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Standpunkt 494, 13.12.2019

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12 | Standpunkt der Wirtschaft BERUFSBILDUNG 13. Dezember 2019 INFORMATIONSANLASS – Die KMU Lehrbetriebsverbund AG (LBV) zeigte an einer Informationsveranstaltung im Haus der Wirtschaft, wie sie Unternehmen entlastet, die Lernende ausbilden möchten. Lehrbetrieb sein ist nicht schwer KMU LEHRBETRIEBSVERBUND AG Coaching-Programm für die Lernenden Das Motto während der Ausbildungszeit bei der KMU Lehrbetriebsverbund AG (LBV) heisst «Fördern und Fordern». Der LBV legt nicht nur viel Wert auf ein fundiertes fachliches Wissen, sondern auch auf die Entwicklung der Sozialund Selbstkompetenzen. Der erste Ausbildungstag der neuen Lernenden beginnt jeweils in einer Waldhütte in Zunzgen. Dort stehen das Kennenlernen, die Teambildung und das Verhalten in der Arbeitswelt im Vordergrund. Betriebsfenster Zusätzlich finden dreimal im Jahr Seminare mit allen Lernenden des LBV statt. Bei den sogenannten Betriebsfenstern werden Themen bearbeitet, die das Leben ausserhalb der Ausbildung betreffen. Das können Kurse über das Verhalten im Notfall, Budgetplanung oder die Anwendung der Kniggeregeln sein. Die Betriebsfensteranlässe sollen nicht nur die Entwicklung der Selbstund Sozialkompetenzen fördern, sondern auch das Netzwerk zwischen den verschiedenen Berufs branchen stärken. Anja Grönvold, Leiterin KMU Lehrbetriebsverbund AG (LBV), referiert über die Zusammenarbeit zwischen den Lehrbetrieben und dem LBV. An dem gut besuchten Mittags anlass «Ausbildung im KMU Lehrbetriebsverbund» konnten sich KMU-Vertreterinnen und -Vertreter am vergangenen 29. November im Haus der Wirtschaft darüber informieren, wie aus ihren Unternehmen Lehrbetriebe werden können und wie sie die KMU Lehrbetriebsverbund AG (LBV) mit ihrem Dienstleistungsangebot dabei entlastet. Von grosser Wichtigkeit «Für KMU und die Wirtschaft ist es von grosser Wichtigkeit, Lernende auszubilden», sagte Anja Grönvold, die den LBV seit mehr als zehn Jahren leitet. Die Betriebe könnten sich so den Fachkräftebedarf selbstständig sichern und mit produktiven Lernenden für Innovation im Unternehmen sorgen. Dank der Zusammenarbeit mit dem LBV spielten Betriebsgrösse, Spezialisierungsgrade oder Ausbildungsbewilligungen keine Rolle. «Die Unternehmen sind für die praktische Ausbildung der Lernenden zuständig, und der LBV übernimmt alle im Bildungsgesetz verankerten Rechte und Pflichten des Arbeitsgebers», sagte Grönvold. Mit Ausbildungsbewilligungen in diversen Lehrberufen biete sich der LBV als Partner für verschiedene Branchen an. Die Zusammenarbeit entlaste die Betriebe. «Sie reicht von der professionellen Rekrutierung und Anstellung der Lernenden über die Einsatzplanung bis zur Betreuung während der Lehre sowie der Personaladministration», sagte Grönvold. Coaching für die Lernenden Corinne Champion, Leiterin Backoffice, stellte das umfangreiche Coaching programm vor. Dieses lege den Fokus auf die schulische Unterstützung und die Entwicklung der Sozial- und Selbstkompetenzen. «Unseren Lernenden werden verschiedene Anlässe geboten», sagte sie. Dazu gehörten ein Einführungstag und bis zu vier weitere Veranstal- Bild: Haeber tungen pro Jahr, für die jeweils ein attraktives Programm für die Lernenden zusammengestellt werde. Eine grosse Unterstützung stellten der kostenlose Stützkurs sowie die Prüfungsvorbereitungswoche kurz vor Ende der Lehrzeit dar. Diese Angebote wurden in einem von Lernenden gedrehten Kurzfilm vorgestellt. Beim Imbiss konnten offene Fragen von Firmenvertretern geklärt werden. Einige hatten immer noch Bedenken wegen der hohen Anforderungen und Aufgaben bei der Ausbildung von Lernenden, andere vereinbarten bereits die ersten Termine für weiterführende Beratungsgespräche. Claudia Schmidt Semestergespräche Halbjährlich werden Semestergespräche durchgeführt. Mit einem Mitarbeiter des LBV, Praxisbildnern, Lernenden und deren Eltern werden Themen rund um die Ausbildung besprochen, wie die Schulnoten, die Entwicklung und das Verhalten im Lehrbetrieb. Auch die Ziele für das kommende Semester werden definiert. Sei dies eine bessere Note in Mathematik oder gar das Anstreben einer Rangnote beim Qualifikationsverfahren (QV). Prüfungsvorbereitungswoche Vor der Abschlussprüfung reisen alle Lernenden im letzten Lehrjahr in die Prüfungsvorbereitungswoche nach Arzo im Kanton Tessin. Eine Woche lang erhalten die Lernenden die Möglichkeit, sich für das Qualifikationsverfahren (QV) vorzubereiten. Abseits der gewohnten Umgebung werden schriftliche und mündliche Prüfungen zur Probe absolviert, um eine Standortbestimmung vorzunehmen. Sabrina Haeber www.kmu-lehrbetriebsverbund.ch ZUFRIEDENE LERNENDE KMU LEHRBETRIEBSVERBUND – Auch nach 20 Jahren brauche es den KMU Lehrbetriebsverbund immer noch, sagt dessen Gründer Urs Berger, stv. Direktor Wirtschaftskammer und Leiter Berufs- und Weiterbildung. «Die Einfachheit des Konzepts spricht für sich» Standpunkt: Herr Berger, Sie haben vor rund 20 Jahren den KMU Lehrbetriebsverbund, den LBV, konzeptioniert und danach im Jahr 2000 mit fünf Lernenden gestartet. Heute darf man sagen, dass der LBV eine Erfolgsgeschichte ist. Braucht es dieses Angebot denn immer noch? Urs Berger: Absolut. Unser Ziel ist es nach wie vor, kleine- und mittelgrosse Betriebe der Region zur Ausbildung von Lernenden zu motivieren und somit neue Lehrstellen zu schaffen. Es ist ein dringendes Anliegen für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz, dass wir die Ausbildungsquote von zwei Dritteln konstant halten. Urs Berger, stv. Direktor Wirtschaftskammer Baselland, Leiter Berufs- und Weiterbildung. Was heisst das? Das heisst, dass rund zwei Drittel aller Sekundarschulabgängerinnen eine berufliche Grundbildung absolvieren. Mit diesem Ziel vermeiden wir eine Verakademisierung der Gesellschaft, wie sie in anderen Ländern stattfindet oder stattgefunden hat. So können wir gewährleisten, dass die Fachkräfte, die es in den Unternehmen braucht, auch weiterhin nahe am Markt ausgebildet werden und wir fit für die Zukunft sind. Im Übrigen fördern wir im KMU Lehrbetriebsverbund bewusst auch Lernende, welche die Berufsmatur absolvieren. Welche Gründe sprechen für eine Zusammenarbeit mit dem KMU Lehrbetriebsverbund? Grundsätzlich spricht die Einfachheit des Konzepts für sich. Die Unternehmen fokussieren sich auf die praktische Ausbildung der Lernenden, während der LBV sich um alle administrativen Vorgänge, inklusive Rekrutierung, sowie um den schulischen Teil der Ausbildung kümmert. Man könnte dies fast mit der HR-Abteilung eines Grossunternehmens vergleichen, einfach ausschliesslich für Lernende. Für Unternehmen, die zuvor noch nie ausgebildet haben, bietet der LBV den optimalen Einstieg in die Berufs bildung. Dann ist der LBV also vor allem auf Betriebe ausgerichtet, die neu ausbilden? Nein, auf keinen Fall. Es machen auch viele Betriebe mit, die sehr gut selbständig ausbilden könnten. Sie schätzen aber eben gerade die administrative und schulische Entlastung, die sie durch den LBV erhalten. Der LBV übernimmt zum Beispiel für die Betriebe die Rekrutierung von der Ausschreibung bis hin zur Durchführung von Bewerbungsnachmittagen und Einzelvorstellungsgesprächen. Danach erhält der angeschlossene Lehrbetrieb ein bis zwei Vorschläge von Bewerberinnen und Bewerbern, mit denen eine Schnupperlehre durchgeführt werden kann. Somit muss sich der Betrieb nicht um die Ausschreibung oder die gesamte Bewerberadministration kümmern und spart so erheblich viel Zeit ein. Und wenn ein Betrieb die Rekrutierung trotzdem selber durchführen will? Das ist selbstverständlich auch möglich. Alle unsere Dienstleistungen können im Gesamtpaket, aber auch modular bezogen werden. Die Ausbildung von Lernenden ist sehr individuell und je nach Betrieb unterschiedlich. Das schauen wir gemeinsam mit den Betrieben bei einem Gespräch an und zeigen ihnen die verschiedenen Optionen auf, sodass wir die bestmögliche Lösung für den Betrieb finden. Von welchen Vorteilen profitieren die Lernenden? Unser Coachingprogramm, das auf die Lernenden ausgerichtet ist, fördert vor allem die Sozial- und Selbstkompetenzen, die ebenso wichtig sind wie die fachlichen Fähigkeiten. Wir führen beispielsweise einmal im Semester ein Standort gespräch mit jedem und jeder einzelnen Lernenden durch. Dort nehmen auch die Eltern teil, denn die Zusammenarbeit mit ihnen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Lehre. Interview: Anja Grönvold Vivien Mendelin schloss im August 2019 ihre Ausbildung als Kauffrau EFZ bei der Bischag AG in Laufen im Rang ab. Sie wusste vor allem die Unterstützung zu schätzen. «Mir gefiel das Gefühl, dass immer jemand da war, den man fragen konnte», sagt sie. «Der LBV schaute, dass die Formulare korrekt und vollständig ausgefüllt waren und termingerecht versandt wurden. Damit ist für mich eine grosse Last weggefallen.» Abishan Sivasundaran ist im 3. Lehrjahr als Konstrukteur EFZ bei der Systemtech Schneider AG in Pratteln. «Durch das Zusammensein mit den anderen Lernenden lernte ich offener zu werden, und das ist in meinem Beruf sehr wichtig», sagt er. Sivasundaran profitiert vom kostenlosen Stützkursangebot. Dieses wird von der BLKB mit ihrer Maestro-Karte «Jobs for Juniors» ermöglicht. «Es sind Stützkursleiter da, die einem helfen. Auch wenn zwei Stunden im Stützkurs nach der Arbeit lange sind, nimmt es einem dennoch einen gewissen Stress ab», sagt Sivasundaran. hb

13. Dezember 2019 KMU-ORGANISATIONEN Standpunkt der Wirtschaft | 13 ARBEITSMARKTKONTROLLE Regierung zeigt Verständnis für Klage gegen Medien Die Baselbieter Regierung zeigt Verständnis dafür, dass die Arbeitsmarktkontrolle für das Baugewerbe (AMKB) rechtlich gegen Medien vorgeht, um ihre Akzeptanz in der Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten. Dies geht aus einer am vergangenen 4. Dezember veröffentlichten Interpellationsantwort hervor. In einer Interpellation monierte Grünen-Landrat Klaus Kirchmayr, dass die AMKB Steuergelder für Klagen gegen Journalisten missbrauche. Die AMKB hatte sich auf den Standpunkt gestellt, dass diverse Medien «persönlichkeitsverletzende Falschinformationen» in Umlauf gebracht hätten. Aus dem Jahresbericht 2018 war herauszulesen, dass für diese Rechtsstreitigkeiten rund 300 000 Franken aufgewendet worden waren. Steuergelder rechtmässig verwendet In der Interpellation wurde insbesondere kritisiert, dass die AMKB Geld, das sie vom Kanton für Arbeitsmarktkontrollen erhalte, für Rechtsstreitigkeiten aufwende, welche in erster Linie die Vorgängerorganisation Zentrale Arbeitsmarktkontrolle (ZAK) betreffe. Die Baselbieter Regierung stellt in ihrer Interpellationsantwort in Abrede, dass in diesem Fall in direkter Linie Steuergelder missbraucht worden seien. Wörtlich schreibt sie, «dass die erwähnten Rechtskosten (...) nicht den vom Kanton mitfinanzierten Sparten», sondern «bestenfalls den Gemeinkosten zu belasten wären». Im Grundsatz hält es die Regierung für «nachvollziehbar», dass die AMKB für ihre Kontrolltätigkeit über die notwendige Akzeptanz in der Öffentlichkeit verfügen müsse «und sie gegebenenfalls Massnahmen ergreift, um diese aufrechtzuerhalten». Auch die AMKB selber hatte die Rechtskosten mit der Aufrechterhaltung des Vertrauens in der Öffentlichkeit gerechtfertigt. ra/sda AMKB ERREICHT KONTROLLZIELE Die Arbeitsmarktkontrolle für das Baugewerbe (AMKB) hat 2018 im Kanton Basel- Landschaft 452 Kontrollen im Bereich Schwarzarbeit durchgeführt. Damit wurde das vorgegebene Ziel von 450 Kontrollen erreicht. Im Bereich Gesamtarbeitsvertrag (GAV) wurden im vergangenen Jahr insgesamt 599 Betriebskontrollen abgeschlossen. Damit wurde das Ziel von 450 Kontrollen ebenfalls erfüllt, wie es im von der Baselbieter Regierung am vergangenen 4. Dezember an den Landrat überwiesenen Bericht über die Einhaltung der Leistungsvereinbarung heisst. Die AMKB hat im Weiteren 452 Schwarzarbeitskontrollen abgeschlossen. Somit sei die Vorgabe von ebenfalls 450 Betriebskontrollen erreicht worden, heisst es im Bericht. ra/sda VERBAND DACH UND WAND BASELLAND – An der Herbstversammlung war die Nachwuchswerbung ein grosses Thema. Neben der Berufsschau setzt der Verband auch auf Virtual Reality und Social Media. Mit VR-Brille aufs virtuelle Dach An der Herbstversammlung des Verbands Dach und Wand Baselland (VDWBL), war auch die zurückliegende Berufsschau ein Thema. Präsident Matthias Ritter zog an der Veranstaltung, die am vergangenen 3. Dezember bei der Thüring AG auf dem Dreispitz-Areal, abgehalten wurde, eine positive Bilanz. «Mit einem gelungenen Stand konnten an der Berufsschau die verschiedenen Facetten der Gebäudehülle – Steil- und Flachdach sowie Fassaden – und die dabei anfallenden Arbeiten sowie die verschiedenen Berufsbilder anschaulich dargestellt werden», sagte Ritter. Gute Kontakte an der Berufsschau Die Schülerinnen und Schüler hätten sich interessiert gezeigt. Vor allem an den Wochenenden sei es zu sehr guten Kontakten mit Eltern und Jugendlichen gekommen, sagte Matthias Ritter. Für die Zukunft wünscht er sich wieder mehr Lernende, die am Stand präsent sind und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die Berufswerbung und die Präsenz an den schweizweit stattfindenden Berufsmessen war laut Matthias Ritter auch ein Thema an der diesjährigen Konferenz der Sektionspräsidenten. Der schweizerische Dachverband «Gebäudehülle Schweiz» will die Regionalverbände bei solchen Events künftig stärker unterstützen. Es sei wichtig, dass Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte die Gebäudehüllen-Spe- MALER- UND GIPSERUNTERNEHMERVERBAND – Mit der Kampagne «Lerne Gipser*in.» wollen die Gipser für beruflichen Nachwuchs sorgen. Gute Neuigkeiten gibt es von den Qualifikationsverfahren der Maler. Gipser-Roadshow mit Stefanie und Jonas Der Maler- und Gipserunternehmerverband Baselland (MGVBL) bildet mit den Regionalverbänden Schaffhausen, Zentralschweiz und Zug die Trägerschaft der Kampagne «Lerne Gipser*in.» Als Botschafter und Sympathieträger touren zwei ausgebildete Berufsleute durch die Schweiz: Jonas, 20 Jahre, kommt als «konstruktiver Kopf», und die 27-jährige Stefanie als Teamplayerin daher. Erster Auftritt in Luzern Landrat Matthias Ritter, Präsident des Verbands Dach und Wand Baselland, begrüsst die Teilnehmenden zur Versammlung. Bild: zVg Die Teilnehmenden der Herbstversammlung lassen sich über die neue Nachwuchskampagne informieren. Bild: mwb Die erste Roadshow mit den beiden fand an der Zentralschweizer Bildungsmesse in Luzern Anfang November statt. MGVBL-Präsident Lucian Hell wies an der Herbstversammlung, vom vergangenen 27. November in der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz auf die Werbemittel der Kampagne hin. Die Gipser-Branche brauche dringend Nachwuchs. Es sei wichtig, Jugendliche für diesen kreativen Beruf zu interessieren, sagte Hell. «Sensationeller Verlauf» Tobias Teuber, Chefexperte Maler, blickte auf einen sehr erfreulichen Lehrabschluss-Jahrgang zurück. Die diesjährigen Qualifikationsverfahren hätten einen «sensationellen Verlauf» genommen. Bei den Malern EFZ haben alle Prüflinge erfolgreich abgeschlossen. Eine 100-prozentige Erfolgsquote hat es laut Teuber schon lange nicht mehr gegeben. zialisten haut- und praxisnah bei ihrer Arbeit erleben können. Inklusive Schwindel gefühl Vermehrt soll mit Virtual-Reality (VR) gearbeitet werden: Mittels einer VR-Brille steht die Schülerin oder der Schüler mit einem Dachdecker virtuell auf dem Dach und erlebt den Job authentisch – inklusive Schwindel gefühl. «Aus der Ich- Perspektive kann der Kopf um 360 Grad gedreht werden. Gleichzeitig erklärt eine Off-Stimme die Vorgänge», heisst es in einem Beschrieb von Gebäudehülle Schweiz. Die VDWBL-Mitglieder äusserten sich zum Teil eher skeptisch gegenüber den vom Dachverband zur Verfügung gestellten Mitteln für die Berufswerbung. Für Vorstandsmitglied Thomas Dalhäuser ist es entscheidend, dass sich die Betriebe selber vermehrt in der Nachwuchsförderung engagieren – zum Beispiel mittels Filmen und Beiträgen von Lernenden, die auf den sozialen Medien verbreitet werden.Marcel W. Buess Auch bei den Malerpraktikern EBA haben alle bestanden, ein Kandidat sogar mit der Schlussnote 5,5. Bei den Gipsern EFZ haben von neun Teilnehmenden aus dem Baselbiet deren acht bestanden. Diese sehr erfreulichen Resultate zeigten, dass sich Investitionen in den beruflichen Nachwuchs und in die gezielte Förderung von Lernenden lohne, sagte der Chefexperte. Kassier kündigt Rücktritt an Michel Mauron wurde vor 16 Jahren in die Verbandsleitung gewählt. Seither zeichnet er für die Finanzen verantwortlich. Es werde Zeit, wieder ins zweite Glied zurückzutreten, deshalb werde er an der GV 2020 das Amt abgeben. Da mit Marco Joss (Moritz Maler AG, Augst) ein geeigneter Nachfolger zur Verfügung steht, könne er dies mit gutem Gewissen tun, sagte Mauron.Marcel W. Buess ANZEIGE

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