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Standpunkt 480, 22.03.2019

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Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

Standpunkt 480,

SCHWEIZERISCHE 22. März 2019 Die Zeitung für KMU | Regionalbund | Standpunkt-Ausgabe Nr. 480 – 22. Jahrgang AZA 4410 Liestal DIE MEINUNG Die Qual der Wahl? Nicht wirklich. LANDRATSWAHLEN – Am kommenden 31. März sollten möglichst viele KMU-freundliche Politikerinnen und Politiker in den Landrat gewählt werden, unter anderem Ersatz für Rolf Richterich und Hansruedi Wirz. Der Countdown läuft Von Christoph Buser, Landrat, Direktor Wirtschaftskammer Baselland. In knapp einer Woche entscheidet sich, wer in den kommenden vier Jahren politisch die Geschicke des Kantons bestimmt. Ich hoffe, dass dies im Landrat möglichst viele KMUfreundliche Persönlichkeiten sind – Leute wie die beiden aufgrund der Amtszeitbeschränkung nicht mehr antretenden Landräte Hansruedi Wirz und Rolf Richterich, die in der vorliegenden Ausgabe des Standpunkts der Wirtschaft aus dem Nähkästchen plaudern. 111 Kandidierende wurden im vorletzten Standpunkt auf drei Seiten vorgestellt. Es sind jene Kandidierenden, welche die lokalen Gewerbe- und Industrie vereine sowie der Präsident der Konferenz der Gewerbe- und Industrievereine zur Wahl in den Baselbieter Landrat empfehlen. Würden sie alle gewählt, hätten wir im 90-köpfigen Parlament sicherlich bessere Grundlagen für eine KMU-freundliche Politik, als dies heute noch der Fall ist. Es würden weniger Gesetze beschlossen, welche den Druck auf die Unternehmerinnen und Unternehmer erhöhen. In den Debatten würde sich rasch heraus stellen, ob eine neue Regelung sinnvoll ist oder nur zusätzlichen Leerlauf bringt. Es käme wohl bald zu administrativen Erleichterungen, einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Baselbieter Gewerbe und schlankeren Strukturen bei der Verwaltung. Unter dem Strich würde sehr viel gesunder Menschenverstand ins Parlament einziehen. Mir ist natürlich bewusst, dass ein solches Szenario, in welchem sämtliche vom Gewerbe empfohlenen Kandidierenden gewählt werden, unrealistisch ist. Dennoch ist die Mobilisierung entscheidend. Es wäre schade, wenn fähige Leute aus unseren Reihen den Sprung ins Parlament nur aufgrund einer zu tiefen Wahlbeteiligung nicht schaffen würden. Von einer «Qual der Wahl», wie der Volksmund sagt, kann also keine Rede sein. Es ist klar, wen wir unterstützen sollten: Geben wir allen vom Gewerbe vorgeschlagenen Kandidierenden unsere Stimme und hoffen wir, dass sich das Verhältnis im Landrat entsprechend in die richtige Richtung verschiebt. Hansruedi Wirz und FDP-Fraktionspräsident Rolf Richterich stehen wegen der Amtszeitbeschränkung nicht mehr zur Wahl. Sie möchten die 16 Jahre im Landrat nicht missen. Das Engagement habe sich gelohnt, sagen die beiden Unternehmer. Bild: Mächler Am nächsten Wochenende ist es soweit, die Baselbieter Wahlberechtigten wählen die Mitglieder des Landrats neu. Wer seinen Wahlzettel noch nicht brieflich eingereicht hat, kann dies in den nächsten Tagen noch tun oder diesen am nächsten Wochenende persönlich in die Wahlurne legen. Wegen der Amtszeitbeschränkung nicht mehr zur Wahl stehen SVP- Mann Hansruedi Wirz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Baselland, und FDP-Fraktionspräsident Rolf Richterich. Geschäft und Landratsmandat unter einen Hut zu bringen sei in den 16 Jahren ihrer Amtszeit nicht immer einfach gewesen, sagen die beiden Unternehmer im Interview mit dem Standpunkt der Wirtschaft. Aber unter dem Strich habe sich das Engagement auf jeden Fall gelohnt. Es sei wichtig, dass in Zukunft noch mehr KMU-freundliche Politiker im Landrat sässen. Hansruedi Wirz, der auch Präsident des Gewerbevereins KMU Reigoldswil ist, versucht immer wieder, Vereinsmit glieder zu einem politischen Engagement zu motivieren: «Viele meinen, sie könnten sowieso nichts verändern. Das stimmt nicht. Es gibt viele Geschäfte, bei denen wir froh sein können, dass es nicht in die andere Richtung gelaufen ist», sagt Wirz. Rolf Richterich ist stolz darauf, dass er an der Entstehung des Richtplans beteiligt war. «Wir haben in INNOVATIONSWETTBEWERB – Bei der Swiss Innovation Challenge 2019 sind noch Startplätze frei. Anmeldeschluss ist am kommenden 31. März. Ende Monat ist Anmeldeschluss der Kommission vier Jahre daran gearbeitet, wir haben das Riesengeschäft durch den Landrat geboxt. Das hat mich gefreut und auch stolz gemacht», sagt er im Interview. Weniger Freude hat Richterich an der kantonalen Verkehrspolitik: «Ich bin masslos enttäuscht, dass wir in Verkehrsfragen nicht weiterkommen. Das ist nicht alleine ein Problem des Landrats, sondern vor allem der Regierung», sagt er. Reto Anklin Seiten 2–3 ANZEIGE HEUTE IM STANDPUNKT 6 | BERUFSSCHAU Dieses Jahr ist wieder Berufsschaujahr 7 | AUSTAUSCHJAHR Lernende aus dem Tessin absolvieren ihr drittes Lehrjahr im Baselbiet. 9 | ENERGIE-EVENT Liga Baselbieter Stromkunden diskutiert über Zukunft von Erdgas und Biogas. Noch bis am 31. März 2019 können sich interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer für die Swiss Innovation Challenge 2019 anmelden. Am 29. April 2019 startet mit dem Kick-off-Anlass die fünfte Ausgabe des Innovationswettbewerbs. Er wird mit der Preisvergabe an das Siegerprojekt am Tag der Wirtschaft vom 21. November 2019 im Beisein von Bundesrat Guy Parmelin abgeschlossen. Das erste Innovationsförderprogramm der Schweiz mit integriertem Wett bewerb, das von der Wirtschaftskammer Baselland initiiert und von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie der Basellandschaftlichen Kantonalbank getragen wird, unterstützt jedes Jahr 100 innovative KMU und Start-ups mit praxisnahem Wissen und wertvollen Kompetenzen. Erfahrene Coaches und Unternehmer stehen zur Seite. Erstmals unterstützt vom IGE Dieses Jahr wird die Swiss Innovation Challenge erstmals durch die Partnerschaft mit dem Institut für Geistiges Eigentum (IGE) ergänzt. Das IGE mit Sitz in Bern ist das Kompetenzzentrum der Schweizerischen Eidgenossenschaft für alle Fragen zu Patenten, Marken, Herkunftsbezeichnungen, Designschutz und Urheberrecht. Von der Partnerschaft mit dem IGE profitiert auch das Seminarprogramm der Swiss Innovation Challenge. Zudem erhalten die Teilnehmenden Unterstützung, wenn es um die Patentrecherche geht. Nach drei Präsentationsrunden von Mai bis Oktober wird den Siegern am Tag der Wirtschaft der Sieger-Check und der Pokal überreicht. Zudem warten Sonderpreise in den Bereichen «Internationalisierung», «Life Sciences» und «Bau». Reto Anklin Seiten 4–5

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