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Standpunkt 441, 10.3.2017

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Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

Berufsschau 2017 E Lehr

Berufsschau 2017 E Lehr bringt mehr 25.-29. Oktober Sporthalle Frenkenbündten Liestal PUBLIREPORTAGE ASGA: Das gute Gefühl, richtig vorzusorgen Seit 1962 engagiert sich die ASGA Pensionskasse für die berufliche Vorsorge von kleinen und mittleren Unternehmen – mittlerweile vertrauen ihr bereits über 11 000 Mitgliedfirmen und 100 000 Versicherte. «Dieses Vertrauen spüren wir jeden Tag, und wir setzen alles daran, dieses auch in Zukunft zu verdienen», sagt Sergio Bortolin, Geschäftsführer der ASGA. Er bekräftigt: «Wir nehmen die berufliche Vorsorge unserer Mitglieder sehr persönlich.» Als Genossenschaft organisiert, verpflichtet sich die ASGA ganz den Interessen ihrer Mitgliedfirmen und Versicherten. «Erwirtschaftete Gewinne werden ausschliesslich für die Verbesserung der Vorsorgeleistung unserer Versicherten, zur Reservebildung und zur Sicherstellung der übernommenen Verpflichtungen eingesetzt – so bleibt jeder Franken im System», sagt Sergio Bortolin weiter. Vertrauen gibt Sicherheit Einerseits ist es sicher diese Nähe zu den Versicherten, welche die Mitglieder der Genossenschaft überzeugt. Der persönliche Kontakt ermöglicht eine effiziente und einfache Abwicklung für beide Seiten und damit auch tiefe Verwaltungskosten. Andererseits kommt hinzu, dass bei der beruflichen Vorsorge der Mitarbeitenden für ein Unternehmen die Sicherheit oberste Priorität hat. Sicherheit ist in der heutigen unbeständigen Zeit nicht einfach zu beweisen. Wichtige Faktoren wie zum Beispiel der Deckungsgrad, die jährliche Performance, das Verhältnis der Anzahl aktiv Versicherter zur Anzahl Rentner oder natürlich die Verzinsung der Altersguthaben geben Aufschluss über die Struktur der Kasse und wie mit dem treuhänderisch verwalteten Vermögen umgegangen wird. Dabei ist Transparenz ein wichtiger Grundsatz der ASGA. Der Geschäftsgang und die Kennzahlen werden regelmässig und nachvollziehbar kommuniziert. Verständlicherweise interessieren sich die aktiv Versicherten in erster Linie für die Verzinsung ihrer Altersguthaben – schliesslich wird aus dem Altersguthaben ihre zukünftige Altersrente generiert. Die Pensionskassen sind verpflichtet, die Altersguthaben ihrer Versicherten zu einem Mindestzinssatz zu verzinsen. Dieser Zinssatz wird jährlich vom Bundesrat festgelegt und gilt nur für den obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge. Die Verzinsung im überobligatorischen Bereich wird von jeder Pensionskasse selber festgelegt, da gibt es kein gesetzliches Minimum. Die ASGA hat den überobligatorischen Teil in den letzten Jahren immer gleich hoch wie den obligatorischen Teil verzinst – also immer mindestens zum BVG-Mindestzins. Wie stark die Verzinsung des Alterskapitals ins Gewicht fällt, zeigt folgendes Beispiel: Wird das Altersguthaben über ein Arbeitsleben von 40 Jahren bei einem versicherten Lohn von CHF 80 000 mit einem Prozent mehr verzinst, fällt das gesamte Alterskapital um rund CHF 120 000 höher aus. Damit würde die lebenslange Altersrente um etwa CHF 630 pro Monat steigen. «Die berufliche Vorsorge unserer Mitglieder nehmen wir sehr persönlich.» Sergio Bortolin, ASGA Geschäftsführer ASGA Pensionskasse Rosenbergstrasse 16, 9001 St. Gallen Telefon +41 71 228 52 52 www.asga.ch

VERKEHRSPOLITIK Haus der Wirtschaft – Dienstleistungs- und Kompetenz-Zentrum für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie Schweizerische Gewerbezeitung – 10. März 2017 BL 5 AUTO-SCHWEIZ Verband der Autoimporteure schreibt von «äusserst erfreulichem» Ergebnis. Wachstum trotz Schaltjahr-Effekt Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein hat im vergangenen Februar leicht zugelegt. Bei 22 809 Neuimmatrikulationen resultiert ein Zuwachs von 0,7 Prozent oder 156 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie auto-schweiz, der Verband der Schweizer Automobil importeure, mitteilt. «In Anbetracht des vergangenen Schaltjahres, als der Februar 2016 einen Werktag mehr hatte, stellt dies ein äusserst erfreuliches Ergebnis dar», schreibt der Verband in seiner Medienmitteilung. Fast jeder zweite im Februar 2017 eingelöste Neuwagen verfügt über Allrad, der Diesel hält seinen hohen Marktanteil von fast 40 Prozent – aller Unkenrufe zum Trotz. Nach zwei Monaten im Jahr 2017 stehen 42 260 neue Personenwagen zu Buche. Unter Berücksichtigung des Schaltjahr-Effekts sei der Rückstand von 598 Immatrikulationen oder 1,4 Prozent auf den vergleichbaren Vorjahreszeitraum quasi vernachlässigbar. An einem durchschnittlichen Arbeitstag würden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein rund 1200 neue Personenwagen eingelöst. Allradantrieb bleibt beliebt Im Verlauf der kommenden Monate sollte sich das Marktvolumen demjenigen von 2016 angleichen, was sogar die Erwartungen der autoschweiz-Mitglieder übertreffen würde. Konstant bleibt die Beliebtheit des Allradantriebs in den beiden Ländern. Mit 45,9 Prozent Marktanteil im Februar landeten die 4x4-Fahrzeuge erneut in der Nähe der 50-Prozent-Marke. Bei den Motorisierungen konnte der reine Elektroantrieb im Vergleich zum Vorjahr von 0,6 auf 0,9 Prozent zulegen, auch Benzin-Hybride gewannen leicht hinzu (von 2,9 auf 3,1 Prozent). Der Diesel-Motor konnte mit 39,2 Prozent Marktanteil sein hohes Niveau halten und liegt nach den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres kumuliert sogar bei 40,1 Prozent – ein Rekordwert. Diesel trotzt den Abgesängen Der Selbstzünder trotze damit sämtlichen verfrühten Abgesängen, lässt sich der auto-schweiz- Direktor Andreas Burgener zitieren: «Offensichtlich muss man einige veröffentlichte Umfragen zum Thema Diesel-Beliebtheit ernsthaft hinterfragen, denn die Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache.» Der Diesel sei und bleibe beim Kaufentscheid ein hochgeschätzter Antrieb, da er unschlagbar effizient mit Treibstoff umgehe. Für die Erreichung der Klima-Ziele von Paris im Bereich CO 2 sei er deshalb in den kommenden Jahren unverzichtbar, so Burgener weiter. Reto Anklin BAK BASEL Hoffnung schimmert auf Die Schweizer Wirtschaft ist im zweiten Halbjahr 2016 nicht vom Fleck gekommen. «Das zwischenzeitlich gewonnene Bild einer wieder stärker vom Export getriebenen Wirtschaft fand im vierten Quartal keine Fortsetzung», schreibt das Konjunkturforschungsinstitut BAK Basel in seinem Kurzkommentar zur BIP-Quartalsschätzung des SECO von Anfang März. Die Exporte seien nach der positiven Entwicklung der vorangegangenen Quartale im Schlussquartal 2016 klar rückläufig gewesen. Demgegenüber seien wieder kräftige Impulse vom privaten Konsum gekommen. Positive Entwicklung bei den Maschinen Bei den insgesamt schwachen Ausrüstungsinvestitionen verbreitete gemäss BAK Basel zumindest die erneut positive Entwicklung konjunktursensitiver Bereiche wie zum Beispiel Maschinen Anlass zur Hoffnung. «Insgesamt stellt sich somit die Frage, ob sich die zuletzt gute Stimmung unter den Unternehmen und Konsumenten als Fehleinschätzung erweist oder ob es im 2017 zum Konjunktur aufschwung kommt», schreibt BAK Basel weiter. Reto Anklin VERKEHRSINFRASTRUKTUR – «IG Umfahrungsstrasse Allschwil – stadtnahe Tangente» begrüsst von Regierung angekündigte baldige Realisierung des Zubringers Bachgraben-Nordtangente. Umfahrung ist rasch umzusetzen Die Region erstickt zeitweise im Stau. «Wie eine Auswertung des Navigationsgeräteherstellers Tom-Tom zeigt, ist die Region Basel im Feierabendverkehr zusammen mit Genf in Bezug auf Stauzeiten schweizweit unangefochtener Spitzenreiter», berichtete die «Basler Zeitung» in ihrer Ausgabe vom 2. März. Umso wichtiger ist für die hiesige Wirtschaft, dass an den neuralgischen Punkten rasch Abhilfe geschaffen wird. So soll auch der Zubringer Bachgraben-Nordtangente zügig vorangetrieben und dessen zeitnahe Realisierung angestrebt werden. Dies hat die Baselbieter Regierung Ende Januar mitgeteilt. Die «IG Umfahrungsstrasse Allschwil – stadtnahe Tangente» begrüsst diesen Entscheid laut einer Medienmitteilung vom 26. Januar. Der Zeitplan sei ambitioniert, denn das Bauvorhaben soll von 2023 bis 2027 umgesetzt werden. Dies geht aus der regierungsrätlichen Antwort auf eine entsprechende schriftliche Anfrage von Landrat und IG-Vorstandsmitglied Felix Keller hervor. Alle Kräfte bündeln Für IG-Präsident Hanspeter Frey steht fest: «Ende 2020 muss mindestens das Vorprojekt beim Agglomerationsprogramm eingereicht werden, damit es eine Chance auf finanzielle Unterstützung aus Bern bekommt.» Es gelte nun, alle Kräfte zu bündeln «und dieses langfristige Projekt weiter mit Hochdruck voranzutreiben». Es sei ihr bewusst, dass es sich um ein komplexes Projekt mit zahlreichen Variablen handelt, teilte die IG bereits anlässlich ihrer Gründung im September mit. Es sei absehbar, dass ohne ein koordiniertes Vorgehen des Wichtig für KMU: Der Zubringer Bachgraben-Nordtangente soll gemäss IG weiter «mit Hochdruck» vorangetrieben werden. FOTO ZVG Kantons mit den Gemeinden Allschwil und Schönenbuch und ohne klare politische Unterstützung die Umfahrung nicht in angemessener Zeit fertiggestellt werden könne. Zu gross sei die Gefahr, «dass unterschiedliche politische Interessen gegeneinander ausgespielt werden». Keine weitere Verzögerung «Unsere Region kann sich weitere Verzögerungen bei diesem wichtigen Infrastrukturprojekt nicht erlauben. Weder die Geduld der Unternehmen noch der Bewohnerinnen und Bewohner der Region dürfen auf die Probe gestellt werden», lässt sich Hanspeter Frey in der Medienmitteilung zitieren. Daniel Schindler FAMILIENFREUNDLICHKEIT IN KMU – Die Alabor Gartenbau AG bietet dynamische Strukturen und Arbeitsmodelle an. Teilzeitarbeit gehört mittlerweile zum Selbstverständnis des Betriebs. Zufriedene Mitarbeitende dank Dynamik Die Binninger Alabor Gartenbau AG hat nicht nur eine Leidenschaft für Gärten, sondern schenkt dem Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden grösste Beachtung. So werden diese eben nicht nur als Arbeitnehmende gesehen. Vielmehr wollen die beiden Betriebsinhaber Luzius Gschwind und Thomas Jundt ihre insgesamt 51 Mitarbeitenden als individuelle Menschen mit ihrem familiären und ausser betrieblichen Umfeld ganzheitlich erfassen. Dementsprechend werden bewusst auch dynamische Strukturen und Arbeitsmodelle unterstützt. Exakt ein Drittel der gesamten Belegschaft arbeitet Teilzeit. Das Spektrum reicht von 50- bis zu 95-Prozent-Pensen. Am meisten – neun Mitarbeitende – erledigen ihre Aufgaben in einer 80-Prozent-Anstellung. Die Chefs machen es vor Als junge Familienväter nutzen die beiden Chefs die Teilzeitmöglichkeiten selber und arbeiten je in einem 80-Prozent-Job. Der auch für den Personalbereich verantwortliche Luzius Gschwind kennt nichts anderes. Als er vor elf Jahren als Planer und Bauführer in die Firma eintrat, hatte er bereits dieses reduzierte Pensum. Damals unterrichtete er während eines Der Firmenmitinhaber Luzius Gschwind arbeitet – wie ein Drittel der Belegschaft der Alabor Garten bau AG – in einem Teilzeitpensum. FOTO MWB Wochentags als nebenamtlicher Fachlehrer an der Gewerbeschule. Heute investiert der Vater zweier Kinder im Alter von 7 und 10 Jahren jeweils einen Wochentag für seine Familie. Anfänglich sei er der einzige Teilzeit- Angestellte gewesen und habe sich wie ein Exot gefühlt, berichtet Luzius Gschwind mit einem Schmunzeln. Heute sei dies zum Glück nichts Aussergewöhnliches mehr und gehöre zum Selbstverständnis der Firma. Na- BREIT ABGESTÜTZTE INTERESSENGEMEINSCHAFT türlich müssten Teilzeitwünsche immer in Einklang mit den betrieblichen Bedürfnissen gebracht werden, was im administrativen Bereich sicher einfacher zu bewerkstelligen sei als im betrieblichen. Doch bislang habe man immer gute Lösungen gefunden, betont Gschwind. Zusätzliche Leistungen Die Familienfreundlichkeit zeichnet sich durch weitere Massnahmen aus: Zusätzlich zu den vorgeschriebenen Die «IG Umfahrungsstrasse Allschwil – stadtnahe Tangente» wurde im August 2016 gegründet. Ziel ist es, eine zügige Umsetzung der Umfahrung Allschwil – stadtnahen Tangente zu erreichen. Der Vorstand sieht wie folgt aus: • Präsident: Hanspeter Frey, e. Landratspräsident FDP. • Vorstandsmitglieder: Jürg C. Dieterle, Vizepräsident Gemeinde Schönenbuch; Roman Hintermeister, Vizepräsident KMU Allschwil Schönenbuch; Siro Imber, e. Landrat FDP; Markus Jenni, Präsident KMU Allschwil Schönenbuch; Felix Keller, Landrat CVP; Roman Klauser, Landrat SVP, Gemeinderat Allschwil; Bruno Nüssli, Vizepräsident HEV Allschwil-Schönenbuch. • Weitere Mitglieder: ACS beider Basel, Gemeinden Allschwil und Schönenbuch, Gewerbeverband Basel-Stadt, Handelskammer beider Basel, HEV Allschwil-Schönenbuch, KMU Allschwil Schönenbuch, TCS beider Basel, Wirtschaftskammer Baselland sowie diverse Firmenund Einzelmitgliedschaften. www. ig-umfahrungsstrasse-allschwil.ch Kinder- und Aus bildungszulagen gewährt die Firma bei Kindern unter 16 Jahren eine freiwillige Zulage von 100 Franken pro Monat und Familie. Der bezahlte Mutterschaftsurlaub wird neu während 16 Wochen mit dem hundertprozentigen Lohn ausgerichtet (anstatt während 14 Wochen zu 80 Prozent). Und der Vaterschaftsurlaub beträgt nicht zwei, sondern fünf Tage, wobei der Bezug auch halbtageweise stattfinden kann. Gartenbau seit 66 Jahren Die Alabor Gartenbau wurde im Jahr 1951 von Ernst Alabor-Ebner als Einzel firma gegründet. 40 Jahre später erfolgte die Umwandlung in die Alabor Gartenbau AG. Aktuell beschäftigt der Binninger Traditionsbetrieb 45 qualifizierte Fachkräfte und 6 Lernende. Vor drei Jahren übergab der Sohn des Firmengründers das Unternehmen an die heutigen Inhaber Luzius Gschwind und Thomas Jundt. Marcel W. Buess Der Standpunkt der Wirtschaft stellt 2017 in einer Serie KMU vor, die am kantonalen Programm «Familien-Checkup» teilgenommen haben. LINK www.alabor-ag.ch www.familienfreundliche-kmu.bl.ch

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