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Standpunkt 505, 3. Juli 2020

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Eine Publikation der Wirtschaftskammer Baselland

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6 | Standpunkt der Wirtschaft CORONAVIRUS 3. Juli 2020 3. Juli 2020 BERUFSBILDUNG Standpunkt der Wirtschaft | 7 Mehraufwand wegen Corona CONFISERIE JONASCH – Wegen des Coronavirus finden keine Anlässe statt, an denen Franz und Gian Jonasch ihre Confiserieprodukte verkaufen könnten. Bis nach den Ferien werden 120 Einsätze fehlen. FOTOAKTION URS BERGER – «Es war wie im Sport: Am meisten Kraft braucht es am Schluss», sagt Urs Berger, stv. Direktor der Wirtschaftskammer und Leiter Berufsbildung, in seiner Gratulation an die erfolgreichen Lernenden. Gewaltiger Einnahmenausfall «Die meiste Kraft am Schluss» Niklaus Widmer, Mitglied der Unternehmensleitung Futuro Immobilien AG in Arlesheim, Laufen und Liestal. Die 2001 gegründete Futuro Immobilien AG beschäftigt an ihren drei Standorten in Arlesheim, Laufen und Liestal total 25 Mitarbeitende. Das in der Nordwestschweiz fest verankerte Unternehmen bietet seinen Auftraggebern mit der Bewirtschaftung, der Erstvermietung, dem Handel und Verkauf, mit Schätzungen und Expertisen oder mit dem Baumanagement zentrale Immobilien-Dienstleistungen an. Die Corona-Krise und der daraus resultierende Lockdown hatten laut Niklaus Widmer, Mitglied der Unternehmensleitung, nicht weniger Aufträge, dafür aber einen Mehraufwand zur Folge. «Die Abwicklung war schwieriger und viel aufwendiger als in normalen Zeiten. So waren beispielsweise Notariats- oder Banktermine in den Lockdown-Wochen nicht so einfach zu realisieren.» In dieser Zeit fanden zwangsläufig nur sehr wenige Besichtigungstermine statt – und wenn ja, dann nur unter grössten Vorsichtsvorkehrungen gemäss den BAG-Richtlinien. Die Innendienst-Tätigkeiten wurden sowohl im Homeoffice als auch vor Ort an den drei Standorten erledigt. Als Liegenschaftsverwalter war die Futuro Immobilien AG auch mit Mieterlass-Gesuchen konfrontiert. «Wir haben diese Gesuche immer situativ geprüft und jeweils nach tragbaren individuellen Lösungen gesucht», sagt Niklaus Widmer. Kurzarbeit und Covid-19-Kredit waren bis zum heutigen Zeitpunkt nicht nötig. Marcel W. Buess «Wir hatten schlichtweg Glück» Björn Fankhauser, Geschäftsleitungsmitglied Axova AG in Sissach. Das Corona-Virus hat sich im Fall der Axova AG in Sissach bisher in keiner Weise nachteilig auf das Unternehmen ausgewirkt. «Wir hatten schlichtweg Glück», sagt Geschäftsleitungsmitglied Björn Fankhauser. Dank einer sehr guten Auftragslage, welche noch vor der Krise generiert werden konnte, war das in den Bereichen «Bedachungen, Solartechnik, Solaranlagen und Photovoltaik» tätige Unternehmen mit seinen 26 Mitarbeitenden auch während des Lockdowns vollumfänglich beschäftigt. Da vorwiegend in kleinen Teams gearbeitet wird, sei es auf den Baustellen auch kein Problem, die BAG-Richtlinien bezüglich Abstand und Hygiene strikte einzuhalten. Die Mitarbeitenden in der Verwaltung und Planung arbeiteten im Homeoffice, was aufgrund der bereits sehr fortgeschrittenen Digitalisierung des Betriebs ohne weitere Probleme umsetzbar war. Erfreulicherweise konnten auch während des Lockdowns neue Aufträge hereingeholt werden. «Sicher nicht so viele wie in normalen Zeiten, aber wir sind zufrieden», sagt Björn Fankhauser. In wenigen Fällen wurden Investitionsentscheide verschoben, weil die Auftraggeber zuerst die wirtschaftliche Entwicklung abwarten wollen. Die Axova AG ist in der glücklichen Lage, dass sie weder Kurzarbeit anmelden, noch einen Covid-19-Kredit in Anspruch nehmen musste. Björn Fankhauser ist sich bewusst, dass eine solche Situation in den nach wie vor unsicheren Corona-Zeiten nicht selbstverständlich ist. Marcel W. Buess Wegen des Coronavirus sind Franz (links) und Gian (rechts) Jonasch praktisch zur Untätigkeit gezwungen. Die Coronakrise zwingt Franz und Gian Jonasch, welche die Confiserie Jonasch in der vierten beziehungsweise fünften Generation führen, praktisch zur Untätigkeit. Seit der Absage der diesjährigen Fasnacht haben keine Anlässe mehr stattgefunden, an denen der in der Region bestens bekannte «Jonasch- Wagen» mit seinen feinen Confiserie-Produkten üblicherweise präsent ist – dazu gehören die Heimspiele des FCB, verschiedene Dorfmärkte oder andere Publikumsanlässe. Die Produktionsstätte in Arlesheim steht still. Vater und Sohn Jonasch hatten seit März genug Zeit, Unterhaltsarbeiten und verschiedene liegengebliebene Arbeiten im Lager zu erledigen. Als Co-Präsident der regionalen Marktfahrer hat sich Gian Jonasch auf Verbandsebene engagiert – so zum Beispiel bei der Erstellung eines tauglichen Schutzkonzeptes oder im Kontakt mit den Gemeinden. Die Durchführung von Dorfmärkten hat der Bundesrat inzwischen wieder erlaubt, doch viele Gemeinden sind bislang noch sehr zurückhaltend. In Laufen, wo Franz ATS SICHERHEITSTECHNIK AG – Wirtschaftskammer und Kanton hätten einen guten Job gemacht. Lob für die Wirtschaftskammer Alain Tüscher, Inhaber ATS Sicherheitstechnik AG in Allschwil. Seit Mai herrscht bei der auf die Planung und Montage von Schliesssystemen spezialisierten ATS Sicherheitstechnik AG in Allschwil wieder Normalbetrieb. Im März und April waren vier der neun Mitarbeitenden auf Kurzarbeit gesetzt. Und der Covid-19-Kredit half der Firma, während des Lockdowns ihren laufenden Verpflichtungen nachzukommen und die für die Ausführung von Sicherheitsprojekten nötigen Vorfinanzierungen sicherzustellen. Die laufenden Klein- und Routineaufträge, welche die Firma normalerweise von Liegenschaftsverwaltungen erhält, entfielen während des Lockdowns gänzlich, weil damit immer auch der unmittelbare Kontakt mit Mietern verbunden war, was man natürlich vermeiden wollte. Projektierungsarbeiten für Grosskunden, wie zum Beispiel für ein renommiertes Basler Pharmaunternehmen, konnten laut Inhaber Alain Tüscher aber unbehindert fortgeführt werden. «Der behördlich verordnete Stillstand war zuerst einmal ein Schock und ein sehr komisches Gefühl.» Schliesslich hätte man sich aber mit der nicht alltäglichen Situation einigermassen arrangieren können. Am meisten Probleme verursachte Alain Tüscher die Beschaffung von Schutzmasken und Desinfektionsmitteln sowie die ständig wechselnden Vorschriften. In diesem Zusammenhang lobt Tüscher die tolle Leistung der Wirtschaftskammer Baselland – «nicht nur wegen den Gratis masken, sondern vor allem auch wegen der umfassenden Informationstätigkeit». Sehr viele positive Reaktionen Er habe in seinem Umfeld sehr viele positive Reaktionen zum Engagement der Wirtschaftskammer erhalten. Auch der Kanton habe einen guten Job gemacht. Die Instrumente «Kurzarbeit» und «Überbrückungskredite» seien auch psychologisch sehr wichtig für die Unternehmen – unabhängig davon, ob sie die Hilfe dann auch wirklich nutzen. Man habe sowohl vom Verband als auch von der Regierung gespürt, dass diesen das Schicksal des Gewerbes eben nicht gleichgültig sei. Marcel W. Buess Jonasch in der örtlichen Marktkommission mittut, fand im vergangenen Juni der Monatsmarkt versuchsweise mit den rund 40 ständigen Marktfahrern statt – also mit jenen, die ihren Marktstand während des ganzen Jahres belegen. Das Schutzkonzept funktioniert «Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Alle haben sich an das Schutzkonzept gehalten. Es gab überhaupt keine Probleme», sagt Franz Jomasch. Ab Juli werde der Laufner Monatsmarkt wieder normal Bilder: mwb stattfinden. Franz und Gian Jonasch hoffen nun, dass andere Gemeinden diesem Beispiel folgen werden. Trotzdem, bis nach den Sommerferien wird der Umsatz von zirka 120 Einsätzen fehlen. Der Einnahmenausfall ist gewaltig. Der Familienbetrieb, der seit bald 125 Jahren immer als Einzelfirma geführt wurde, lebt momentan von Reserven und dem Covid-19-Kredit. Gian Jonasch, der bei seinem Vater Franz angestellt ist, konnte immer hin auf Kurzarbeit gesetzt werden. Marcel W. Buess KLOTZ MALERHANDWERK GMBH – Im kommenden August startet eine neue Lernende. Der Chef legt selbst Hand an Marco Klotz, Mitinhaber Klotz Malerhandwerk GmbH in Pratteln. Seit sechs Jahren wird die Firma Klotz Malerhandwerk GmbH vom Geschwisterpaar Sandra Felber-Klotz und Marco Klotz geführt. Gegründet wurde der Familienbetrieb 1936 von Grossvater Ernst. Neben den beiden Inhabern beschäftigt das Prattler Traditionsunternehmen heute sechs Fachkräfte und zwei Lernende. Der Lockdown führte anfänglich zu einigen Verunsicherungen, wie Marco Klotz sagt: «Was darf man noch, was nicht mehr? Solche und ähnliche Fragen haben uns zu Beginn der Krise natürlich sehr beschäftigt.» Mit den BAG-Richtlinien und dem verbandseigenen Schutzkonzept konnten die Unsicherheiten ausgeräumt werden. Alle Mitarbeitenden wurden mit einem «Schutzsack» mit Verhaltensregeln, Schutzmasken, Desinfektions mittel und Handseife ausgerüstet. Vorsorglich wurde der Betrieb für Kurzarbeit angemeldet und natürlich steht auch ein Covid- Kredit zur Verfügung. Zum Glück musste von beiden Instrumenten bis heute nicht Gebrauch gemacht werden, weil der Betrieb auch während des Lockdowns gut ausgelastet war. Im konkreten Arbeitseinsatz Marco Klotz, der sich normalerweise als «Ideenschmied» sieht und Projekte entwickelt, streifte sich während der schwierigen Zeit selbst das Überkleid an und war als eidg. dipl. Malermeister im konkreten Arbeitseinsatz. Einzig kleinere Aufträge bei älteren Kunden wurden zum beidseitigen Schutz noch nicht ausgeführt. Und ein grösserer Auftrag mit zwei Mehrfamilienhäusern konnte bislang nicht ausgeführt werden, weil die Stockwerkeigentümer-Versammlung, welche den Auftrag noch formell beschliessen muss, noch nicht durchgeführt werden konnte. Die Auftragslage sieht auch für die kommende Zeit nicht schlecht aus. «Es ist wichtig, dass wir auch in einer solchen Krise unsere Kunden zuverlässig bedienen können.» betont Marco Klotz. Mit Blick auf mögliche Engpässe bei den Lieferanten wird das Material weiterhin sparsam eingesetzt, und mit Werkzeug und Maschinen wird sorgsam umgegangen. Marcel W. Buess Miranda Ries, Pächterin des Café Hallenbad in Muttenz, verkauft vor dem Blumenladen «Atelier des Fleurs» in Muttenz Dorf im «s Baselbiet schaffts»-T-Shirt ihre hausgemachte Glace im Becher. Ihr Café ist seit fünf Monaten geschlossen, weil das Hallenbad coronabedingt zu ist. Ihre Jungmannschaft hat ihr ein fahrbares Glacewägeli gebaut, aus dem sie noch bis zum 11. Juli ihre Ware verkauft. «Am 11. August hoffe ich, wieder im Café zu starten», sagt Miranda Ries. Der Standpunkt der Wirtschaft veröffentlicht auch Ihr Coronafoto: Machen Sie ein Bild von sich und Ihren Angestellten im «s Baselbiet schaffts»- oder im «#mitenandfürenand»-T-Shirt. Schicken Sie das Foto mit dem Betreff «Fotoaktion» an standpunkt@kmu.org. Bitte geben Sie die Namen der Personen an, die auf dem Foto zu sehen sind, sowie den Namen und den Standort der Firma. Wir werden die Fotos in den nächsten Ausgaben des Standpunkts publizieren. T-Shirts und Bändeli, um für das Foto zu posieren, gibt es auf: www.sbaselbiet-schaffts.ch. KMU können dort sämtliche Artikel kostenlos bestellen. ra CORONAVIRUS Jede dritte Baselbieter Firma ist stark betroffen Rund ein Drittel aller Unternehmen im Baselbiet ist durch die Coronakrise sehr stark betroffen. Ein weiteres Drittel verzeichnet derzeit einen Geschäftsgang unter dem Vorjahresniveau. 30 Prozent der Baselbieter Betriebe berichten von einer guten oder zumindest stabilen Lage. Dies ist das Ergebnis einer Kurzumfrage, welche die Standortförderung Baselland Anfang vergangenen Juni bei den grösseren Unternehmen im Kanton Basel-Landschaft durchgeführt hat. ra ANZEIGE Informationsveranstaltung 18. August 2020 17.00 bis 18.30 Uhr Halle 7GundeldingerfeldBasel Die neu gegründete Sektion Pro Familia Basel Regio stellt sich vor und präsentiert die zertifizierbare Norm «Work-Family Balance» für familienfreundliche Unternehmen und Organisationen. Informationen und Anmeldung unter www.profamiliabaselregio.ch Liebe Lernende, neulich hat mich jemand gefragt, ob es in den kommenden Jahren für Lernende schwieriger wird, den Sprung ins Berufsleben zu machen. Vielleicht habt ihr hier oder da schon ähnliches gehört oder gelesen. Was soll man dazu sagen? Nun, ich möchte euch meine Antwort mit auf den weiteren Lebensweg geben. Meine Antwort lautete: «Es ist meine unerschütterliche Überzeugung, dass unsere Jugendlichen den Biss, das Engagement und den schulischen Rucksack mitbringen, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. «ICH GLAUBE AN DIE JUNGEN LEUTE, DIE GERADE JETZT UNTER SCHWIERIGSTEN UM- STÄNDEN DIE LEHRE ERFOLGREICH ABGE- SCHLOSSEN HABEN.» Die Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte und ich glaube an die jungen Leute, die gerade jetzt unter schwierigsten Umständen die Lehre erfolgreich abgeschlossen haben. Dafür verdienen sie unseren grössten Respekt.» Punkt. Ihr habt eure Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen und dafür gratuliere ich euch von ganzem Herzen. Der Jahrgang 2020 hat in aussergewöhnlichen Zeiten Grossartiges geleistet. Das ist in meinen Augen ein zusätzliches Plus und zeichnet euch speziell aus. Lasst euch eure Leistung von nichts und niemandem kleinreden. Denn ihr bringt einen speziellen Leistungsausweis mit in die Wirtschaft, dafür gebührt euch grosse Anerkennung. Die speziellen Umstände, unter denen ihr den letzten Teil eurer Ausbildung absolvieren musstet, erforderten viel Flexibilität. Es war wie im Sport: Am meisten Kraft braucht es am Schluss. Ja. Man musste in den vergangenen Wochen und Monaten vieles aufnehmen und umsetzen, was man so noch nicht gekannt hat. Das gilt für alle Beteiligten, auch für die Lehrbetriebe. Diesen gebührt ein extragrosser Dank dafür, dass sie in HEINZ MOHLER – Die Lehrabschlussprüfungen seien 2020 noch herausfordernder gewesen, sagt der Leiter Berufsbildung und Berufs beratung bei der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion. Trotz Corona eine Erfolgsgeschichte Die Prüfungsperiode ist für alle immer sehr herausfordernd. Dieses Jahr war sie aber noch herausfordernder. In einer ersten Phase wurden die schulischen Prüfungen abgesagt, dann auch die BM-Prüfungen. «ALLEN, DIE IN IRGENDEINER FORM AN DIESEN LEHRABSCHLÜSSEN BETEILIGT WAREN, SPRECHEN WIR IM NAMEN DER LERNENDEN EIN GROSSES DANKESCHÖN AUS.» Urs Berger. Daraus entstand in der Bevölkerung die Wahrnehmung, dass die Prüfungen auch in der Berufsbildung locker abgewickelt werden können – weit gefehlt. Durch den Entscheid, die praktischen Prüfungen durchzuführen und diese auf die spezielle Krisensituation auszurichten, waren Sie als Lehrbetrieb, unsere Chefexpertinnen und Chefexperten, die Expertinnen und Experten sowie Prüfungsleitungen, namentlich Johanna Wäckerli und René Grünenfelder, massiv gefordert. Wir hatten die Sorge, dass dieses enorme Pensum, die geforderte Flexibilität und der Durchhaltewillen für die genannten Partner an den Prüfungen eine fast unlösbare Herausforderung darstellt. Auch hier weit gefehlt! Wir haben in einigen Berufen Verzögerungen, die EFZ und EBA auszuhändigen, bedingt durch die Situation, oder dadurch, dass die Prüfungen in anderen Kantonen stattfinden. Aber 95 Prozent der Resultate sind ausgewertet – unglaublich. Sie alle haben es geschafft, unseren Lehrabschlusskandidatinnen und -kandidaten das Wichtigste in der Ausbildung zu ermöglichen: den eidgenössischen Qualifikationsnachweis. Dafür haben Sie alle meinen allergrössten Respekt verdient. Vielen Dank für Ihr riesiges Engagement. Die üblichen Abschlussfeiern an den Schulen und die Rangfeier finden unter den gegebenen Umständen dieses Jahr leider nicht statt. Aber es ist allen Beteiligten, unter anderem auch unserer Regierungsrätin Monica Gschwind und selbstverständlich meiner Person, ein grosses Anliegen, trotzdem alle Abschlussklassen im Rahmen von schulinternen Feiern und teilweise auch im Rahmen von Feiern der Heinz Mohler. Bild: zVg OdA einen würdigen Abschluss zu bieten. Allen, die mitgeholfen haben, diese grossen Ziele zu realisieren, allen, die in irgendeiner Form einer wirtschaftlich und gesellschaftlich schwierigen Zeit ihren Bildungsauftrag wahrgenommen haben. Ebenso geht der Dank an die Berufsfachschulen, die ÜK-Leitungen und an alle Vertreter der OdAs und die Bildungsbehörden. Alle Beteiligten haben Tolles geleistet. Herausforderung als Chance Die Herausforderung als Chance nutzen – das ist einfacher gesagt, als getan. Aber in diesem Fall haben alle Involvierten ein Maximum geleistet und das Ziel erreicht. Ihr Lernende habt nie resigniert und die Chance genutzt. Ihr habt allen gezeigt, was junge Leute leisten können. Ihr habt es gewollt und ihr habt es geschafft. Ihr hattet Wünsche, Träume und Visionen – etwas vom Wichtigsten überhaupt. Ihr habt die Steine aus dem Weg geräumt und eure Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Ihr dürft zurecht stolz auf euch sein. Ich bin sicher, die Wirtschaft wird euch willkommen heissen und eure Leistung würdigen. Denn das ist es, was wir – gerade in diesen Zeiten – brauchen: Menschen, die sich engagieren und weitergehen wollen. Egal, wie die Umstände sind. Ich möchte euch mit diesen Zeilen den Applaus geben, den ihr normalerweise an einer Lehrabschlussfeier erhaltet. Ich möchte euch applaudieren und auch denjenigen, die euch geholfen, euch motiviert und euch unterstützt haben. Den Applaus könnt ihr euch übrigens ansehen. Er ist auf den folgenden beiden Seiten abgedruckt. Bravo und Danke. Urs Berger Bild: zVg an diesen Lehrabschlüssen beteiligt waren, sprechen wir im Namen der Lernenden ein grosses Dankeschön aus. Heinz Mohler

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