Aufrufe
vor 3 Jahren

Energiepaket 2015

  • Text
  • Baselbieter
  • Energiepaket
  • Energie
  • Herbst
  • Basel
  • Kanton
  • Franken
  • Massnahmen
  • Haus
  • Baselland
  • Www.kmu.org
Baselbieter Energiepaket, Zeitungsbeilage 2015 im handlichen Tabloidformat

12 Herbst

12 Herbst 2015 So fördert das Baselbieter Energiepaket energe Förderbereich Energieanalyse Sanierung Einzelbauteile Bonus Gesamtsanierung Thermische Solaranlage Grundlage Eine Energieanalyse untersucht die thermische Gebäudehülle (z.B. Fenster, Fassade, Dach) und die Haustechnik (Heizung, Warmwasser). Sie zeigt auf, wie am besten Energie gespart und mehr erneuer bare Energie eingesetzt werden kann. Sie enthält einen Gebäudeenergieausweis, GEAK. Für die energetische Sanierung eines oder mehrerer Bauteile der Gebäudehülle (z. B. Dach, Fenster, Fassade, Kellerdecke) können Förderbeiträge aus dem Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen beantragt werden. Einen kantonalen Bonus Gesamtsanierung erhält, wer bei einer Liegenschaft mindestens 90 Prozent der thermischen Gebäudehülle energetisch saniert oder eine MINERGIE- oder MINERGIE-P-Sanierung mit Zertifikat realisiert. Der Bonus wird zusätzlich zum Einzelbauteilbeitrag ausgerichtet. Gefördert werden thermische Solar anlagen zur Erzeugung von Brauchwarmwasser und solche mit Heizungsunterstützung, um den Anteil erneuerbarer Energie am Gesamt energieverbrauch zu erhöhen. Bedingungen Fördergesuch vor Beginn der Analyse einreichen Gebäude Baujahr vor 2000 Bei Bauten, bei denen ein GEAK möglich ist, muss die Analyse einen GEAK enthalten Liste der zugelassenen Energieberaterinnen und -berater: www.geak.ch Gesuch vor Sanierungsbeginn einreichen Gebäude Baujahr vor 2000 Einhalten der geforderten Energie kennzahlen (U-Werte) Mindestförderbeitrag CHF 1000.- Beitragsberechtigt sind nur bestehende Bauteile Besteht die Absicht, eine Gesamtsanierung zu realisieren, dann muss von Beginn an ein Energiecoach beigezogen werden Der Coach wird vom Kanton finanziert Bonusgesuch zusammen mit Einzelbauteilgesuch einreichen Gesuch vor Installation einreichen Kollektoren müssen das Label «solar keymark» tragen Nicht förderberechtigt, wenn die gesetzlichen Anforderungen eine Nutzung verlangen Leistungsgarantie für Sonnenkollektor-Anlagen von «EnergieSchweiz» Beiträge Ein-/Zweifamilienhaus: 50 Prozent der Kosten; maximal CHF 800.- Mehrfamilienhaus: 50 Prozent der Kosten; maximal CHF 1500.- Komplexe Projekte werden fallweise beurteilt Fenster: 70 CHF/m 2 Dach/Wand/Boden gegen aussen, Wand und Boden im Erdreich (bis 2m): 40 CHF/m 2 Wand/Decke/Boden, unbeheizt, gegen Wand/Boden im Erdreich (über 2 m): 15 CHF/m 2 Bonus ohne MINERGIE: +25 Prozent auf Einzelbauteilbeiträge Bonus MINERGIE: 50 CHF/m 2 EBF Bonus MINERGIE-P: 100 CHF/m 2 EBF Bestehende Gebäude: Pro Anlage CHF 1000.- + pro m 2 Kollektorfläche für Brauchwarmwasser Flachkollektoren CHF 200.- Röhrenkollektoren CHF 250.- + für Brauchwarmwasser mit Heizungsunterstützung Flachkollektoren: CHF 150.- Röhrenkollektoren: CHF 200.- Förderberechtigte Neubauten: 75 Prozent der obigen Beiträge Beispiel Einfamilienhaus Sie holen sich einen GEAK-Berater ins Haus: 50 Prozent der Kosten respektive maximal CHF 800.- werden über nommen. Energetische Sanierung Ihrer Fassade und Ersatz der Fenster: Durch schnittlich CHF 6000.- für die Fassade und CHF 1800.- für die Fenster übernimmt das Energiepaket. Ihr Energiecoach für die Gesamtsanierung wird vom Energiepaket bezahlt; der Bonus Gesamtsanierung liegt im Schnitt bei CHF 9000.-. Brauchwarmwasser für Sie aus Sonnenenergie: Beiträge von CHF 2700.- sind zu erwarten.

Herbst 2015 13 tisches Sanieren und erneuerbare Energien Holzenergie Holz- oder Abwärmenetz Wärmepumpe Ersatz Elektroheizung MINERGIE-P- Neubauten Stückholz-, Pellet- und Schnitzelheizungen für Raumwärme und Brauchwarmwasser werden gefördert. Zudem werden grosse Holzheizungen für den Betrieb von Holzwärmenetzen gefördert. Für den Anschluss von Gebäuden an eine Wärmeversorgung mit Holzenergie oder Abwärmenutzung (zur Erzeugung von Raumwärme und Brauchwarmwasser) können Fördergesuche ein gereicht werden. Einen Beitrag erhalten sowohl der Haus eigentümer als auch der Wärmelieferant. Sole/Wasser- und Wasser/Wasser- Wärmepumpen als Ersatz von Öl-, Gas- oder Elektroheizungen und bei Neubauten werden gefördert, um den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch zu erhöhen. Luft/Wasser-Wärmepumpen werden nur beim Ersatz von Elektroheizungen gefördert. Der Kanton Baselland fördert den Ersatz von Elektro heizungen durch Holz heizungen oder Wärmepumpen, um den Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch zu erhöhen und um die Effizienz beim Einsatz von Elektrizität zu verbessern. MINERGIE-P-Neubauten sind sehr energieeffiziente Bauten und entsprechen den Zielsetzungen im Baselbieter Energiegesetz. Sie sind sehr gut wärmegedämmt, haben eine Komfortlüftung und nutzen erneuerbare Energie. Gesuch vor Installation einreichen Nur förderberechtigt, wenn als Hauptwärmeerzeuger für Raumwärme vorgesehen Je nach Grösse wird eine Leistungsgarantie oder ein Qualitätsmanagement vorgesehen Gesuch vor Installation einreichen Die Nutzenergie des Wärmenetzes muss primär mit Holz erzeugt werden. Ein Anteil fossile Energie zur Spitzenabdeckung wird akzeptiert Es werden nur Anschlüsse an Abwärmenetze gefördert, wenn diese nicht gesetzlich gefordert sind Gesuch vor Installation einreichen Die Wärmepumpe muss das internationale Wärmepumpen-Gütesiegel tragen Bei allen Anlagen muss vom Installateur die «Leistungsgarantie» von «EnergieSchweiz» verlangt und dem Fördergesuch beigelegt werden Gesuch vor Baubeginn einreichen Wärmepumpen müssen das internationale Wärmepumpen-Gütesiegel tragen Bei allen Wärmepumpen und Holzheizungen muss vom Installateur die «Leistungsgarantie» von «EnergieSchweiz» verlangt und dem Fördergesuch beigelegt werden Gesuch vor Baubeginn einreichen Die technischen Rahmenbedingungen für die Erlangung des «MINERGIE-P-Zertifikates» werden durch den Verein «MINERGIE» bestimmt (www.minergie.ch) Die kantonale Förderung erfolgt nur, wenn ein «MINERGIE-P-Zertifikat» vorliegt Stückholz/Pellet mit Tagesbehälter: CHF 3000.- Automatische Holzfeuerung bis 25 kW: CHF 5000.- 25 bis 70 kW: CHF 1250.- + CHF 150 pro kW Kesselersatz (Holz >Holz): 40 Prozent der obigen Beiträge Grossanlagen: www.energiepaket-bl.ch Beitrag an Wärmeverbundsbetreiber: CHF 50.- pro MWh/a Beitrag an Hauseigentümer: CHF 50.- pro MWh/a bis 20 kWth: CHF 5000.- ab 20 kWth: CHF 4000.- + 50 CHF/kW + Anbindung Brauchwarmwasser: weitere CHF 1000.- Grossanlagen ab 100 kWth werden fallweise beurteilt Wohnbauten bis maximal zwei Wohneinheiten Ersatz Zentralspeicher durch Wärmepumpe Luft/Wasser: CHF 2000.- Wärmepumpe Sole/Wasser: CHF 5000.- Holzfeuerung: CHF 5000.- Ersatz Einzelspeicher durch Wärmepumpe Luft/Wasser: CHF 3000.- Wärmepumpe Sole/Wasser: CHF 7500.- Holzfeuerung: CHF 7500.- + Anbindung Brauchwarmwasser: CHF 1000.- MINERGIE-P: 100 CHF/m 2 Heizen mit Holz: Wir unterstützen Sie im Schnitt mit CHF 5000.-. Ihr Anschluss an den Wärmeverbund ist uns durchschnittlich CHF 3000.- Wert. Bei einer modernen Wärmepumpe können Sie mit einer Vergütung von CHF 6000.- rechnen. Ihre Alternative zur Elektroheizung unterstützen wir im Schnitt mit CHF 6000.-. Ihre energieeffizienten Neubauten fördern wir meist mit mehr als CHF 20 000.-.

Standpunkt der Wirtschaft