moment niemand verlässlich sagen kann, wie lange die Bilder: mwb ausserordentliche Lage andauern wird, findet auch keine Planung von Veranstaltungen statt. Somit hängen Silvia Cassani und Markus Hauser im sprichwörtlichen Sinne in der Luft. Trotz der äusserst unbefriedigenden Situation stellt sich die Frage eines Covid-Über brückungskredits für die beiden vorläufig nicht. «Wir hoffen, dass dies für uns nicht nötig wird», sagt Silvia Cassani. Und Markus Hauser ergänzt: «Letztendlich wäre es eine Verschuldung, und das ist eigentlich nicht erstrebenswert.» Marcel W. Buess Christian Hamann, Inhaber «Stedtli Coiffeur» in Laufen. Dienstleistungsbetriebe wie einen Coiffeursalon trifft die Coronarkrise besonders hart. Christian Hamann, der Inhaber des «Stedtli Coiffeur» in Laufen, bringt es auf den Punkt: «Bei mir herrscht hundertprozentiger Stillstand.» Er hat für den ganzen Betrieb Kurzarbeit angemeldet. Betroffen sind neun Mitarbeitende und drei Lernende. Obwohl die Politik möglichst einfache Verfahren versprochen habe, arte das Ganze effektiv in einen Formularkrieg aus und sei eben doch nicht so einfach, bedauert Hamann. Nach Lohn- und AHV-Abrechnungen der vergangenen Jahre müsse er nun in einer zweiten Stufe noch detaillierte Stundenabrechnungen für jeden Mitarbeitenden nachliefern. Beim Beantragen des Überbrückungskredits sei hingegen alles reibungslos gelaufen, hier habe das offizielle Covid-19-Kreditformular gereicht. Der Kredit sei von seiner Hausbank Valiant innert eines Tages bereitgestellt worden. «In meinen mittlerweile 36 Betriebsjahren habe ich den Lohn immer pünktlich am 25. des Monats bezahlt. So war es selbstverständlich auch in diesem März», sagt Hamann. Als Vizepräsident der Sektion Baselland von «coiffure suisse» ist er momentan mit der Begleitung und Beratung seiner Berufskolleginnen und -kollegen speziell gefordert. Nun sei auf allen Ebenen solidarisches und möglichst unbürokratisches Handeln gefordert, sagt der Laufner Stedtli-Coiffeur. Marcel W. Buess FÜNFSCHILLING AG – Beim Binninger Betrieb sind Kurzarbeit und Coronakredit kein Thema. Aufträge im grünen Bereich Cyrill Hunkeler, Mitinhaber und administrativer Leiter Fünfschilling AG in Binningen. Die in Binningen domizilierte Fünfschilling AG ist ein traditionsreiches Metallbau-Unternehmen in der Region Basel. Weitere Betriebsstandorte befinden sich in Basel und in Kaiseraugst. Die von Cyrill Hunkeler und Luc Musy inhabergeführte Firma beschäftigt rund 30 Mitarbeitende. Trotz des gegenwärtigen, von den Behörden verhängten «Lockdowns» bewegt sich die Auftragslage des Handwerksbetriebs im grünen Bereich. Als Mitinhaber und administrativer Leiter sieht Cyrill Hunkeler vorläufig keine Notwendigkeiten bezüglich Kurzarbeit. Die Inanspruchnahme von grosszügig ausgestalteten Corona-Krediten steht für ihn ebenfalls nicht zur Diskussion. Auch ein Corona-Kredit sei und bleibe ein Kredit und müsse eines Tages zurückbezahlt werden, sagt Hunkeler. Trotz der wirtschaftlich soliden Ausgangslage wirkt sich der momentan grassierende Coronavirus auch auf die Tätigkeit der Fünfschilling AG aus. So werden die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) erlassenen Hygienevorschriften im innerbetrieblichen Bereich penibel eingehalten. In der Werkstatt wird normal gearbeitet, wobei aber entsprechende Abstandsregeln eingehalten werden müssen. Die Hälfte im Homeoffice In der Planungsabteilung arbeiten vier Mitarbeitende. Um auch dort die Abstände wahren zu können, arbeitet jeweils die Hälfte im Homeoffice. Die Betriebsinhaber – Musy und Hunkeler sind beides junge Familienväter – arbeiten nun vermehrt von zu Hause aus. Im Moment ist die Fünfschilling AG auf keinen Grossbaustellen tätig, sodass sich diese Problematik nicht stellt. Kleinere Baustellen würden von seinem Unternehmen nach Voranmeldung und einer sorgfältigen Abklärung der Situation vor Ort bedient, sagt Cyrill Hunkeler. Dabei werden seitens der Binninger Metallbauer die Checkliste und die Verhaltensregeln des BAG strikte eingehalten. Marcel W. Buess GARAGE KEIGEL AG – Die Füllinsdörfer Firma verkauft ihre Fahrzeuge derzeit nur online. Mobilität auch in der Krise Christoph Keigel, CEO Garage Keigel AG in Füllinsdorf. Die Garage Keigel AG mit Hauptsitz in Füllinsdorf ist bis Ostern mit Arbeiten und Aufträgen ausgelastet. An den insgesamt sieben Geschäftsstandorten in der Region Basel arbeiten die Werkstätten deshalb im normalen Modus. Laut CEO Christoph Keigel wird der Betrieb während der gesamten Dauer der Coronakrise nachfrageorientiert tätig sein. 10 Prozent in Kurzarbeit Aktuell befinden sich nur gerade 10 Prozent der gesamten Belegschaft in Kurzarbeit. Dies betrifft vor allem die Bereiche Verkauf und Ersatzteillager. Der Verkauf von Neuwagen und Occasionen wickelt sich gegenwärtig vor allem im Internet ab. Interessierte können sich die Autos per Onlinestream anschauen. Solange Probefahrten nicht möglich sind, besteht beim Kauf eines Occasionswagens sogar ein siebentägiges Rückgaberecht. Pro Standort ist jeweils ein Verkaufsmitarbeiter vor Ort tätig, um Offerten und andere laufende administrative Arbeiten zu erledigen – immer ohne direkten Kundenkontakt. Da Homeoffice bei der Garage Keigel AG nur in beschränktem Masse möglich und sinnvoll ist, wird die gegenwärtige Situation auch dazu genutzt, dass Mitarbeitende Restferien und Überzeit abbauen. Für Rotes Kreuz und Spitex Christoph Keigel fühlt sich auch in dieser schwierigen Krisensituation verpflichtet, für Menschen und Betriebe da zu sein, die auf Mobilität angewiesen sind. So stellt er dem Kanton und karitativen Einrichtungen wie dem Roten Kreuz oder der Spitex Fahrzeuge für Personentransporte kostenlos zur Verfügung – vorläufig bis am kommenden 19. April. Keigel lobt das Engagement der öffentlichen Hand mit der grosszügigen Kurzarbeitregelung, mit den Überbrückungskrediten und weiteren Hilfen ausdrücklich. Nachdenklich stimmt ihn nur der Umstand, dass es erst eine derartige Krise brauche, um auf bürokratische Hürden und unnötige administrative Formalien zu verzichten. Marcel W. Buess

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