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Standpunkt 450, 8.9.2017

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Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

BL 4 BERUFSBILDUNG 8.

BL 4 BERUFSBILDUNG 8. September 2017 – Schweizerische Gewerbezeitung Haus der Wirtschaft – Dienstleistungs- und Kompetenz-Zentrum für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie CAS UNTERNEHMENSFÜHRUNG KMU – 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen CAS der Fachhochschule Nordwestschweiz feierten in Basel den erfolgreichen Abschluss des Kurses. Krönender Abschluss mit Diplom Der Weiterbildungskurs Certificate of Advanced Studies (CAS) in Unternehmensführung KMU, organisiert von der Wirtschaftskammer Baselland, der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) lässt bei den Absolventinnen und Absolventen keine Fragen offen. Die Bemerkungen auf dem Umfragebogen, den die Teilnehmenden am Schluss ausfüllten, sind deutlich: «Ich bin allgemein mit dem CAS zufrieden, er entspricht voll meinen Erwartungen, die Dozenten waren sehr kompetent», hiess es etwa. Ein anderer Absolvent notierte: «Top Kurs, genau richtig für meine Bedürfnisse, sehr inspirierend, tolle Personen in der Klasse. Bin sattelfest im KMU-Businessplan.» Entsprechend zufrieden zeigten sich die 16 Teilnehmenden anlässlich der Diplomübergabe am 29. August 2017 im Restaurant Kunsthalle in Basel. Die Freude war auch bei Dozent Adrian Sidler (operativer Leiter und Referent Führung/Businessplan) gross: «Alle Absolventinnen und Absolventen haben tolle Leistungen erbracht.» Die Businesspläne seien teilweise von «hervorragender Qualität» gewesen. «Entsprechend lagen die Schlussnoten zwischen 5,0 und 5,8», stellt Sidler anerkennend fest. Unterschiedlichste Branchen Wie schon in früheren Ausgaben des CAS kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch im soeben abgeschlossenen Kurs aus den unterschiedlichsten Branchen. So wurden zum Beispiel Projekte für eine Nachfolgeregelung in einem Architektur- CAS-Dozent Adrian Sidler; Oliver Brehm, KSL Ingenieure AG; Susanne Breuer, Pax Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft AG; und CAS-Dozent Werner Fischer (v.l.). FOTO ZVG büro, einer Autogarage, im Baugewerbe, der Export- oder auch der Immobilienbranche erarbeitet. Hinzu kamen Start-ups, beziehungsweise Neuausrichtungen in einem Technologieunternehmen und in einer Stiftung. Weitere Projekte betrafen KMU in den Branchen Bekleidung, Lebensmittel und Transport. Grosse Vielfalt «Die grosse Vielfalt zeigt auf, dass der Kurs für Unternehmerinnen und Unternehmer bzw. angehende Führungskräfte aus allen Branchen wertvoll ist», sagt Sidler. Ihm zur Seite standen an der Diplomfeier die Dozenten Werner Fischer (Geschäftspläne), Albert Rijkeboer (Kommunikation und Change-Management) und George Antoniadis (Marketing). 13 ganztägige Module Bevor die Teilnehmenden ihre wohlverdienten Diplome in Empfang nehmen konnten, hatten sie sich in insgesamt 13 ganztägigen Modulen die zentralen betriebswirtschaftlichen Grundlagen, Methoden und Instrumente rund um die Führung eines KMU erworben. Dabei machte die Kombination von Theorie und Praxis das Programm zu einer einzigartigen Ausbildung. Dank verschiedener Ausbildungselemente wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer perfekt auf die Führung eines KMU vorbereitet. Nächster Kursbeginn: April 2018 Der CAS in Unternehmensführung KMU wird bereits seit 2012 angeboten. Er erfreut sich wachsender Beliebtheit. Der nächste Kurs beginnt am 13. April 2018. Als Erstes stehen dann die Themen Selbstkompetenz und Entwicklung auf dem Kursprogramm. Daniel Schindler KMU LEHRBETRIEBSVERBUND Lernende tauschten am 1. Betriebsfenster ihre Erfahrungen aus. Brunchen auf dem Höhlehof Die rund 60 Lernenden der KMU Lehrbetriebsverbund AG trafen sich am vergangenen 19. August im Rahmen des 1. Betriebsfensters zum Brunch auf dem Bauernhof Höhlehof in Maisprach. Jene Jugendlichen, die gerade in die Lehre gestartet waren, hatten dort Gelegenheit, die weiteren Lernenden des Verbunds kennenzulernen. Regeln und Pflichten im Lehrbetriebsverbund Vor dem gemeinsamen Brunch diskutierten sie in Gruppen Fragen wie «Was ist im Umgang mit Berufsbildnern und Lehrkräften zu beachten?» oder «Welche Tipps möchte ich den neuen Lernenden mit auf den Weg geben?». Zudem präsentierten sie Regeln und Pflichten, die eine Ausbildung im Lehrbetriebsverbund mit sich bringen und die eine reibungslose Zusammenarbeit erleichtern. Das Resultat der Gespräche wurde schliesslich im Plenum vorgestellt. Dank den Tipps von Lernenden höherer Semester wurde den frisch gebackenen Berufslernenden so der Start in die Berufswelt erleichtert. Magdalena Mäder Hansruedi Heer, freier Mitarbeiter des Lehrbetriebsverbunds, stellt sich den Lernenden vor. FOTOS MAEDER «SWISS INNOVATION CHALLENGE» – Von 100 Projekten, die im Februar in die dritte Ausgabe des Innovationswettbewerbs starteten, sind nach der zweiten Vorstellungsrunde noch 25 im Rennen. «Shark Tank» zum zweiten – Feld lichtet sich Wer im «Shark Tank» überleben, beziehungsweise seine Geschäftsidee weiterbringen will, muss überzeugen. Rasch. Ohne Umschweife. Mit einem überzeugenden Projekt. In der US-TV-Show gilt es, Technologiespezialist Robert Herjavec, Marken experte Daymond John, Selfmademilliardär Mark Cuban, Immobilienmogul Barbara Corcoran, Telemarketingprofi Lori Greiner, und Risikokapitalgeber Kevin O’Leary zu überzeugen. Und dies innerhalb von wenigen Minuten. Genau dies ist auch die Idee der Pitches, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der «Swiss Innovation Challenge» bestreiten müssen. Vor einer Fachjury mit Spezialisten aus der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) und der Wirtschaftskammer Baselland, den drei Trägerorganisationen des Innovationswettbewerbs, stellten sie ihre Projekte am Mittwoch und Donnerstag, 23. und 24. August 2017, ein zweites Mal vor. Geschäftsideen ausgefeilt In der Jury sassen vonseiten Wirtschaftskammer Baselland am Mittwoch Urs Berger, Stv. Direktor und Leiter Berufs- und Weiterbildung, und am Donnerstag Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser. Nach einer ersten eingehenderen Vorstellungsrunde im Mai präsentierten aus ehemals rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Kinosaal der Hochschule für Gestaltung und Kunst auf dem Dreispitzareal in Münchenstein noch etwas mehr als 30 ihre Geschäftsideen. Diese hatten sie in den vergangenen Wochen nach der ersten Pitchingrunde weiter ausgefeilt. «Ausstrahlung hat zugenommen» Das Ergebnis aus der zweiten Pitchingrunde kann sich sehen lassen. In die Finalrunde haben es 21 einheimische Projekte und vier aus dem Fernen Osten geschafft (je ein Projekt aus Vietnam, Thailand, Indonesien und Malaysia). Für Arie Hans Verkuil, den Leiter des Instituts für Unternehmensführung der FHNW und Jurypräsidenten der «Swiss Innovation Challenge», steht fest, dass die Ausstrahlung des Wettbewerbs in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. Die «Swiss Innovation Challenge» sei «ein äusserst kompetitiver Wettbewerb». Es sei heute schwieriger, in die Top Ten zu gelangen, als beispielsweise noch in der Erstlingsausgabe im Jahr 2015. Auch inhaltlich sieht der Jurypräsident Verschiebungen bei den Projekten: Das Thema Digitalisierung gewinne an Bedeutung. «In der laufenden Ausgabe des Wettbwerbs hatten Beim zweiten Pitch der «Swiss Innovation Challenge» in der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK FHNW) präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachjury die Geschäftsideen, die sie seit der ersten Präsentation verfeinert hatten. FOTO SB wir mehr als nur eine Handvoll sehr spannender Projekte.» Businesspläne sind entscheidend Nun beginne sich die Spreu vom Weizen zu trennen, sagt Verkuil. Das habe viel mit den Businessplänen zu tun. Diese zeigten ganz klar auf, welche Ideen das Potenzial für echte Innovationen hätten «und bei welchen Projekten es eben nur bei spannenden Ideen bleibt», so Verkuil. Die drei besten Ideen werden im November am «Tag der Wirtschaft» vor rund 3000 Gästen in der St. Jakobshalle vorgestellt. Das Gewinnerprojekt wird mit 20 000 Franken ausgezeichnet.Daniel Schindler Die Lernenden präsentieren im Plenum das Ergebnis der Gruppenarbeit. Geselliges Zusammensein beim Bauernbrunch im umgebauten Stall des Höhlehofs in Maisprach. Die Lernenden des Lehrbetriebsverbunds heben ab ins neue Lehrjahr.

IMPFAKTION Haus der Wirtschaft -– Dienstleistungs- und Kompetenz-Zentrum für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie 8. September 2017 – Schweizerische Gewerbezeitung BL 5 APOTHEKER-VERBAND Am Jahresempfang wurde eine «Apothekerwurst» serviert. Bei den Apothekern ging es um die Wurst GRIPPE-IMPFUNG – Ursula Refardt, Vorstandsmitglied des Basellandschaftlichen Apotheker- Verbands, spricht über die Grippe-Impfaktion der Wirtschaftskammer und ihres Verbands. «Natürlich habe ich mich impfen lassen» Die Mitglieder des Basellandschaftlichen Apotheker- Verbands trafen sich in der Trotte Arlesheim. FOTO MWB Beim Jahresempfang des Basellandschaftlichen Apotheker-Verbands ging es wortwörtlich um die Wurst. Das kulinarische Rahmenprogramm wurde vom Team der Firma «Jenzer Fleisch & Feinkost» bestritten. Raffael Jenzer kreierte eine spezielle «Apothekerwurst», die bei den Apothekerinnen und Apothekern natürlich auf grosses Interesse stiess. In Vertretung des gesundheitlich verhinderten Präsidenten Urs Gmünder begrüsste dessen Vize Mattthias Liechti seine Kolleginnen und Kollegen Ende August in der Trotte Arlesheim zu diesem geselligen Stelldichein. Die zahlreich erschienene Gästeschar wurde von der höchsten Baselbieterin, Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger, und Kantonsapotheker Hans-Martin Grünig angeführt. Liechti wies auf aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen wie die zunehmende Digitalisierung sowie den Mangel an Ärzten und Pflegepersonal hin. Die Apotheker seien ein wichtiger Teil des Gesundheitssystems. «Wir müssen und wollen dabei ein verlässlicher Partner sein.» Zum Abschluss und passend zum Rahmenprogramm zitierte Liechti schliesslich Wilhelm Busch: «Des Schweines Ende ist der Wurst Anfang.» Marcel W. Buess GEWERBEVEREIN BIRSFELDEN Die BLKB hat zum «KMU-Apéro für das Gewerbe» eingeladen. Mehr Gewerbler in die Politik Landrat Christof Hiltmann (rechts), Gemeindepräsident Birsfelden, und Christoph Bollinger, BLKB-Gastgeber und Vizepräsident Gewerbeverein Birsfelden. FOTO ZVG Der Landrat und Birsfelder Gemeindepräsident Christof Hiltmann wünscht sich mehr aktive Gewerbetreibende in der Politik. Diesen Appell richtete er an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des «KMU-Apéro für das Gewerbe», zu dem traditionellerweise die Nieder lassung Birsfelden der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) nach den Sommerferien einlädt. Hiltmann bedauerte, dass die BLKB-Niederlassung demnächst in eine Selbstbedienungsfiliale umfunktioniert werde. Dies sei nicht toll, entspreche aber leider dem heutigen Trend. Zuvor begrüsste BLKB-Gastgeber Christoph Bollinger, der gegenwärtig als Vizepräsident auch den Gewerbeverein Birsfelden führt, die Gäste. Mit Genugtuung blickte er auf die erfolgreiche Sponsoren-Aktion für die neue Weihnachts beleuchtung zurück. Verschiedene andere Gewerbevereine hätten sich bei ihm bereits nach dem Erfolgsrezept erkundigt. Zudem erinnerte Bollinger die anwesenden Vereinsmitglieder an die Vakanz im Präsidium. MWB Ursula Refardt ist Inhaberin der Birs-Apotheke in Birsfelden. Die Wirtschaftskammer führt ihre Grippe-Impfaktion dieses Jahr zum zweiten Mal mit dem Basellandschaftlichen Apotheker-Verband, einer Mitgliedsektion der Wirtschaftskammer, durch. Ursula Refardt, Inhaberin der Birs-Apotheke in Birsfelden und Vorstandsmitglied des Basellandschaftlichen Apotheker-Verbands, sagt im Interview, wer sich gegen Grippe impfen lassen sollte. Standpunkt: Frau Refardt, sind Sie selber grippefrei durch den vergangenen Winter gekommen? • Ursula Refardt: Ja, danke. Ich habe den vergangenen Winter ohne Grippe gesund erlebt. Sie hatten sich sicher impfen lassen? • Ja, natürlich habe ich mich impfen lassen. «WENN SIE REGEL- MÄSSIG KONTAKT ZU PERSONEN MIT ERHÖH- TEM KOMPLIKATIONS- RISIKO HABEN, WIRD DIE GRIPPE IMPFUNG EMPFOHLEN.» Vor einem Jahr hat die Wirtschaftskammer ihre Grippe-Impfaktion erstmals zusammen mit dem Basellandschaftlichen Apotheker-Verband durchgeführt. Welche Neuerungen gab es? • Vergangenen Winter haben 29 Apotheken, verteilt auf das ganze Kantonsgebiet, die Grippeimpfung angeboten. Apotheken sind sechs Tage pro Woche von morgens bis abends geöffnet. Der Impfwillige kann sich also unkompliziert, meist ohne Voranmeldung, impfen lassen. Geimpft werden Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, und bei denen nichts gegen eine Impfung spricht. Gibt es dieses Jahr Änderungen gegenüber der Austragung im vergangenen Jahr? • Ja, es gibt Änderungen, die vor allem für grosse Mitgliedsfirmen der Wirtschaftskammer sehr interessant sein werden. Die nötige Verfügung liegt noch beim zuständigen Regierungsrat. Wir warten auf die Unterzeichnung. Deshalb darf ich im Moment noch nichts Genaues sagen. Oft haben Leute das Gefühl, sie hätten Grippe, dabei handelt es sich nur um eine normale Erkältung. Worunter leidet eine an Grippe – eben an der echten Influenza – erkrankte Person? • Eine Erkältung meldet sich an: Zuerst kratzt der Hals, dann fühlt man sich nicht ganz wohl, bis sich Schnupfen und eventuell Husten einstellen. Ganz anders bei der Grippe. Sie verläuft nach dem Schema morgens fit, abends krank im Bett. Der plötzliche Beginn der Erkrankung und oft Fieber über 38 Grad sind Zeichen einer Grippe. Betroffene leiden unter massiven Gliederschmerzen, haben Fieber und fühlen sich elend. Erkältungssymptome wie Halsweh, Schnupfen und Husten können dazukommen, stehen aber nicht im Vordergrund. IMPFAKTION: EIN TELEFONANRUF GENÜGT Für Unternehmen, die an der Grippe- Impfaktion der Wirtschaftskammer Baselland teilnehmen wollen, genügt ein Telefonanruf an eine in der Nähe gelegene Impf-Apotheke: Die Mitarbeitenden können sich dann dort impfen lasssen, wann es ihnen zeitlich am besten passt. Nur für Gruppen mit mehr als fünf Personen ist noch eine Reservation Welche Personen sollten sich impfen lassen? • Personen ab 65 Jahren; schwangere Frauen und Frauen, die in den vergangenen vier Wochen entbunden haben; Frühgeborene ab dem Alter von sechs Monaten für die ersten zwei Winter nach der Geburt; Personen mit einer der chronischen Erkrankungen wie Herzerkrankung, Lungenerkrankung, Stoffwechselstörungen mit Auswirkung auf die Funktion von Herz, Lungen oder Nieren – zum Beispiel Diabetes oder morbide Adipositas, BMI ≥40; neurologische – zum Beispiel Parkinson, eine zerebrovaskuläre Erkrankung oder muskuloskelettale Erkrankung mit Auswirkung auf die Funktion von Herz, Lungen oder Nieren; Hepatopathie; Niereninsuffizienz; Immundefizienz – wie HIV- Infektion, Krebs, immunsuppressive Therapie; Patientinnen und Patienten in Alters- und Pflegeheimen und in Einrichtungen für Personen mit chronischen Erkrankungen; Personen, welche in der Familie oder im Rahmen ihrer privaten oder beruflichen Tätigkeiten regelmässigen Kontakt haben. Die Grippeimpfung ist insbesondere empfohlen für alle Medizinal- und Pflegefachpersonen, alle im paramedizinischen Bereich tätigen Personen, Mitarbeitende von Kinderkrippen, Tagesstätten sowie Altersund Pflegeheimen, inklusive Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten. Wer sollte sich nicht impfen lassen? • Säuglinge unter sechs Monaten; Personen mit Allergien gegenüber Impfstoffkomponenten oder Hühnerei-Proteinen; bei Fieber oder akuten Infekten wird empfohlen, die Impfung zu verschieben. «DANK DER IMPFUNG KÖNNEN TEURE HOSPITALISIERUNGEN VERHINDERT UND KRANKHEITSBEDINGTE AUSFÄLLE REDUZIERT WERDEN.» Was sagen Sie Leuten, die gegenüber einer Grippeimpfung skeptisch sind? • Wenn Sie in Ihrem privaten, familiären oder beruflichen Umfeld regelmässig Kontakt zu einer oder mehreren Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko haben, wird die Grippeimpfung empfohlen. Indem Sie selbst Ihr Erkrankungsrisiko senken, kann verhindert werden, dass Sie die Krankheit auf diese Personen übertragen. Seien Sie den Grippeviren FOTO ZVG nötig. Unternehmen, die sich dieses Jahr mit ihren Mitarbeitenden an der Grippe-Impfaktion der Wirtschaftskammer Baselland beteiligen, müssen sich nicht mehr wie noch vor drei Jahren schriftlich anmelden. Die Liste der Impf-Apotheken folgt in der nächsten Ausgabe des Standpunkts. ra eine Nasenlänge voraus. Dank der Impfung verfügt der Körper über schützende Antikörper. Die Impfung schützt die Mehrzahl der geimpften Personen vor einer Grippeerkrankung und deren Folgen. Zudem wird dank der Impfung die Übertragung der Viren auf andere Personen eingeschränkt. Vor allem in den Risikogruppen verhindert die jährliche Impfung schwere Krankheitsverläufe und Pflegenotfälle. Wie lange dauert eine Grippe? • Die Genesungszeit beträgt ein bis zwei Wochen. Sie kann aber auch länger dauern. Insbesondere bei schwerwiegenden Komplikationen wie Lungenentzündung wird häufig eine Spitaleinweisung nötig. Dank der Impfung können teure Hospitalisierungen verhindert und krankheitsbedingte Ausfälle reduziert werden. Können Sie etwas zum Grippe- Impfstoff für die bevorstehende Saison sagen? • Die Zusammensetzung des Grippeimpfstoffs für die neue Saison basiert auf den Erfahrungen des letzten Jahres und aus dem Grippeverlauf im Winter der südlichen Hemisphäre, die zeitversetzt zu unserer Grippesaison verläuft. Sind Sie mit der Anzahl der Impfenden zufrieden? • Ein guter Anfang ist gemacht, jedoch sind wir noch lange nicht zufrieden. Es wäre wünschenswert, wenn sich noch viel mehr Personen impfen liessen. Interview: Reto Anklin

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