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Standpunkt 475, 14.12.2018

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Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

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6 | Standpunkt der Wirtschaft INNOVATIONSWETTBEWERB 14. Dezember 2018 SWISS INNOVATION CHALLENGE 2019 – Die Wirtschaftskammer Baselland, die Fachhochschule Nodwestschweiz und die Basellandschaftliche Kantonalbank führen die Swiss Innovation Challenge auch 2019 wieder durch. Teilnehmende gesucht für nächstes Jahr Die Swiss Innovation Challenge hat sich in der Schweizer Innovationsszene nach vier Jahren klar etabliert. Dies zeigen auch die eindrücklichen Innovationsprojekte, die dieses Jahr im Rahmen des Programms unterstützt wurden. In den Top 25 der Swiss Innovation Challenge befinden sich die vielversprechendsten Jungunternehmen der Schweiz. Die Swiss Innovation Challenge hat bis heute mehr als 400 Innovationsprojekte weitergebracht. Interessierte für die nächstjährige Austragung können sich ab sofort über die Website der Swiss Innovation Challenge anmelden (siehe Text rechts). Einzigartig in der Schweiz Das Innovationsförderprogramm, das Unterstützung mit Selektionsrunden verknüpft, ist einzigartig in der Schweiz. Bis zum «Final Pitch» müssen die Teilnehmenden drei Präsentationsrunden bestehen und einen «state of the art»-Businessplan erstellen. Von den 100 Kandidatinnen und Kandidaten bleiben in der letzten Runde noch 25 übrig. Das Siegerprojekt wird am Tag der Wirtschaft vor mehr als 3000 Gästen geehrt und erhält einen kunstvoll gestalteten Pokal. Insgesamt werden 55 000 Franken als Preisgeld vergeben. Die Kandidatinnen und Kandidaten profitieren von einem Coachingprogramm mit ausgewiesenen Experten der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Zusätzlich können sich die Teilnehmenden im Mentoringprogramm individuell mit gestandenen und erfolgreichen Unternehmerpersönlichkeiten über die Chancen und Risiken ihres Innovationsprojekts unterhalten. Die Fachhochschule Nordwestschweiz organisiert im Verlauf des Programms bis zu zwölf Tagesseminare zu Themen wie Geschäftsmodelle, Finanzplanung, Internationalisierungsstrategien oder Personalmanagement. Starke Partner Die Swiss Innovation Challenge wird von der FHNW, der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) und der Wirtschaftskammer Baselland getragen. Alle drei sind sehr auf die Praxis ausgerichtet und verfügen über das Wissen, um Innovationsprojekten den nötigen Schub zu verleihen. Zudem kommen laufend neue Partner Die Finalistinnen und Finalisten der Swiss Innovation Challenge 2018 am Tag der Wirtschaft. hinzu. So zählen das Schweizer Institut für geistiges Eigentum (IGE) und die offizielle Schweizer Exportförderung Switzerland Global Enterprise (S-GE) zu den Partnern des Programms. Die Scheidegger-Thommen Stiftung und die Ulrich Stamm Wohltätigkeitsstiftung stehen ebenfalls hinter der Swiss Innovation Challenge. Auch Regus als global agierendes Unternehmen, das in 120 Ländern mehr als 3000 Bürocenter betreibt, arbeitet mit der Swiss Innovation Challenge im Bereich Marketing zusammen. Michael Amstalden Bild: Plüss ANMELDEN FÜR DIE SWISS INNOVATION CHALLENGE 2019 Die Swiss Innovation Challenge bringt Projekte weiter und macht sie einem breiteren Publikum bekannt. Anmeldungen sind bis spätestens 31. März 2019 auf der Website der Swiss Innovation Challenge möglich. Es gelten die folgenden Teilnahmebedingungen: – Zugelassen sind Unternehmungen oder Institutionen, die am Markt etabliert sind oder neu in den Markt eintreten. – Das Unternehmen bzw. der oder die Teilnehmende planen eine Innovation in naher Zukunft oder haben innerhalb der vergangenen zwei Kalenderjahre einen innovativen Schritt unternommen. – Das Innovationsvorhaben muss in einer der Schweizer Landessprachen oder in Englisch eingereicht werden. ma www.swissinnovationchallenge.ch ANZEIGE JETZT ANMELDEN www.swissinnovationchallenge.ch SPONSOREN • unter bewerben das Teilnahmeformular ausfüllen • die Innovation kurz beschreiben • die Kontaktdaten eingeben • absenden und fertig!

14. Dezember 2018 TAG DER WIRTSCHAFT Standpunkt der Wirtschaft | 7 SWISS INNOVATION CHALLENGE 2018 – Am Tag der Wirtschaft wurde auch die Siegerin der Swiss Innovation Challenge 2018 geehrt. Der erste Preis – eine kunstvoll gestaltete Trophäe und ein Check in der Höhe von 20 000 Franken – gingen an die SkAD Labs AG. Die Gewinner heissen SkAD Labs Den von der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) gesponserten Preis sowie den Pokal für die Gewinnerin der Swiss Innovation Challenge 2018 übergaben am Tag der Wirtschaft vom 22. November 2018 Landrat und Wirtschafts kammerdirektor Christoph Buser; Beat Röthlisberger, Leiter Unternehmenskunden BLKB; und Prof. Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Bei dem Innovationswettbewerb vermochte sich die SkAD Labs AG gegen die Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchzusetzen. Geschäftsführer Bernhard Petermeier nahm in der St. Jakobshalle in Münchenstein vor mehr als 3300 Besucherinnen und Besuchern einen kunstvoll gestalteten Pokal und den von der BLKB gesponserten Siegercheck über 20 000 Franken entgegen. CEO Bernhard Petermeier (2.v.l.) und CTO Bogdan Lazar (3.v.l.) von SkAD Labs nehmen den ersten Preis der Swiss Innovation Challenge 2018 entgegen. Es gratulieren (von links nach rechts): Moderator Rainer Maria Salzgeber; Beat Röthlisberger, Leiter Unternehmenskunden BLKB; Prof. Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident FHNW, und Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser. Bilder: Plüss Die Technologie der SkAD Labs AG verkürzt den Entwicklungsprozess von Maschinenbauprodukten. Sie kombiniert das Design und die Simulation bei Maschinenbauprozessen. Das Start-up ist ein Spin-off der ETH Lausanne und hat sein Büro in Ecublens VD. CEO Bernhard Petermeier möchte mit SkAD Labs die Arbeitsweise von Ingenieuren grundlegend verbessern. Insgesamt 120 Mitbewerbende Die Swiss Innovation Challenge – das einzige Innovationsförderprogramm in der Schweiz mit integriertem Wett bewerb, das innovative Geschäftsideen mit einem ganzheitlichen Konzept zum Erfolg bringt – fand zum vierten Mal statt. Der Wettbewerb erfreut sich zunehmender Beliebtheit: Mehr als 120 Innovationsprojekte meldeten sich für den Durchgang 2018 an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten ihre Projekte während rund acht Monaten in verschiedenen Vorstellungsrunden einer ausgesuchten Jury präsentieren. Diese setzte sich aus Fachleuten – unter anderem von der Wirtschaftskammer Baselland, der Basellandschaftlichen Kantonalbank und der Fachhochschule Nordwestschweiz – zusammen. Wettbewerb hat sich etabliert Die Trägerorganisationen der Swiss Innovation Challenge (FHNW, BLKB und Wirtschaftskammer) sind überaus erfreut über die vierte Ausgabe des Wettbewerbs. Dieser hat sich etabliert und erfreut sich auch international wachsender Beachtung. Die Anmeldephase für die Ausgabe 2019 ist bereits angelaufen (siehe Beitrag auf Seite 6). Interessierte können sich ab sofort auf der Website anmelden. Daniel Schindler www.swissinnovationchallenge.ch Die Zweitplatzierten Cristina Mihalachioiu (3.v.l.) und Mélanie Guittet (4.v.l.) von Involi posieren mit (v.l.n.r.): Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser; Beat Röthlisberger, Leiter Unternehmenskunden BLKB; John Häfelfinger, CEO BLKB; Prof. Crispino Berga maschi, Direktionspräsident FHNW, und Wirtschaftskammerpräsident Andreas Schneider. SKAD LABS AG – DIE GEWINNER DER SWISS INNOVATION CHALLENGE 2018 IM INTERVIEW 2. PLATZ: INVOLI 3. PLATZ: MEDITRICKS Im Interview mit dem Standpunkt der Wirtschaft sagt Bernhard Petermeier, CEO der SkAD Labs AG, wie er die Swiss Innovation Challenge 2018 erlebt hat, und was sein Unternehmen mit dem Preisgeld für den 1. Rang machen wird. Bernhard Petermeier, CEO, SkAD Labs AG. Standpunkt: Herr Petermeier, welche Eindrücke sind Ihnen vom Wettbewerb geblieben? Bernhard Petermeier: Ich war sowohl von der Professionalität als auch von der Qualität beeindruckt. Es handelt sich ja nicht nur um einen Wettbewerb, der innovative Ideen selektiert und bewertet, der Wett bewerb steht in einer Wechsel beziehung zu einem riesigen Angebot an Training, Coaching und Vorträgen. Man wird sozusagen auf dem Weg zur finalen Auszeichnung von Experten begleitet und profitiert enorm von deren Expertise. Wie war es auf der Bühne? Es ist natürlich keine alltägliche Situation, vor mehr als 3300 Führungspersönlichkeiten der Baselbieter Wirtschaft zu stehen und einen Innovationspreis entgegenzunehmen. Es hat mich im höchsten Masse geehrt, und ich war völlig überwältigt. Ich wusste, dass die Qualität der Finalisten schlicht brillant war, und es wäre keine Schande gewesen, nicht zu gewinnen. Umso mehr war es eine Freude, als Sieger aufgerufen zu werden und den Preis entgegennehmen zu dürfen. Wovon profitierten Sie am meisten? Ich denke, wir profitierten am meisten vom Coaching während des Wettbewerbs, aber auch im hohen Masse von der Publicity. Als Start-up steckt man meist das gesamte Budget in die Produkt entwicklung. Da bleibt nicht viel für Marketing übrig. Mit der Swiss Innovation Challenge ist es uns gelungen, viele Firmen mit unserer Innovation in Kontakt zu bringen, ohne einen Rappen für Marketing auszugeben. Für unser Entwicklungs stadium, in dem wir gerade die erste Version unserer Software auf den Markt gebracht haben, ist das fantastisch. Wie investieren Sie das Preisgeld? Das Preisgeld ist ein Segen, den wir geschickt einsetzen. Wir entwickeln eine revolutionäre Software, mit der Maschinen bauingenieure schneller bessere Produkte planen und berechnen können. Man kann sich vor stellen, dass die Entwicklung einer solchen Software komplex und mathematisch anspruchsvoll ist. Dementsprechend hoch ist der Aufwand, den unsere Wissen schaftler und Softwareingenieure betreiben. Das Preisgeld wird dazu verwendet werden, unser Produkt und unser geistiges Eigentum zu stärken und zu schützen. Wem können Sie eine Teilnahme am Innovationswettbewerb empfehlen? Ich kann die Teilnahme uneingeschränkt jedem empfehlen, der seine Innovation einer harten Prüfung unterziehen möchte. Während der Challenge gibt es sehr viel zu lernen. Es ist für jeden etwas dabei, egal in welchem Stadium sich die Innovation befindet und in welchem Sektor sie beheimatet ist. Interview: dan Am Himmel sind mehr und mehr fliegende Objekte unterwegs. Vor allem der zunehmende Einsatz von Drohnen stellt die Luftraumüberwachung vor neue Herausforderungen, die mit den bisherigen Methoden nicht bewältigt werden können. INVOLI setzt virtuelle Leitplanken in den Himmel. Diese ermöglichen es Drohnen, automatisch auszuweichen, wenn sie auf Kollisionskurs mit anderen Flugobjekten sind. Dies gilt besonders im unteren Luftraum (bis zu 150 Metern), wo Gefahren bisher nur visuell erkannt werden konnten. Über bodenbasierte Sensoren sammelt INVOLI die nötigen Flugverkehrsdaten und sendet diese zu den Drohnen, die so völlig autonom agieren können. Die Informationen werden über die INVOLI-Onlineplattform geteilt. Diese ermöglicht Situationsbewusstseein, automatische Kollisionsvermeidung und sicheres Luftverkehrsmanagement.ra Im Medizinstudium und in verwandten Fächern gilt es, enorme Stoffmengen aus wendig zu lernen und langfristig für die berufliche Tätigkeit zu behalten. Hierfür entwickelt Meditricks mnemotechnisch aufbereitete Lernhilfen. Meditricks zeigt Eselsbrücken zu medizinischen Inhalten als Merkbilder und erklärt sie im Videoformat und als Buchpublikationen. Die bakterielle Erkrankung Campylo bacter wird so bei Meditricks zur Geschichte vom campenden Bäcker. Meditricks vermittelt schwer zu lernende Inhalte in einer einzigartigen Art und Weise: Es strukturiert Wissen, bereitet es grafisch hochwertig auf und greift dabei auf wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Lerntheorie zurück. Lernenden wird die sehr aufwendige Arbeit abgenommen, Wissen gehirngerecht aufzubereiten. Meditricks erleichtert somit den Wissenserwerb und das Behalten. ra

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