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Standpunkt – das magazin 2019

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30 standpunkt - das magazin

Erfolgsfaktor Die Partner Wirtschaftskammer der Internationalisierung Wirtschaftskammer PUBLIREPORTAGE Baselland 31 Im Gespräch mit Christine Frey und Stefan Sick Erfolgsfaktor Mensch. Was heisst das für den Berufsalltag in einem Architekturunternehmen? Kann Erfolg gemessen werden und wo liegt der Schlüssel zum langfristigen Gelingen? Frau Frey, Herr Sick, bringen Sie das Motto vom Tag der Wirtschaft in Einklang mit Ihrem Unternehmen? Stefan Sick: Ohne Frage. Einer der Beweggründe, eine eigene Firma zu gründen, war die Aussicht, eine eigene Crew zusammenstellen zu können. Unternehmerisch denkende und handelnde Menschen anzustellen. Christine Frey: «Hard facts» lassen sich einfach in Zahlen ausdrücken. Schwieriger wird es bei den «soft facts», weil sie gar nicht oder nur mit Hilfsindikatoren darstellbar sind. Erfolg hat der, der den Faktor Mensch und gruppendynamische Prozesse nicht unterschätzt. Beginnen wir bei der Definition «Erfolg». Was bedeutet Erfolg für Sie? Stefan Sick: Erfolg bedeutet sicher das Erreichen der gesetzten Ziele. Für uns heisst das, dass wir mit unserer Geschäftsidee, Architektur und Kommunikation zu vereinen, ins Schwarze treffen. Christine Frey: Wir sind nach vier Jahren Geschäftstätigkeit in der tollen Position, dass wir volle Auftragsbücher mit vielfältigsten Projekten vorweisen dürfen. Nach innen gesehen betrachte ich es auch als Erfolg, dass wir auf ein top motiviertes Team zählen dürfen, mit dem der Berufsalltag Freude macht. Wenn wir gerade beim Team sind: Was ist Ihnen wichtig bei der Anstellung von neuen Mitarbeitenden? Stefan Sick: Es ist selbstredend, dass die verlangten Fachkompetenzen vorgewiesen werden können. Wir achten aber sehr genau auf die Persönlichkeit und den Charakter eines Kandidaten, einer Kandidatin. Umgangston, Motivation, Kollegialität und Teamfähigkeit sind wichtige Faktoren, um ein Team aufzubauen, in dem alle ihren Platz finden und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich ist. Christine Frey: Wir führen nicht gerade Persönlichkeits-Tests durch, in denen die «Big Five» bestimmt werden. Aber in einem Bewerbungs- gespräch oder an Probetagen merkt man schon, ob jemand emotional stabil, intro- oder extrovertiert, offen, hilfsbereit und gewissenhaft ist. Schlussendlich verbringt man mit seinen Arbeitskollegen mehr Zeit als mit dem privaten Partner. Da lohnt sich genaues Hinschauen. Welche Eigenschaften sind Ihnen am wichtigsten bei Ihren Mitarbeitenden? Stefan Sick: Die Fähigkeiten, sich selbst zu organisieren und eigenständig Lösungen zu suchen, sind unschätzbar wertvoll. Allzu oft wird gleich der Kollege oder Chef gefragt, wenn eine Fragestellung auftaucht. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist das lösungsorientierte Denken oder lapidar gesagt: Wir stellen nur Leute ein, die das halbvolle Glas sehen. Christine Frey: Es ist sehr schwierig, Leute zu finden, die nicht nur Dienst nach Vorschrift machen und ihren Job mit Begeisterung ausüben. Eine der wichtigsten Eigenschaften ist für mich die Empathie. Die Fähigkeit, sich ins Gegenüber zu versetzen, hat manchem schwierigen Projekt zum Durchbruch verholfen. Dazu braucht es weder ein Studium noch theoretische Abhandlungen, sondern einfach Einfühlungsvermögen und gesunden Menschenverstand. Haben Sie Schwierigkeiten, Mitarbeitende zu finden mit diesen Voraussetzungen? Stefan Sick: Vorausschickend dürfen wir feststellen, dass die SBS-Crew nach vier Jahren zu einem super Team zusammengewachsen ist. Das Foto auf der gegenüberliegenden Seite zeigt, dass wir zusammen Berge versetzen können. Wir hatten Spass beim Shooting; dies aufgrund gegenseitiger Wertschätzung und Sympathie. Das ist nicht selbstverständlich und kein Selbstläufer. Christine Frey: Zu diesem gewachsenen Team passende, neue Personen zu finden ist eine Herausforderung. Zum Beispiel suchen wir seit längerer Zeit einen zusätzlichen Architekten mit Leitungsfunktion, der Stefan entlasten könnte. Aber mit unseren Anforderungen scheint das die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen zu sein. Jetzt haben wir nur von den Anforde- rungen an Mitarbeitende gesprochen. Was bieten Sie denn, damit sich Ihre Leute wohl fühlen und gerne am Morgen zur Arbeit kommen? Stefan Sick: Nebst den offensichtlichen Rahmenbedingungen wie heller Arbeitsplatz mit modernsten technischen Hilfsmitteln, breites Projektspektrum, kurzen Entscheidungswegen und attraktiven Arbeitsbedingungen sind es vor allem die kleinen Dinge, die uns wichtig sind. So stehen zum Beispiel gratis Getränke zur Verfügung. Ausserdem pflegen wir ein wöchent- liches Team-Znüni, organisieren jährlich einen Firmenausflug und ein Weihnachtsessen. Was aber gemäss Aussagen der Mitarbeitenden enorm geschätzt wird, ist unsere Bereitschaft, Weiter- bildungen zu unterstützen. Bei uns muss niemand die Firma verlassen, um sich weiter zu entwickeln. Wie lautet Ihr Fazit? Christine Frey: Wir haben letztes Jahr an dieser Stelle bereits ausgesagt, dass wir stolz auf unser Team und dessen Wissens- und Ideen- reichtum sind. Das gilt heute mehr denn je, denn die Qualität der angebotenen Dienst- leistungen wird erst durch den Faktor Mensch ausserordentlich. Oder anders gesagt: Digitalisierung ist wichtig, spannend und nützlich. Aber nur die Einzigartigkeit des Menschen in Kombination mit Kompetenz, Einsatz und Loyalität führen zum langfristigen Erfolg. Die SBS AG Das Unternehmen bietet Architektur, Prozessberatung und Kommunikation für Kunden im Gesundheits- und Heimwesen für Genossenschafts- und Alterswohnbau sowie Büro- und Industriebauten. Gründer, Inhaber und Geschäftsführende zu gleichen Teilen des 2015 gegründeten Unternehmens sind Stefan Sick und Christine Frey. www.sbs-ag.ch

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