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Standpunkt 495, 24.01.2020

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2 | Standpunkt der Wirtschaft NEUJAHRSAPÉRO 24. Januar 2020 EMPFANG – Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, deren Präsident Andreas Schneider und John Häfelfinger, CEO der BLKB, zogen vor den Besucherinnen und Besuchern des Neujahrsapéros Bilanz und lieferten Rezepte für die Zukunft. Innovation wird Triebfeder sein Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, wünscht Richard Weber, CEO REGO-FIX AG, ein gutes neues Jahr. Neben Christoph Buser stehen Andreas Schneider (links), Wirtschafts kammerpräsident, und BLKB-Chef John Häfelfinger (rechts). Bilder: Gyhr «Dank des grossen Engagements der Mitglieder der Wirtschaftskammer und des Wirtschaftskammer- Teams sowie weiteren Unterstützenden, verlief das Jahr 2019 äusserst positiv für uns und damit im Sinne der KMU im Baselbiet», sagte Andreas Schneider, Präsident der Wirtschaftskammer Baselland, am Neujahrsapéro seines Verbands vom vergangenen 9. Januar im Classic Center der Kestenholz Automobile AG in Pratteln. in der westlichen industrialisierten Welt aber auch viele Verlierer hervorgebracht habe. Zeitgeist geht in Richtung Stoppen Der Zeitgeist gehe in Richtung Aufhalten, Stoppen und Verhindern. «Es mündet in anti-kapitalistischen Stimmungen, die nicht so rasch verschwinden. Wir müssen darum noch mehr Aufklärungsarbeit in Sachen Notwendigkeit von guten unternehmerischen Rahmenbedingungen leisten», sagte Buser. Die Baselbieter Wirtschaft habe immer wieder bewiesen, dass sie mit Veränderungen gut umgehen könne. «Flexibilität und Innovation werden die Triebfedern für eine Weiterentwicklung sein», sagte Christoph Buser. Die Wirtschaftskammer stehe ihren Mitgliedern bei Bedarf zur Seite. Kompetentes Digitalteam Ein kompetentes Digitalteam und entsprechende Beratungs- und Sparringangebote würden bereits rege beansprucht, sagte Buser. Zudem organisiere die Wirtschaftskammer «Trend-Spotting-Reisen» an Orte, wo Unternehmerinnen und Unternehmer Impulse für Ideen erhalten, die sie dann im Baselbiet umsetzen können. Innovation im Unternehmen Ebenfalls auf Innovation und gute Führung setzt BLKB-Chef John Häfelfinger. Viele Internetideen, die zunächst belächelt wurden, hätten sich zu regelrechten Blockbustern entwickelt. Innovation sei auch im eigenen Unternehmen möglich, sagte Häfelfinger. Gute Aus- und Weiterbildung Voraussetzung dafür sei eine gute Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darauf setze die BLKB. «Das ist nicht billig, aber es lohnt sich», sagte Häfelfinger. Reto Anklin Zufrieden mit Abstimmungen «Es ist uns bei mehreren relevanten und für uns wichtigen Sachabstimmungen gelungen, die Mehrheit von unseren Positionen zu überzeugen», sagte Schneider. Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser nutzte den Zeitpunkt des Beginns eines neuen Jahrzehnts für eine Standortbestimmung. «Die Weltwirtschaft boomt, die Aktienmärkte sind auf Allzeit-Hoch, die Arbeitslosigkeit ist tief, die Gesundheit der Weltbevölkerung ist noch nie so gut gewesen, wir haben eine doppelte Lebenserwartung und Wohlstand für Milliarden von Menschen geschaffen», sagte Christoph Buser. Beim Konsum der Medien – auch der sozialen Medien – würden einem ganz andere Gefühle beschleichen. «Die Kurzfassung: Alles ist schlecht.» Grund der Missstimmung sei, dass die Globalisierung für die Welt insgesamt zwar viele Gewinner, WAS ERWARTEN SIE VOM JAHR 2020? «Ich freue mich auf 2020» Alain Tüscher, Präsident Gewerbeund Industrieverein Bubendorf u.U. «Ich freue mich auf 2020. Es wird ein wunderbares Jahr geben. Wir müssen wieder lernen zu sehen, dass das Glas halb voll ist und nicht halb leer. Wir müssen das Positive sehen und nicht immer nur das Schlechte: Positiv denken und Ideen auch umsetzen.» «Ein grandioses Jahr» Tanja Gut, AudioRent Clair AG. «Es wird super. Ich freue mich sehr auf das Jahr 2020, das soeben begonnen hat. Wir sind endlich wieder in den Zwanzigerjahren eines Jahrtausends. Das Jahr 2020 wird ein grandioses Jahr. Ich bin gespannt auf das neue Jahrzehnt.» «Ähnlich wie 2019» Philippe Wälle, Vorstand AGIV Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein. «Ich erwarte, dass es 2020 ähnlich weitergeht wie in den vergangenen zwölf Monaten. Für mich war 2019 ein gutes Jahr. Ich wäre zufrieden, wenn es so rund weiterlaufen würde. Ich hoffe nicht, dass es grosse Veränderungen gibt.» «Wohlstand bewahren» Thomas Schaub, Gemeinderat Muttenz. «Bei den kommunalen Erneuerungswahlen erwarte ich in allen Gemeinden politische Stabilität. Ich erwarte, dass die Schweiz ihren Wohlstand bewahren kann, und dass sich die Leute noch bewusster werden, was wir in der Schweiz eigentlich haben.»

24. Januar 2020 NEUJAHRSAPÉRO Standpunkt der Wirtschaft | 3 «Mitarbeiter weiterbilden» Daniel Tschudin, Vizepräsident KMU Waldenburger tal, Vizepräsident suissetec NWS. «Ich habe ein Ziel für 2020. Ich will meine Mitarbeiter vermehrt in Weiterbildungen schicken. Die Mitarbeitenden sind das wichtigere Kapital als jenes, das auf den Konti liegt. Wir haben langjährige Mitarbeiter, denen wir Sorge tragen müssen. Diese zu ersetzen, ist nicht so einfach. Wir bilden zwar viele Lernende aus, aber diese müssen auch zuerst ihre Erfahrungen sammeln, um zu guten Mitarbeitern heranzuwachsen. Die Auftragslage sieht jetzt schon gut aus für das erste Halbjahr. Ich bin darum zuversichtlich.» Sie prosten den Besucherinnen und Besuchern des Neujahrsapéros zu (von links): Michèl Abt, Präsident Kaminfegermeister-Verband beider Basel; Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser; Wirtschaftskammerpräsident Andreas Schneider; John Häfelfinger, CEO BLKB; Daniel Abt, Kassier Kaminfegermeister-Verband beider Basel. «Ich erwarte nichts» Christian Kern, Vizepräsident Gewerbe verein Oberwil und Biel-Benken. «Für 2020 erwarte ich nichts. Erwartungshaltung ist immer schlecht. Wenn man etwas erreichen will, muss man dafür auch etwas tun.» «Mehr ‹business as usual›» Eveline Howald, VP BioConcept AG, Vorstand frauenplus BL. Der Neujahrsapéro fand zum zweiten Mal im Classic Center der Kestenholz Automobile AG statt. Das Center ist in den ehemaligen Fabrikationshallen der Firma Schindler Waggon untergebracht. «Wir sind ein KMU mit 45 Mitarbeitenden. Ich wünschte mir mehr Ruhe im Geschäft, ein bisschen mehr ‹normales Arbeiten›. Ein bisschen mehr ‹business as usual›, und sich nicht immer mit Tausenden von anderen Dingen beschäftigen zu müssen, das wäre mein Wunsch. Das Geschäft wäre perfekt. Aber man hat oft fast keine Zeit mehr, um den normalen Geschäftsgang zu erledigen.» MEHR IM INTERNET «Nicht mehr als 2019» «KMU im Ort schätzen» «Ich bin gespannt» «Nur das Beste» Peter Engel, Co-Leiter Wirtschaftsmittelschule Schulen kvBL. Andrea Kaufmann, Landrätin, GP Waldenburg, Vorstand HEV Waldenburg. Markus Brunner, Landrat, selbständiger Steuerberater. Peter Besserer, Paul Leimgruber AG. Den Videoclip zum Anlass finden Sie online. Folgen Sie uns auf: «Ich erwarte vom Jahr 2020 nicht viel mehr als von 2019. Vor zwei Wochen war noch das alte Jahr, die Gelegenheit für einen Neustart wäre zwar da, aber eigentlich läuft das Geschäft genau gleich weiter. Und wenn es gut läuft, dann soll es so bleiben. Es soll einfach nicht schlechter werden.» «Ich hoffe, dass unsere KMU im Jahr 2020 wirtschaftlich einen Aufschwung erleben und für sie alles gut läuft. Dass sie viele Aufträge erhalten und die Leute die eigenen KMU-Betriebe im Ort wieder schätzen lernen und diese auch unterstützen.» «Ich erwarte viel Gutes, spannende Sachen. Sowohl in der Politik wie auch in meinem Geschäft. Ich bin gespannt. Wir laufen derzeit vielen Trends hinterher, die ich nicht so gut finde. Auch wenn es einem nicht passt, muss man sich diesen Herausforderungen stellen.» «Nur das Beste natürlich. Dass die Wirtschaft weiter floriert und alles zum Guten kommt. Weniger Digitalisierung wäre schön, aber das lässt sich leider nicht aufhalten. Wir müssen uns da hineinschicken und uns stetig updaten. Wir werden auch diese Challenge bestehen.» Facebook:wirtschaftskammer.bl YouTube: Wirtschaftskammer Baselland Instagram:wirtschaftskammer.bl LinkedIn: Wirtschaftskammer Baselland

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