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Standpunkt 473, 09.11.2018

Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

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2 | Standpunkt der Wirtschaft INNOVATIONSWETTBEWERB 9. November 2018 STIMMEN AUS DER JURY «Es macht riesige Freude, hier mit dabei zu sein» Beat Röthlisberger, BLKB: «Wenn ich mit den Austragungen der vergangenen Jahre vergleiche, stelle ich fest, dass die Swiss Innovation Challenge deutlich besser geworden ist und an Qualität gewonnen hat. Man hat der Jury wirklich begeisternde Ideen präsentiert. Ich bin überzeugt davon, dass wir in diesem Jahr qualitativ hochwertige Gewinner auswählen können.» Urs Steiner, e. CEO EBL: «Ich bin bereits das vierte Mal mit dabei und sehr überrascht darüber, was ich bisher gesehen habe. Wir haben eine breite Palette an Projekten im Rennen, vom Kompost-WC über das Schürfen von Kryptowährungen mit überschüssigem Strom bis hin zur Stammzellenforschung. Es ist sehr spannend, und ich bin gespannt darauf, wer gewinnen wird.» Beat Huesler, Huesler Architekten Muttenz: «Die Projekte sind extrem spannend und extrem vielseitig. Wir erleben an der Swiss Innovation Challenge eine riesige Palette von innovativen Produkten und Dienstleistungen. Ich bin sehr froh zu sehen, dass wir in der Schweiz nicht stehen bleiben, sondern dass wir hier Unternehmen haben, die derart innovativ unterwegs sind und sich um die Zukunft bemühen – und den Schweizer Standort.» Arie Verkuil, FHNW, Jury-Präsident: «Die Digi talisierung ist bei den Unternehmen angekommen. Es ist unglaublich, was wir im Final Pitch erlebt haben. Die Bandbreite der Cases ist enorm. Das geht von Fintech bis zur Energiewirtschaft, die sehr relevant ist. Auch ein spezielles Drohnenleitsystem für die Schweiz wurde vorgestellt. Dieses könnte sogar international spannend sein. Es macht riesige Freude, hier mit dabei zu sein. Der Wettbewerb ist einfach toll.» Umfrage/Bilder: dan Dominik Trost von Holo One präsentiert am Final Pitch sein Innovationsprojekt. Bild: Fotolabor Spiess STIMMEN AUS DEM TEILNEHMERFELD «Challenges, also Herausforderungen, sind immer gut.» «Ich denke, der Pitch ist bei der Jury gut angekommen.» «Es macht riesigen Spass, in einem so tollen Gebäude eine Präsentation zu machen.» «Es hatte viele Gäste im Publikum. Das zeigt das grosse Interesse.» Hubert Kälin, buildastiq Dominik Bucher, Sonect Maurizio Migliore, Touchless Automation Bernhard Petermeier, SkAD Labs «Der Pitch ist gut gelaufen. Die Jury hat ausgezeichnet nachgefragt und die Fragen auf den Punkt gebracht. Besonders wertvoll an der Swiss Innovation Challenge ist das Mentoring- Programm und die übrigen Angebote. Mir gefällt übrigens auch der Name des Wettbewerbs, denn Challenges – Herausforderungen – sind immer gut.» «Ich denke, der Pitch ist bei der Jury gut angekommen. Ich lag auch ein wenig unter dem Zeitlimit von sieben Minuten. Die ganze Sache verlief sehr speditiv. Das schätze ich. In der Jury sassen für ein Projekt aus unserer Branche, der Fintech, genau die richtigen Leute: Vertreter aus der Finanzbranche, dem regulatorischen Bereich und aus dem Business.» «Die Jury der Swiss Innovation Challenge war sehr freundlich, das gilt auch für diesen Final Pitch. Insgesamt bin ich happy mit meiner Performance. Der Pitch war gut – und gut vorbereitet. Und natürlich macht es riesigen Spass, in einem so tollen Gebäude wie dem neuen FHNW-Sitz in Muttenz eine Präsentation zu machen.» «Es hatte viele Gäste im Publikum. Das zeigt das grosse Interesse, auf welches die Swiss Innovation Challenge stösst. Zu Recht, wie ich finde. Ich habe mir diverse Präsentationen von Mitbewerbern angeschaut. Wenn alle Start-Ups in der Schweiz ein derart hohes Niveau haben, dann mache ich mir um die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts keine Sorgen.»

9. November 2018 INNOVATIONSWETTBEWERB Standpunkt der Wirtschaft | 3 SWISS INNOVATION CHALLENGE – In der Schlussrunde des Innovationswettbewerbs, dem sogenannten Final Pitch, im neuen Gebäude der FHNW in Muttenz, waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Swiss Innovation Challenge noch einmal gefordert. Noch ein Mal absolut konzentriert Die Juroren (v.l.n.r.) Christof Kaufmann, CEO WerbeWeischer Schweiz GmbH; Marc Löhle, Geschäftsführer Schildareal; und Patrick Scheuber, Ressortleiter Unternehmenskunden BLKB, verfolgen den Pitch eines Finalisten. Bild: Fotolabor Spiess «Uff, geschafft!» Mit diesen zwei Worten der Erleichterung kam einer der Teilnehmenden am Final Pitch der Swiss Innovation Challenge aus seiner Präsentation. Die Reaktion war charakteristisch an diesem verregneten Montag, 29. Oktober 2018, im neuen Gebäude der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz. Keine acht Monate nach Beginn des vierten Durchgangs des schweizweit in dieser Art einzigartigen Innovationswettbewerbs mussten die verbliebenen 27 Teilnehmenden die Jury ein letztes Mal von ihren Projekten überzeugen. Der Schlussgang des Innovationswettbewerbs verlangte noch einmal vollste Konzentration – sowohl von den Jurymitgliedern als auch von den präsentierenden Kandidatinnen und Kandidaten. Entsprechend angespannt waren diese jeweils vor ihren Auftritten – und umso gelöster dann nach den Präsentationen. Gewaltige Fortschritte Innert sieben Minuten galt es am Final Pitch noch einmal, der Fachjury das eigene Innovationsprojekt zu präsentieren und insbesondere die Fortschritte aufzuzeigen, welche in den vergangenen Monaten erzielt wurden. Diese sind laut Jurypräsident Arie Verkuil von der FHNW zum Teil gewaltig. Kein Wunder, konnten die Wettbewerbsteilnehmenden im Rahmen der Swiss Innovation Challenge doch von zahlreichen begleitenden und kostenlosen Schulungsprogrammen profitieren. Auch ein umfangreiches Mentoringprogramm mit Unternehmerpersönlichkeiten stand zur Verfügung. Diese gaben wertvolle Tipps und Tricks aus der Praxis weiter und stellten auch ihre umfangreichen Netzwerke zur Verfügung. Gute Noten für Teilnehmende ... Das Schulungs- und Mentoring-Programm zahlte sich aus. Die Teilnehmenden hätten im Final Pitch begeisternde Ideen präsentiert, sagt Jury- Mitglied Beat Röthlisberger, Leiter Unternehmenskunden bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB). Extrem spannend und vielseitig seien die Projekte, sagt Jury- Mitglied und Zentralvorstand der Wirtschaftskammer, Beat Huesler. Von einer «breiten Palette» an Projekten spricht Urs Steiner, ehemaliger Chef der EBL und ebenfalls Jury- Mitglied. Und eine «enorme Bandbreite» an Projekten macht Arie Verkuil aus. ... und für Juroren Auch die Jury erhielt nach den Final Pitches gute Noten – und zwar von den Wettbewerbsteilnehmenden. Die Jury-Mitglieder seien sehr gut vorbereitet gewesen, hiess es etwa. Dies habe sich an den klugen Vertiefungsfragen nach den Präsentationen gezeigt. Überhaupt sei viel wertvolles Know-how vorhanden. Award am Tag der Wirtschaft Welche drei Projekte der Swiss Innovation Challenge 2018 aufs Podest kommen und wer sich den Siegercheck über 10 000 Franken sowie eine kunstvoll gefertigte Trophäe sichert, wird am Tag der Wirtschaft vom 22. November in der St. Jakobshalle in Münchenstein offiziell bekanntgegeben. Dann findet die Award-Ceremony im Beisein von Bundesrat Ignazio Cassis statt. Und dann erhalten auch die Zweit- und Drittplatzierten einen Check über je 5000 Franken. Daniel Schindler Inwiefern? Andreas Beyeler: Die Unterstützung ist super. Man kann in jedem Bereich vom Fachwissen der Experten profitieren, sei es business mässig, sei es in finanziellen Belangen. Da ist wirklich viel Know-how vorhanden. «Es ist wichtig, bei der Jury und den Gästen Interesse zu wecken.» Ilse de Bruyn, Aero Quint «Meine Präsentation ist gut abgelaufen. Natürlich denkt man danach immer, man hätte es noch ein bisschen besser machen können, das ist klar. Insgesamt aber ist es wichtig, auch die zeitliche Limite von sieben Minuten einzuhalten. Und es ist wichtig, bei der Jury und den Gästen Interesse zu wecken. Das ist uns sicherlich gelungen.» «Wir sind durch die Wirtschaftskammer aufmerksam geworden.» Andreas Beyeler, Sascha Fischer, Beyeler & Fischer GmbH Die Swiss Innovation Challenge findet in ihrem vierten Jahr national und sogar international weite Beachtung. Doch auch regionale Projekte haben es in den Final Pitch geschafft. Ein Beispiel ist die Bubendörfer Beyeler & Fischer GmbH. Das Unternehmen sorgt mit ihrer sogenannten «FLEYG»-Rampe für mehr Sicherheit auf Strassenbaustellen. Standpunkt: Herr Beyeler, Herr Fischer, wie ist der Final Pitch für Sie gelaufen, rechnen Sie mit einem Podestplatz? Andreas Beyeler: Die Präsentation ist sehr gut gelaufen. Es ist allerdings herausfordernd, die Idee eines nicht einfachen Projekts innert sieben Minuten auf den Punkt zu bringen. Doch anhand der Fragen der Jury im Anschluss an den Pitch wurde klar, dass die Idee rübergekommen ist. Sascha Fischer: Alleine schon unter die ersten 25 besten Projekte zu gelangen, ist eine erfreuliche Sache. Wir konnten während des Wettbewerbs viel von den Angeboten der Swiss Innovation Challenge profitieren. Wie wurden Sie auf die Swiss Innovation Challenge aufmerksam? Sascha Fischer: Wir sind durch die Wirtschaftskammer Baselland darauf aufmerksam geworden. Wir haben unser Unternehmen Beyeler & Fischer GmbH bei der Wirtschaftskammer angemeldet und sind so auf dieses Angebot gestossen. Da dachten wir: Das ist genau das Richtige für uns und unser Projekt FLEYG. Dies hat sich bestätigt. Dann bereuen Sie nicht, mit Ihrem Innovationsprojekt an der Swiss Innovation Challenge teilgenommen zu haben? Andreas Beyeler: Keine Sekunde. Im Gegenteil: Ich würde eine Teilnahme an der Swiss Innovation Challenge jederzeit empfehlen. Man kann von diesem Wettbewerb nur profitieren. Umfrage/Bilder: Daniel Schindler

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