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Standpunkt 453, 20.10.2017

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Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

BL 2 HAUS DER WIRTSCHAFT

BL 2 HAUS DER WIRTSCHAFT 20. Oktober 2017 – Schweizerische Gewerbezeitung Haus der Wirtschaft – Dienstleistungs- und Kompetenz-Zentrum für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie GATEWAY BASEL NORD – Nach «Ereignis Rastatt»: Swissterminal-CEO kritisiert Krisenmanagement in Basel. Hafenbehörden und SBB Cargo hätten zweckdienliche Lösungen kaum unterstützt. «Inakzeptabel und geschäftsschädigend» Roman Mayer ist sauer. Der CEO des Baselbieter Terminalbetreibers Swissterminal macht sich in einem Brief an Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamts für Verkehr (BAV), Luft. Hintergrund sind unter anderem Aussagen des Hafendirektors Hans-Peter Hadorn. Dieser hatte mehrfach behauptet, wegen des wochenlangen Bahnunterbruchs in Rastatt sei der hiesige Containerumschlag an seine Kapazitätsgrenze gestossen. Dies sei «klar falsch» und stehe im Widerspruch zu den Aussagen von anderen Beteiligten, schreibt Mayer. «Die Umschlagszahlen bei Swissterminal Basel erreichten im August und September 2017 ca. 60 Prozent der Umschlagszahlen im gleichen Zeitraum im 2003 mit Zweischichtbetrieb.» Krisenmanagement in der Kritik Das Krisenmanagement in Basel sei «inakzeptabel und geschäftsschädigend» gewesen, schreibt Mayer. Ein Mehrfaches an Verkehren hätte «problemlos abgewickelt werden können, Containerumschlag bei Swissterminal – der Baselbieter Terminalbetreiber wehrt sich gegen Aussagen, wonach der Containerumschlag an die Kapazitätsgrenze gelange. FOTO ZVG sofern bei den zuständigen Stellen die Bereitschaft und die Einsicht in die Notwendigkeiten der gegebenen Situation vorhanden gewesen wären». Ein Kapazitätsengpass beim Containerumschlag habe jedoch zu keinem Zeitpunkt bestanden. Mayer weist überdies darauf hin, dass nicht alle Transportdienstleister sich im gleichen Mass für eine erfolgreiche Bewältigung des Raststatt­ Ereignisses engagiert hätten. Gute Lösungen nicht unterstützt Insbesondere die Hafenbehörden und SBB Cargo haben laut Mayer «gute und zweckdienliche Lösungen nicht oder nur wenig unterstützt». Der Swissterminal-CEO ersucht das BAV zu verhindern, dass weiterhin mit Falschaussagen Marketing für das Projekt Gateway Basel Nord (GBN) betrieben werde. «Marktmissbrauch» GBN steht seit langem in der Kritik. In einer von der Wirtschaftskammer bei der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Auftrag gegebenen Studie ist die Rede von «unzulässiger Wettbewerbsabrede» und «Marktmissbrauch». Zu diskutieren gibt, dass hier ein staatliches Unternehmen einen Privaten aus dem Markt drängen will. Offensichtlich kommt es schon heute zu massiven Ungleichbehandlungen der Marktteilnehmer durch die Hafenbehörde: Nachdem ein Gesuch von Swissterminal um die Durchfahrtserlaubnis für ein 135 Meter langes Schiff eines Kunden abgelehnt wurde, erhielt die Birsterminal AG die entsprechende Bewilligung anstandslos – und dies nur eine Woche später. Daniel Schindler POLIT-KOLUMNE Armut in der Schweiz – was heisst das? Die Caritas Schweiz («verhindert, lindert und bekämpft Armut in der Schweiz und weltweit in über 30 Ländern») schlägt Alarm: «570 000 Personen sind in der Schweiz von Armut betroffen, 1,18 Millionen Menschen sind von Armut bedroht. Das sind die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS). Jeder Vierzehnte ist von Armut betroffen, mehr als jeder Siebte von Armut bedroht. 145 000 Männer und Frauen sind trotz Erwerbstätigkeit arm. 49 000 Kinder leben in Working-Poor-Haushalten. Mehr als jede sechste Familie mit Kindern unter vier Jahren ist armutsgefährdet. Die Zahlen erschrecken. Caritas fordert von Bund, Kantonen und Gemeinden, dieser Entwicklung eine wirksame Armutspolitik entgegenzusetzen.» Knapp 266 000 unterstützungsbedürftige Personen bezogen laut BFS in der Schweiz vorletztes Jahr im Durchschnitt pro Kopf 9850 Franken. Von ins gesamt acht Milliarden Franken für Sozial hilfe im weiteren Sinn entfielen 2015 fast 4,8 Milliarden (60 Prozent) auf Ergänzungsleistungen (EL) zu AHV und IV. Der zweitgrösste Posten betrifft mit rund 2,6 Milliarden Franken die Sozialhilfe. Leistungen wie Alters- und Invaliditätssowie Arbeitslosen-, Familien und Wohnbeihilfen machten 7,3 Prozent aus. Die Hauptlast der Ausgaben für Sozialhilfe im weiteren Sinn tragen die Kantone (45 Prozent). 37 Prozent kommen aus den Gemeinden, 18 Prozent finanziert der Bund. Die sogenannte Armutsgrenze lag 2015 bei einem Einkommen von durchschnittlich 2239 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3984 Franken für zwei Erwachsene mit zwei Kindern. Die sogenannte Quote der materiellen Entbehrung wird definiert als finanziell bedingter Mangel von mindestens drei Elementen aus folgenden neun europaweit koordinierten Kategorien: • Man ist nicht in der Lage, innerhalb eines Monats unerwartete Ausgaben von 2500 Franken zu tätigen. • Man ist nicht in der Lage, eine Woche Ferien pro Jahr weg von zu Hause zu finanzieren. Peter Amstutz, ehemaliger Leiter der Bundeshaus- Redaktion der «Basler Zeitung» • Es bestehen Zahlungsrückstände. • Man ist nicht in der Lage, sich jeden zweiten Tag eine fleisch- oder fischhaltige Mahlzeit zu leisten. • Man ist nicht in der Lage, die Wohnung ausreichend zu heizen. • Man hat keinen Zugang zu einer Waschmaschine. • Man ist nicht im Besitz eines Farbfernsehers. • Man besitzt kein Telefon. • Man besitzt kein Auto. Hinsichtlich der materiellen Versorgung gehört die Schweiz zu den bestplatzierten Ländern Europas. Die Quote der materiellen Entbehrung, welche als finanziell bedingter Mangel in drei von neun Lebensbereichen definiert ist, betrug 2015 wie im Vorjahr 4,6 Prozent (europäischer Durchschnitt: 17,0 %). Aus diesen Daten zog das BFS Mitte Mai dieses Jahres folgende Schlüsse: Besondere Risikogruppen waren Personen in Haushalten ohne Erwerbstätige (Armutsquote 18,2 %), alleinlebende Erwachsene im Erwerbsalter (12,5 %), Personen in Einelternhaushalten mit Kindern unter 18 Jahren (12,5%) sowie Personen ohne nachobligatorische Schulbildung (10,9%). Zudem war die Armutsquote der Ausländerinnen und Ausländer aussereuropäischer Herkunft mit 11,7 Prozent deutlich höher als diejenige der Gesamtbevölkerung. Personen ab 65 Jahren wiesen ebenfalls eine überdurchschnittlich hohe Armutsquote auf (13,9%), insbesondere, wenn sie alleine lebten (22,8%). «Dabei gilt es zu beachten», relativiert das BFS, «dass nur die Einkommensarmut ohne allfällige Vermögensbestände betrachtet wird.» Gerade Personen ab 65 Jahren würden jedoch häufig auf ihr Vermögen zurückgreifen, um Ausgaben zu bestreiten. Deshalb waren lediglich 1,9 Prozent der Personen im Rentenalter nicht in der Lage, Rechnungen pünktlich zu bezahlen, während dies bei 9,3 Prozent der 18- bis 64-Jährigen der Fall war. Als arm gelten laut BFS «Personen, die nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um die für ein gesellschaftlich integriertes Leben notwendigen Güter und Dienstleistungen zu erwerben». Dieser Definitionsansatz bezeichnet das soziale Existenzminimum. Die Armutsgrenze setzt sich zusammen aus einem Pauschalbetrag für den Lebensunterhalt, den individuellen Wohnkosten sowie monatlich 100 Franken pro Person ab 16 Jahren für weitere Auslagen. Als armutsgefährdet gelten Leute mit einem «Äquivalenzeinkommen, das deutlich unter dem üblichen Einkommensniveau in dem betreffenden Land liegt». Armut wird somit ausdrücklich als eine Form der Ungleichheit betrachtet. Mit einem nationalen Programm gegen Armut hat der Bund 2013 reagiert: Es werden nun fünf Jahre lang Grundlagen zu Armut in der Schweiz erarbeitet und die zentralen Akteure aus Gemeinden, Kantonen, Bund und der Zivilgesellschaft vernetzt. Der Autor gibt seine eigene Meinung wieder. Diese muss sich nicht mit jener der Wirtschaftskammer decken. GENDERTAG Am kommenden 9. November ist Zukunftstag für Mädchen und Jungs. Jugendliche denken über Zukunft nach In der 6. Klasse verbringen die Jugendlichen einen Arbeitstag mit einer nahen Bezugsperson. FOTO ARCHIV Ingenieurin oder Firmenchefin? Fachmann Betreuung oder Primarlehrer? Sind Männerberufe auch Frauenberufe und umgekehrt? Kinder oder Karriere oder beides? Vollzeit oder Teilzeit? Wer macht den Haushalt, wer betreut die Kinder? Wer arbeitet was unbezahlt? Mit diesen Themen beschäftigen sich die Baselbieter Schülerinnen und Schüler am Gendertag – Zukunftstag, welchen die Schulen jährlich durchführen und der dieses Jahr am 9. November stattfindet. Die Schulen planen den Gendertag – Zukunftstag als Zyklus über fünf Jahre von der 5. Klasse Primarschule bis zur 3. Klasse Sekundarschule mit stufengerechten Schwerpunkten. Die Programme werden schulintern ausgearbeitet und variieren. Der Gendertag – Zukunftstag hat die gleichen Zielsetzungen wie der Nationale Zukunftstag – Seitenwechsel für Mädchen und Jungs, der am gleichen Tag schweizweit stattfindet. Mit Geschlechterrollen auseinandersetzen In der 5. Primarklasse lernen die Jugendlichen Berufe einzelner Frauen und Männer kennen und setzen sich mit Geschlechterrollen auseinander. Dadurch werden sie an eine offene, geschlechterkompetente Betrachtungsweise von Arbeits- und Lebenswelten herangeführt. In der 6. Klasse verbringen sie dann einen Arbeitstag mit einer nahen Bezugsperson in einem Betrieb. Sie erhalten damit einen Einblick in deren konkrete Berufstätigkeit. Mit einem Seitenwechsel in Berufe, die traditionellerweise dem anderen Geschlecht zugeordnet werden, machen die Jugendlichen aus der 1. Sekundarklasse eigene Erfahrungen in der Praxis. Die Schülerinnen und Schüler der 2. Sekundarklassen erleben durch einen direkten Einsatz, dass bezahlte Erwerbsarbeit und unbezahlte Familien-, Haus- und Freiwilligenarbeit gleichwertig und unverzichtbar für das Funktionieren und Wohlergehen unserer Gesellschaft sind. In der 3. Sekundarklasse setzen sie sich aufgrund ihrer Erfahrungen zum Gendertag – Zukunftstag mit verschiedenen Formen von Familie und Zusammenleben auseinander. KMU profitieren von Seitenwechseln Damit alle Jugendlichen einen Schnuppertag in der Wirtschaft absolvieren können, ist Unterstützung seitens der Schulen, der Eltern und nicht zuletzt der Unternehmen nötig. Auch die Betriebe selbst profitieren von dieser Nachwuchsförderung. Ein Schnuppertag kann bislang unentdecktes Potenzial zutage bringen. Interessierte Unternehmen können sich auf den Webseiten des Baselbieter Amts für Volksschulen (AVS) und jener des nationalen Zukunftstags informieren (Adressen siehe unten). Corinne Champion LINK www.avs.bl.ch www.nationalerzukunftstag.ch IMPRESSUM standpunkt Herausgeber/Verlag: Schweizerischer Gewerbeverband sgv, Schwarztorstrasse 26, Postfach 8166, 3001 Bern, Tel. 031 380 14 14 – verlag@sgv-usam.ch Redaktion sgz: Schwarztorstrasse 26, 3007 Bern Tel. 031 380 14 14 – redaktion@sgv-usam.ch Regionalbund «Standpunkt» Herausgeber: •Wirtschaftskammer Baselland •Arbeitgeber Baselland •Unabhängiges Podium für eine liberale Wirtschaft und Gesellschaft, Haus der Wirtschaft, Altmarktstrasse 96, 4410 Liestal Tel. 061 927 64 64, Fax 061 927 65 50 Internet: www.kmu.org E-Mail: standpunkt@kmu.org Verantwortung: Christoph Buser, Direktor Redaktion/Umbruch: Reto Anklin (ra) Produktion: IWF, Postfach 633, 4410 Liestal Abonnement im Mitgliederbeitrag inbegriffen Adressänderungen: Bitte an Wirtschaftskammer Baselland E-Mail: standpunkt@kmu.org Der Abdruck von Textbeiträgen mit vollständiger Quellenangabe ist erlaubt.

BERUFSBILDUNG Haus der Wirtschaft -– Dienstleistungs- und Kompetenz-Zentrum für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie 20. Oktober 2017 – Schweizerische Gewerbezeitung BL 3 ARBEITGEBER-ZMORGE Arbeitgeber Baselland und die Duttweiler Treuhand AG laden ein. Neues zu Steuern und Vorsorge BERUFSSCHAU 2017 – In wenigen Tagen beginnt die grösste Berufswahlmesse der Schweiz in Liestal – mit den Vorbereitungsarbeiten befindet sich das Team um Urs Berger im Endspurt. Berufsschau kurz vor dem Start Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitgeber- Zmorge erwartet im Bad Bubendorf Hotel ein reichhaltiges Frühstücks buffet. FOTO ARCHIV Per 1. Januar 2018 treten mit dem teilrevidierten Mehrwertsteuergesetz und dem automatischen Informationsaustausch (AIA) gleich mehrere gesetzliche Grundlagen in Kraft, von denen auch KMU betroffen sind. Das teilrevidierte Mehrwertsteuergesetz umfasst verschiedene Änderungen unter anderem in den Bereichen Steuerpflicht, Steuerausnahmen, Verfahren und Datenschutz. Aber auch die gescheiterte Unternehmenssteuerreform III hat Auswirkungen auf die Steuerpflicht. Die Bestimmungen zum AIA legen fest, wie die Steuerbehörden Informationen zu Finanzkonten austauschen sollen. Gleichzeitig wurden mit dem Nein bei der Abstimmung vom vergangenen 24. September über die Altersvorsorge 2020 wichtige Entscheidungen getroffen, die weitere Auswirkungen auf die Sozialversicherungen und die Vorsorge mit sich bringen. Aktuelle Entwicklungen Referenten der Dettwiler Treuhand AG informieren am kommenden Arbeitgeber-Zmorge mit dem Titel «Entwicklungen und Neuerungen in den Bereichen der Steuern, Sozialversicherungen und der Vorsorge per 1. Januar 2018» umfassend über die aktuellen Entwicklungen und Neuerungen in der Steuerlandschaft Schweiz und bei den Sozialversicherungen. Am Dienstag, 28. November 2017, zeigen die diplomierten Treuhandexperten Nicole Ziegler und René Zemp, Mitglieder der Geschäftsleitung der Duttweiler Treuhand AG, anhand von Beispielen auf, wie der Unternehmenserfolg und die private Vorsorge optimiert werden können. Beim ausgiebigen Frühstück im Anschluss an die Referate bietet sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, das Thema mit den anderen Gästen und Referenten weiter zu vertiefen. Patrik Krähenbühl «Entwicklungen und Neuerungen in den Bereichen der Steuern, Sozialversicherungen und der Vorsorge per 1. Januar 2018» Für Einzelmitglieder und Mitglieder mit dem Upgrade Networking der Wirtschaftskammer Baselland sowie für Mitglieder von Arbeitgeber Baselland. Dienstag, 28. November 2017, 8 Uhr Bad Bubendorf Hotel, in Bubendorf DUTTWEILER TREUHAND AG Die Treuhandhandgesellschaft Duttweiler Treuhand AG bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Buchführung, Unternehmensberatung sowie weitere Beratungsleistungen an. Die Tätigkeiten basieren auf höchster Fachkompetenz und stets aktualisiertem Fachwissen. Sie richten sich nach den Berufsgrundsätzen der Schweizerischen Treuhandkammer. Das 1975 gegründete Unternehmen umfasst heute neben der Duttweiler Treuhand AG auch die Bereiche Duttweiler & Partner Wirtschaftsprüfung AG, Liestal, und die Duttweiler & Herrmann AG, Liestal. www.duttweiler-treuhand.ch Die Zelte für die Berufsschau 2017 stehen bereit. Sie findet vom 25. bis 29. Oktober auf dem Frenkenbündtenareal statt. Wenn am kommenden Mittwoch die Berufsschau 2017 ihre Tore öffnet, beginnt die grösste Berufsbildungsmesse der Schweiz. Urs Berger, Stv. Direktor der Wirtschaftskammer und Leiter Berufs- und Weiterbildung, ist als Berufsschau-Verantwortlicher hellbegeistert: «Die Aufbauarbeiten gehen zügig voran, nun geht es darum, dass die Aussteller damit beginnen, ihre Stände aufzustellen.» Danach warte viel Detailarbeit auf das Team: «Hinweisschilder anbringen, Plakate aufhängen, das richtige Material an den richtigen Ort verteilen und die individuellen Anpassungen für die Stände der Aussteller vornehmen», präzisiert Urs Berger. Unzählige Stunden Arbeit Bis am Mittwoch die ersten der rund 55 000 Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände der Berufsschau auf dem Frenkenbündtenareal in Liestal eintreffen, werden unzählige Stunden Arbeit in die Ausstellung investiert worden sein. Tausende Meter von elektrischen Kabeln werden auf dem 8000 Quadratmeter umfassenden Areal verlegt sein. Und an Dutzenden Sitzungen wird Urs Berger den Aufbau koordiniert haben. Die Arbeit mache sich bezahlt, so Berger. Demnach haben sich bereits mehr als 600 Klassenverbände angemeldet. 140 Aussteller werden 220 Berufe präsentieren, die im Rahmen der dualen Bildung erlernt werden können. Daniel Schindler Das gesamte Ausstellungsgelände wird mit Videokameras überwacht. An einem Zelt werden die Seitenwände montiert. FOTOS KEHRLI Die Zeltbauer haben tonnenweise Material auf das Areal des Frenkenbündtenschul hauses transportiert . Blick ins Zeltinnere mit den Stellwänden. Die Sporthalle ist für den Bezug durch die Aussteller bereit. Die Handelsschule für Tourismus hat ihren Stand schon teilweise hergerichtet.

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