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Energiepaket 2014

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Baselbieter Energiepaket, Zeitungsbeilage 2014 im handlichen Tabloidformat

18 Herbst

18 Herbst 2014 HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN Ist es richtig, dass...? Frage: Gibt es eine untere Grenze bei der Höhe des Förderbeitrags, unter der kein Gesuch eingreicht werden kann? • Antwort: Ja. Bei Einzelbauteilen wie zum Beispiel Fenstern muss der Förderbeitrag pro Gesuch mindestens 1000 Franken betragen. Bei den übrigen Fördergegenständen gibt es keine Untergrenze. Kann man nachträglich, auf bereits abgeschlossene oder sich noch im Bau befindende Projekte, Förderbeiträge beantragen? Hotline: 061 552 55 55 Haben Sie keinen Internet-Zugang oder finden Sie sich auf der Website des Energie pakets nicht zurecht? Haben Sie Probleme mit Ihrem Gesuch? Dann wenden Sie sich an die Telefon-Hotline des Energiepakets. • Nein. Sie müssen die Fördergesuche vor Baubeginn einreichen. Rückwirkend werden keine Gelder mehr gesprochen. Kann ich bei einem Neubau ein Fördergesuch für thermische Sonnenkollektoren einreichen? • Nein, wenn Sie nur so viel Kollektoren für Brauchwarmwasser installieren wie nötig sind, um die 50-Prozent-Regel des Gesetzes zu erfüllen (siehe § 15 EnGV). Ja, wenn Sie mehr Kollektoren installieren als gesetzlich gefordert. Sie können in diesem Fall für die zusätzlichen Modulfächer ein Fördergesuch einreichen. Ebenfalls Ja, wenn für die Solaranlage keine gesetzliche Pflicht besteht, zum Beispiel bei einer Holzheizung oder einer Erd sonden-Wärmepumpe. Fördergelder gibt es auch bei MINERGIE-P-Neubauten, wenn Sie mehr Kollektoren installieren als für die Erreichung des MINERGIE- P- Grenzwerts nötig wären. Sie können für die zusätzliche Modul fläche ein Fördergesuch einreichen. Kann ich die Sanierungsmassnahmen auch selbst durchführen? Wenn ja, was muss ich statt der Offerte zusammen mit dem Gesuch einreichen? • Ja. Grundsätzlich können Sie die Arbeiten in Eigenregie ausführen. In diesem Fall müssen Sie dem Gesuch keine Offerte beilegen. Die Flächen- und U-Wert-Berechnungen müssen jedoch plausibel sein. Dokumentieren Sie die Wärmedämm arbeiten fotografisch mit Meterstab, auch die Situation im Sparrenbereich bei Steildächern. Nach der Sanierung müssen Sie dem Abschlussformular die Kaufbelege der Wärmedämmmaterialien und die Fotodokumentation beilegen. Tabelle nach dem Muster in der Wegleitung («Tabelle zur Angabe der Dämmprodukte») erstellen, unterschreiben und dem Abschlussformular beilegen. Bezieht sich der U-Wert grundsätzlich aufs neue Bauteil oder auf die Gesamtsituation nach der Sanierung? • Der U-Wert bezieht sich auf das Bauteil als Ganzes. Nebst der neuen Dämmung kann auch der bestehende Aufbau deklariert und miteinbezogen werden. Alle Energiecoaches auf einen Blick Der Energiecoach begleitet im Auftrag des Kantons eine Gesamtsanierung. Steht von Anfang an fest, dass eine Gesamtsanierung ins Auge gefasst wird, empfiehlt es sich, die Energieanalyse des Gebäudes durch einen Energieberater erstellen zu lassen, der auch als Energiecoach zugelassen ist und der somit später die Gesamtsanierung begleiten kann. Michel Aebi Aebi Baurealisierung GmbH, Aesch, Telefon: 061 599 46 48, E-Mail: michel.aebi@aebibau.ch Michael Bächlin EnergyFirst-Clean Energy & Energy-Efficiency, Basel, 061 261 08 39, m.r.b@bluewin.ch Rudolf Bircher Bircher + Keller AG, Sissach, 061 971 60 80, bircherkeller@bluewin.ch Andreas Bitterli Moosmann Bitterli Arch., Basel, 061 683 36 00, mail@moosmann-bitterli.ch Markus Bloch raumweg architektur bloch, Muttenz, 061 462 11 47, beratung@raumweg.ch Mathias Bringolf architektur + energie, Basel, 061 681 52 76, info@archien.ch Thomas Büchner Büchner Energieberatung, Füllinsdorf, 061 901 62 31, buechner@eblcom.ch Daniel Däster Architekturbüro Däster, Lausen, 061 961 92 44, ddaester@trimension.ch René Ehrsam Ehrsam & Partner, Pratteln, 061 826 95 00, rene.ehrsam@ehrsam-partner.ch Simone Ehrsam Ehrsam & Partner, Pratteln, 061 826 95 06, simone.ehrsam@ehrsam-partner.ch Franco Fregnan Energie- und Bauplanung, Liestal, 079 607 03 47, welcome@fregnan.ch Thomas Fürst Alteno AG, Basel, 061 386 32 55, thomas.fuerst@alteno.ch Thomas Gisin GS Architekten AG, Muttenz, 061 465 90 60, gisin@gs-architekten.ch Donat Kamber Kamber Donat Architekturbüro, Basel, 061 312 45 80, kamber@dka.ch Clemens Leonhardt Clemens Leonhardt, Dipl. Arch FH, Pratteln, 078 806 63 05, c.leonhardt@teleport.ch Boris Lukac Moosmann Bitterli Arch., Basel, 061 683 36 00, lukac@moosmann-bitterli.ch Martin Lehner Lehner + Tomaselli AG, Architekten HTL STV, Zunzgen, 061 975 00 75, info@lehnertomaselli.ch Markus Lussmann Lussmann Arch. AG, Dornach, 061 705 11 70, mail@lussmann-architekten.ch Tobias Meier EPL EnergiePlan Laufen AG, Laufen, 061 761 15 15, tobias.meier@epl.ch Clemens Merkle Merkle Architekten, Riehen, 061 643 24 00, c.merkle@merklearchitekten.ch Kerstin Müller baubüro in situ, Basel, 061 337 84 08, k.mueller@insitu.ch Werner Muggli Muggli Bauenergie, Liestal, 061 903 83 17, kontakt@muggli-bauenergie.ch Heiner Plattner Plattner Engineering, Basel, 061 273 51 51, h.plattner@plattner-engineering.ch Adrian Regenass Werkpol AG, Liestal, 061 927 49 47, are@werkpol.ch Urs Renggli Alteno AG, Basel, 061 386 32 54, urs.renggli@alteno.ch Gerhard Paul Rössler baubüro in situ, Basel, 061 337 84 13, p.roessler@insitu.ch Beat Rothweiler Gartenmann Engineering AG, Basel, 061 377 93 02, b.rothweiler@gae.ch Theodor Seiler Seiler Theodor, Basel, 061 301 69 42, seilertheo@bluewin.ch Erik Schellenberg Sanicasa GmbH, Binningen, 061 421 29 84, erik.schellenberg@bluewin.ch Markus Schibler ms-energie, Basel, 061 302 18 92, markus.schibler@ms-energie.ch Peter Scholer A.L.T. Bau, Rheinfelden, 079 467 84 43, sbag@teleport.ch Udo Schuster EBL Energieberatung, Liestal, 061 926 15 34, udo.schuster@ebl.bl.ch Markus Schwob Schwob & Sutter Architekten AG, Bubendorf, 061 931 30 60, markus.schwob@schwob-sutter.ch Petra Tanner EBM Energieberatung, Münchenstein, 061 415 46 77, p.tanner@ebm.ch Samuel Treuthardt, Treuthardt, Binningen, 061 422 02 78, treut.ht@intergga.ch Urs Tschan Vischer AG Arch. und Planer, Basel, 061 560 09 09, urs.tschan@vischer.ch Christian Völlmin sopra Solarpraxis AG, Ormalingen, 061 985 96 10, christian.voellmin@sopra-ag.ch Bruno Vogt EBL Energieberatung, Liestal, 061 926 15 32, bruno.vogt@ebl.bl.ch Andreas Weber Energiezukunft Schweiz, Basel, 079 731 91 46, a.weber@energiezukunftschweiz.ch Nicolas Zeuggin Zeuggin Ingenieure GmbH, Basel, 061 535 58 80, nz@zeuggin-ingenieure.ch

Herbst 2014 19 ENERGIE-REGION BIRSSTADT Aus Energiestädten wird Energie-Region Die Birsstadt-Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Muttenz, Pfeffingen und Reinach arbeiten als Energie-Region Birsstadt zusammen. Sie wollen gemeinsam erneuerbare und lokale Energien optimal nutzen. Viele Gemeinden im Birseck tragen schon seit Jahren das Energiestadt-Label. Sie verpflichten sich damit zu einer nachhaltigen Energiepolitik. Im Rahmen eines Pilotprojekts haben sich die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Muttenz, Pfeffingen und Reinach zur Energie- Region Birsstadt zusammen geschlossen. Die acht Gemeinden der Energie- Region Birsstadt koordinieren ihre Bedürfnisse und verfolgen gemeinsame Projekte im Energiebereich. Blick auf die Energie-Region Birsstadt mit der Industriezone Münchenstein im Vordergrund. Unterstützung vom Bund Unterstützt werden die Gemeinden der Birsstadt dabei vom Bundesamt für Energie (BFE), das im vergangenen August neben der Birsstadt sieben weitere Schweizer Regionen für das Projekt ausgewählt hat. Die Energie- Regionen werden vom Bundesamt für Energie eng betreut. Gemeinden, die Mitglied einer Energie-Region sind, stehen speziell ausgebildete Energie-Region-Beraterinnen und -Berater zur Verfügung. Der Bund engagiert sich auch finanziell. Er übernimmt die Kosten für die Erstellung von Energiebilanzen und Potenzial einschätzungen in Bezug auf Energie effizienz und erneuerbare Energien. Ausserdem finanziert das Bundesamt für Energie Machbarkeitsstudien, wenn es um die konkrete Umsetzung von Projekten geht. Bilanzierungs-Tool für Regionen Das Bundesamt stellt zudem ein Bilanzierungs-Tool für Gemeinden und Regionen zur Verfügung. Mit diesem können auf einfache Art und Weise kommunale und regionale Energie- und CO 2 -Bilanzen erstellt werden. Die so erhobenen Daten dienen als Basis für die Entwicklung einer regionalen Energiestrategie. Unter dem Dach von «EnergieSchweiz für Gemeinden» bilden die Projekte Energie- Region, Energiestadt, 2000-Watt- Gesell schaft, Nachhaltige Quartiere sowie 2000-Watt-Areale eine auf Effizienz ausgerichtete Energiepolitik. Mehr als ein Markenzeichen Das Label Energiestadt ist aber weit mehr als nur ein Markenzeichen. Es steht in erster Linie für einen Prozess, der die Gemeinden über verschiedene Stufen zum Label Energiestadt und damit langfristig zu einer nachhaltigen Energiepolitik führt. Um das Label Energiestadt zu erhalten, muss eine Gemeinde mindestens 50 Prozent der möglichen Massnahmen zur Energieeffizienz realisiert oder beschlossen haben. Gemeinden und Städte, die mindestens 75 Prozent der Massnahmen umgesetzt haben, erhalten die Auszeichnung «European Energy Award- GOLD». Vortragsreihe In Zusammenarbeit mit dem Baselbieter Energie paket lädt die Energie-Region Birsstadt zu einer bis im Juni 2015 dauernden Vortragsreihe zum Thema Energie ein. Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer können sich dort über aktuelle Energieeinsparmöglichkeiten informieren lassen. In den vier Referaten, die mehrmals in verschiedenen Gemeinden gehalten werden, geht es um Tipps für die Bauherrschaft bei der energetischen Sanierung einer Liegenschaft, Erdwärmenutzung und Wohnen im Minergie-Haus, Materialien zur Wärmedämmung sowie LED-Beleuchtung im Strassenraum und in privaten Haushalten. Die Besich tigung eines Minergie-P-Gebäudes und einer Erdsonden-Anlage runden das Programm ab. Die Veranstaltungen können ohne Vorwissen und auch einzeln besucht werden. Im Anschluss an die Referate wird von der jeweils gastgebenden Gemeinde ein Apéro offeriert. Die genauen Daten der Vorträge werden auf den Websites der Gemeinden publiziert.

Standpunkt der Wirtschaft