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Standpunkt 450, 8.9.2017

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Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

BL 2 HAUS DER WIRTSCHAFT

BL 2 HAUS DER WIRTSCHAFT 8. September 2017 – Schweizerische Gewerbezeitung Haus der Wirtschaft – Dienstleistungs- und Kompetenz-Zentrum für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie ALPENRUNDFLUG – Zum 25. Mal haben rund 100 Rangkandidatinnen und Rangkandidaten am Alpenrundflug teilgenommen, den ihnen die Wirtschaftskammer Baselland offeriert hatte. Eindrückliche Perspektive für die Besten TELEFONAUFTRAGSDIENST Keine Anrufe mehr verpassen «Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich den Einsatzwillen und das Durchhaltevermögen der Lernenden sehe», sagt Urs Berger, Stv. Direktor der Wirtschaftskammer Baselland und Leiter Berufs- und Weiterbildung. «Wer es schafft, seine Ausbildung auch noch im Rang abzuschliessen, hat etwas ganz Spezielles erreicht, was auch besonders wertgeschätzt werden soll.» Aus diesem Grund offeriert die Wirtschaftskammer den Rangkandidatinnen und Rangkandidaten schon seit einem Vierteljahrhundert jedes Jahr einen Alpenrundflug, der dieses Jahr bei recht sonnigem Wetter durchgeführt werden konnte. Wie immer in den vergangenen Jahren starteten die rund 100 Baselbieter Rangkandidatinnen und Rangkandidaten in einem Flugzeug der ASL Airlines. Flug ab EuroAirport Traditionellerweise hoben die Teilnehmenden am Sonntagmorgen, den 20. August 2017, vom EuroAirport ab, um die Schweizer Bergwelt aus einer POLIT-KOLUMNE Bundesratswahlen verursachen Qualen Zu den wenigen Gewissheiten im Zusammenhang mit dem siebenköpfigen Kollegial-Bundesrat gehören derzeit zwei Daten. Erstens: Der Neuenburger FDP-Bundesrat und Aussenminister Didier Burkhalter (57) hat am Dienstag, 31. Oktober 2017, «den Letzten», weil er am 14. Juni dieses Jahres den Rücktritt ins Privatleben ankündigte. Zweitens: Damit steht auch Mittwoch, der 20. September 2017, als Tag der Ersatzwahl durch die Vereinigte Bundesversammlung fest. Seit einem Vierteljahr wird das geneigte Stimmbürgerpublikum, das zur Burkhalter-Nachfolge gar nichts zu sagen hat, mit immer neuen Mutmassungen, Spekulationen und Szenarien unterhalten. Warum? Weil die Spielregeln, welche die Wahlbehörde zu beachten hat, gemäss Bundesverfassung ziemlich diffus sind und viel Spielraum für Willkür bieten. Der wichtigste Grundsatz zur Wahl und Verweildauer von Bundesratsmitgliedern steht gleich zweimal in der Verfassung. Die Artikel 145 und 175 besagen, dass immer zu Beginn einer neuen vierjährigen Legislatur auch den sieben Bundesratsmitgliedern die «Pensionierung» droht: «Die Mitglieder des Bundesrates werden von der Bundesversammlung nach jeder Gesamterneuerung des Nationalrats gewählt», und zwar «auf die Dauer von vier Jahren». Somit kennt ab dem ersten Wahltag samt Vereidigung jedes Bundesratsmitglied sein Verfalldatum, dem nur durch Wiederwahl zu entgehen ist. Darum ist es absolut unverständlich, weshalb die Aargauer CVP-Bundespräsidentin Doris Leuthard mitten im Sommer loch mit der völlig überflüssigen Ankündigung, sie werde längstens bis Ende der laufenden Legislatur in Bundesbern wirken, dem Kandidatenkarrussel zusätzlichen Schwung verlieh. Länger wirken kann sie ja gar nicht, es sei denn, die CVP-Fraktion wollte sie auf Teufel komm raus nochmals für vier Jahre festnageln. Bewirkt hat Leuthard mit der «Offenbarung», sie gehe gemäss Verfassung oder eventuell auch früher, nur eines: Sie amtiert jetzt im Die Rangkandidatinnen und -kandidaten vor ihrem Höhenflug beim Fototermin auf dem EuroAirport. besonders eindrücklichen Perspektive zu erleben. Der Alpenrundflug wird jenen Lernenden offeriert, die ihre Ausbildung mit einer Note von 5,3 oder höher abgeschlossen haben. Er fand bereits zum 25. Mal statt. Für die frischgebackenen Berufs leute stellte der Anlass ein zweites Highlight in Peter Amstutz, ehemaliger Leiter der Bundeshaus- Redaktion der «Basler Zeitung» selbstverschuldeten Provisorium und hat damit die unglaublichsten Mutmassungen über wahlfähige und/oder wahlbereite Nachfolger ins Kraut schiessen lassen. Wozu das alles? Kein Mensch hat bisher eine überzeugende Argumentation oder gar Begründung für dieses Abgangsszenario in eigener Sache liefern können – am aller wenigsten die Bundespräsidentin selber. Damit zur Burkhalternachfolge. Laut alter Verfassung durfte bis 1999 nie mehr als ein Bundesratsmitglied aus dem gleichen Kanton amtieren. Dass diese Beschränkung der Kandidatenauswahl gar nicht so abwegig war, zeigt das aktuelle Gerangel um die «Tessin-Frage», die eigentlich gar keine sein sollte. Gemäss neuer Bundesverfassung vom 18. April 1999 hat die Wahlbehörde nämlich nur «darauf Rücksicht zu nehmen, dass die Landesgegenden und Sprachregionen angemessen vertreten sind» – fertig. Von Kantonen und deren Bundesratspräsenz ist keine Rede, weil sich die harmoniebedürftigen Verfassungsrevisoren mit einer Allerwerweltsformel aus der Verantwortung zu stehlen versuchten. So kam es, wie zu befürchten war: Im Bundesrat sitzen eine FOTO MAGDALENA MÄDER ihrem Abschlussjahr dar. Das erste erlebten sie am 7. Juli 2017, als die Lehrabschluss-Rangfeier (LAF) über die Bühne ging. Damals erhielten sie den Gutschein für den Rundflug. Die ebenfalls von der Wirtschaftskammer organisierte LAF hatte mehr als 500 Gäste ins Kultur- und Sportzentrum (KUSPO) nach Münchenstein gelockt. Darunter befanden sich Eltern und Ausbildner, Berufsschullehrerinnen und -lehrer, Prüfungsexpertinnen und -experten sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, kantonaler Verwaltung und Wirtschaft. Daniel Schindler Mittelland-Vertreterin (Simonetta Sommaruga) und ein Oberaargauer (Johann Schneider- Ammann) aus dem gleichen Kanton Bern, und ein «Tessiner Anspruch» kann am 20. September 2017 mithilfe der Verfassung sicher nicht geltend gemacht werden. Auch die blosse «Rücksichtnahme» auf Landesgegenden und Sprachregionen hilft nicht weiter. Es fehlt nämlich eine verbindliche zeitliche Vorgabe dazu. Ob die Wahlbehörde bei jeder Ersatz- oder Gesamterneuerungswahl Rücksicht nehmen soll, oder ob diese Gepflogenheit auch in einem längeren Zeitrahmen als erfüllt gelten kann – kein Mensch weiss es. Angesichts solcher Unverbindlichkeiten ist es nicht erstaunlich, dass prompt der diffuse Begriff von der «lateinischen Schweiz» in Wahlspekulationen auftauchte, um Waadtländer und Genfer Gegenkandidaturen zum Tessiner Favoriten Ignazio Cassis zu legitimieren. Dass schliesslich Bundespolitiker aus Graubünden als Kandidaten des italienischsprachigen Schweizer Landesteils (Bündner Südtäler) konstant übersehen werden, ist im Lichte des Verfassungsauftrags (Rücksichtnahme auf Sprachregionen und Landesgegenden) kaum zu verstehen und vor allem nicht schlüssig zu begründen. Übrigens: Ausgerechnet die auch diesmal ultimativ gestellte Frauenfrage gehört zu jenen Wahlvorgaben, die in der Verfassung mit keiner Silbe geregelt wurden. Das lässt der Vereinigten Bundesversammlung maximalen Spiel- und Gestaltungsraum bei der Gewichtung echter und vermeintlicher «Ansprüche» auf Burkhalters Sessel. Wie sie diesen nutzt, ist allein ihre Sache. Aber der Qualifikation durch das Wahlvolk bei den nächsten eidgenössischen Wahlen vom Herbst 2019 entgeht nach der Bundesratswahl auch die Vereinigte Bundesversammlung nicht. Der Autor gibt seine eigene Meinung wieder. Diese muss sich nicht mit jener der Wirtschaftskammer decken. Andrea Sunseri ist Leiterin des Telefonauftragsdiensts der Wirtschaftskammer. FOTO ARCHIV Es ist Mittag, die Mitarbeitenden sind in der Pause. Das Telefon klingelt und klingelt, doch niemand ist im Büro, um es abzunehmen. Der Kunde am anderen Ende der Leitung hängt frustriert auf und ärgert sich, dass niemand erreichbar war. Solche Situationen spielen sich leider nicht nur während der Mittagspause allzu oft ab, auch in der Ferienzeit ist die Erreichbarkeit nicht immer gegeben. Dabei erwartet die Kundschaft im digitalen Zeitalter, dass sie ihr Anliegen sofort platzieren kann. Und auch ein Anrufbeantworter löst das Problem nicht: Der Kunde oder die Kundin wissen nie, ob und wann ihre Nachrichten abgehört werden. Persönlicher Kontakt Eine viel bessere Lösung ist der seit drei Jahren vom Haus der Wirtschaft angebotene Telefonauftragsdienst. Ein Unternehmen sichert sich damit einen jederzeit persönlichen und professionellen Kontakt und verpasst nie mehr wichtige Anrufe. Mitarbeitende, die vorübergehend nicht erreichbar sind, leiten ihr Telefon auf eine vordefinierte Telefonnummer im Haus der Wirtschaft um. Dort empfangen die Mitarbeiterinnen des Telefonauftragsdienstes die Anrufe im Namen des Unternehmens freundlich und kompetent auf Schweizerdeutsch, Deutsch oder Englisch. Die verschiedenen Angebote lassen sich auf die Bedürfnisse des Auftraggebers ausgerichtet gestalten. Der Telefonauftragsdienst kann sowohl als Vertretung für einige Stunden über den Mittag als auch wochenweise oder permanent gebucht werden. Näheres zu den Angebotspaketen ist aus der Tabelle ersichtlich. Der Begrüssungstext wird vom Auftraggeber vorgegeben. Der Anrufer hat so den Eindruck, von Mitarbeitenden des Unternehmens betreut zu werden. Umgehend nach Eingang des Telefonanrufs wird der Auftraggeber per E-Mail über den Anruf orientiert. Allfällige Mitteilungen werden ebenfalls weitergeleitet. So sind Unternehmen immer über die Geschäftsaktivitäten während ihrer Abwesenheit orientiert, und Rückrufe gestalten sich entsprechend einfach. Magdalena Mäder Nähere Auskünfte: Andrea Sunseri, Leiterin Telefonauftragsdienst Telefon: 061 927 65 16 E-Mail: a.sunseri@kmu.org PREISLISTE Anrufe/ Monat Nichtmitglieder Mitglieder 20 Fr. 145.00 Fr. 130.00 40 Fr. 210.00 Fr. 180.00 60 Fr. 275.00 Fr. 230.00 80 Fr. 340.00 Fr. 280.00 1 W. Ferienvertretung (max. 20 Fr. 135.00 Fr. 125.00 Anrufe) 2 W. Ferienvertretung (max. 40 Fr. 190.00 Fr. 170.00 Anrufe) Alle Preise verstehen sich exkl. MwSt. IMPRESSUM standpunkt Herausgeber/Verlag: Schweizerischer Gewerbeverband sgv, Schwarztorstrasse 26, Postfach 8166, 3001 Bern, Tel. 031 380 14 14 – verlag@sgv-usam.ch Redaktion sgz: Schwarztorstrasse 26, 3007 Bern Tel. 031 380 14 14 – redaktion@sgv-usam.ch Regionalbund «Standpunkt» Herausgeber: •Wirtschaftskammer Baselland •Arbeitgeber Baselland •Unabhängiges Podium für eine liberale Wirtschaft und Gesellschaft, Haus der Wirtschaft, Altmarktstrasse 96, 4410 Liestal Tel. 061 927 64 64, Fax 061 927 65 50 Internet: www.kmu.org E-Mail: standpunkt@kmu.org Verantwortung: Christoph Buser, Direktor Redaktion/Umbruch: Reto Anklin (ra) Produktion: IWF, Postfach 633, 4410 Liestal Abonnement im Mitgliederbeitrag inbegriffen Adressänderungen: Bitte an Wirtschaftskammer Baselland E-Mail: standpunkt@kmu.org Der Abdruck von Textbeiträgen mit vollständiger Quellenangabe ist erlaubt.

NETWORKING Haus der Wirtschaft -– Dienstleistungs- und Kompetenz-Zentrum für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie 8. September 2017 – Schweizerische Gewerbezeitung BL 3 «KMU NETWORKING-GRILL» – Bei wie gewohnt schönstem Sommerwetter trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Basel bieter Wirtschaft und Politik zum «KMU Networking-Grill» auf dem Gelände des Römerfests in Augusta Raurica. Das Wetter spielte auch dieses Jahr mit Die rund 500 Gäste des «KMU Networking-Grill» der Wirtschaftskammer Baselland genossen auf dem Gelände des Römerfests in Augusta Raurica am vergangenen 23. August bestes Fleisch von Jenzer Fleisch & Feinkost, zubereitet von «Big Boys Barbeque». Erstmals – und zur grossen Freude von Wirtschaftskammerpräsident Andreas Schneider, wie dieser in seiner Begrüssungsrede gestand – kamen die Besucherinnen und Besucher dank der Dulcia-Sponsorin Bâloise in den Genuss von Kaffee und Dessert. Die Gäste aus der Baselbieter Wirtschaft, Gesellschaft und Politik liessen es sich schmecken. Anwesend waren unter anderem: der gesamte Baselbieter Regierungsrat mit Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro, Monica Gschwind, Anton Lauber, Isaac Reber und Thomas Weber; Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger; Landratsvizepräsident Peter Riebli; die Nationalrätinnen Daniela Schneeberger, Elisabeth Schneider-Schneiter und Sandra Sollberger sowie Ständerat Claude Janiak. In seiner Rede sprach sich Wirtschaftskammerpräsident Andreas Schneider für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur aus. Als «echte Gefahr» bezeichnete er die Altersreform 2020 (AV2020), über welche die Schweizer Stimmbevölkerung am kommenden 24. September abstimmt. Die AV2020 sei schädlich für die Wirtschaft. «Die Lohnkosten steigen. Der administrative Aufwand nimmt zu. Es verträgt bei unseren KMU nicht noch mehr Belastungen.» Daniel Schindler Weitere Bilder und ein Film: www.kmu.org Wirtschaftskammerpräsident Andreas Schneider begrüsst die Gäste zum «KMU Networking-Grill». FOTOS KAMBER Die Altersreform 2020, über die am kommenden 24. September abgestimmt wird, sei schädlich für die Wirtschaft, sagt Wirtschaftskammerpräsident Andreas Schneider. Heinz Lussi, Präsident Verband Basellandschaftlicher Elektro-Installationsfirmen. Sybille Haussener, Gemeindepräsidentin Ettingen, Vorstand KMU Ettingen. Alois Erath, Inhaber ATT Air Truck Transport GmbH. Zu den Gästen des «KMU Networking-Grill» gehört auch Nationalrätin Sandra Sollberger. BLKB-Bankratspräsidentin Elisabeth Schirmer, Patricia Pfaff, Regierungsrat Thomas Weber (v.l.). Karin Müller, Chefredaktorin Telebasel, Pascal Brenneisen, Hewlett-Packard. Die Mitarbeiterinnen von «Big Boys Barbeque» servieren Pulled Pork und Pulled Beef direkt vom Grill. Die Gäste der Wirtschaftskammer Baselland geniessen am «KMU Networking-Grill» auf dem Gelände des Römerfests das feine Barbecue. Landrat Stefan Zemp und Regierungsrat Isaac Reber (r.). Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser, Felix Oehri, Ehrenmitglied BRB (r.). Regierungsrätin Monica Gschwind, Baselbieter Bildungsdirektorin.

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