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Standpunkt 478, 22.02.2019

Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

Standpunkt 478,

SCHWEIZERISCHE 22. Februar 2019 Die Zeitung für KMU | Regionalbund | Standpunkt-Ausgabe Nr. 478 – 22. Jahrgang AZA 4410 Liestal DIE MEINUNG Auf die richtigen Köpfe kommt es an LANDRATSWAHLEN – Wenn in fünf Wochen die Wahlurnen geschlossen werden, sollen möglichst viele KMU-freundliche Kandidierende gewählt worden sein – dies ist das Ziel der Baselbieter Gewerbevereine. Die Stimme der KMU stärken Von Christoph Buser, Landrat, Direktor Wirtschaftskammer Baselland. 90 Köpfe zählt der Baselbieter Landrat. Leider sind sich lange nicht alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier der zentralen Bedeutung unserer KMU-Wirtschaft bewusst. Es braucht mehr KMU-freundliche Köpfe in Liestal. Deswegen stellen wir Ihnen in diesem Standpunkt auf drei Seiten jene Landratskandidierenden vor, welche die Konferenz der Gewerbe- und Industrie vereine (KGIV) – vor allem aber auch die lokalen Gewerbevereine zur Wahl in den Landrat empfehlen. Die Baselbieter KMU-Wirtschaft präsentiert hier also «ihre» Kandidierenden. Einige davon setzen sich bereits heute als Bisherige im Landrat intensiv für die Anliegen der Unternehmerinnen und Unternehmer ein. Diese werden vom Präsidenten der KGIV zur Wiederwahl empfohlen (Seiten 4 und 5). Viele Kandidierende aber treten auch zum ersten Mal an. Empfohlen werden sie von den lokalen Gewerbe- und Industrievereinen (Seiten 5 und 6). Dort sind sie verankert. Dort engagieren sie sich schon heute für die lokale KMU-Wirtschaft. Allen diesen Köpfen ist gemeinsam, dass für sie die Baselbieter KMU-Wirtschaft im Zentrum steht. Sie stehen ein für optimale Rahmenbedingungen für das Gewerbe, eine Stärkung der Berufsbildung im Rahmen unseres dualen Bildungssystems und schlanke Strukturen in Bezug auf den administrativen Aufwand für unsere Baselbieter KMU. Und nicht wenige der Vorgestellten sind selber Unternehmerin oder Unternehmer. Sie wissen also genau, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und am Ende des Monats die Löhne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezahlen zu können. Hier sollen sich nach den Gesamterneuerungswahlen vom kommenden 31. März 2019 mehr KMU-freundliche Landrätinnen und Landräte als heute für die Anliegen der Baselbieter Wirtschaft einsetzen: das Baselbieter Regierungsgebäude in Liestal. Bild: Archiv «Was ist KMU-freundliche Politik?» Unter diesem Titel steht der Polit- Apéro am kommenden 28. Februar. Die Fraktionspräsidenten der bürgerlichen Parteien im Landrat diskutieren mit Beat Huesler, Präsident der Baselbieter Konferenz der Gewerbeund Industrievereine (KGIV). Nach einem Inputreferat des Luzerner Nationalrats und Unternehmers Peter Schilliger (FDP) stellen sich Felix Keller (CVP), Rolf Richterich (FDP) und Dominik Straumann (SVP) den Publikumsfragen. Zum Anlass eingeladen wurden aus besonderem Anlass – neben den Wirtschaftskammer-Mitgliedern mit dem Upgrade Politik – auch sämtliche bisherigen Landrätinnen und Landräte der Parteien CVP, FDP und SVP sowie die Kandidierenden dieser Parteien. «Es ist wichtig, dass die Stimme der Baselbieter KMU im Parlament gestärkt wird», sagt Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser. Gemäss Zielen der Polit-Charta Eine Stärkung der Stimme der KMU in der kantonalen Politik entspricht den Zielen der Polit-Charta, welche Vertreterinnen und Vertreter der KGIV anlässlich des KMU Networ- king-Grills 2018 erneuert hatten. Demnach sollen die Gewerbe und Industrievereine (GIV) KMU-freundliche Politikerinnen und Politiker aus ihren Reihen unterstützen. So finden sich in dieser Ausgabe des Standpunkts die Porträts jener Landratskandidierenden aus den GIV, welche von diesen für ihre Wahlkreise empfohlen werden. Daniel Schindler Seiten 3–6 Die Stimme der KMU muss im Landrat gestärkt werden. Dies kann nur gelingen, wenn möglichst viele der in dieser Standpunkt-Ausgabe vorgestellten Köpfe in den Landrat gewählt werden – die «Bisherigen», aber auch neue Anwärterinnen und Anwärter für das Mandat – denn auf die richtigen Köpfe kommt es an. HEUTE IM STANDPUNKT 2 | BERUFSMATUR Eine neue Website listet Lehrbetriebe auf, die eine Berufsmatur anbieten. 9 | CAS Der CAS Unternehmensführung KMU beginnt im März. 11 | KABOTAGE Grenzgänger dürfen mit ihren Fahrzeugen in der Schweiz nichts transportieren. WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG – Der Business Park Laufental & Thierstein expandiert ins Oberbaselbiet und eröffnet ein Büro im Haus der Wirtschaft. Business Park auch im Oberbaselbiet Der Business Park Laufental & Thierstein weitet sein Tätigkeitsgebiet auf das Oberbaselbiet aus. Seit Anfang Jahr verfügt der Business Park Oberbaselbiet | Laufental | Thierstein über ein Büro in Liestal im Haus der Wirtschaft. Im Interview mit dem Standpunkt der Wirtschaft sprechen Geschäftsführer Thomas Bretscher und Stiftungsratspräsident Marc Scherrer über das Expansionsprojekt. «Der Business Park ist eine Begegnungszone für Leute, die sich selbständig machen wollen», sagt Marc Scherrer. In Zwingen verfüge der Business Park über Büroräume, eine Cafeteria und alles, was es brauche, damit sich Jungunternehmer einmieten können. «So weit sind wir in Liestal noch nicht», sagt Scherrer. «Hier beginnen wir mit einem Büro im Haus der Wirtschaft. Von hier aus nehmen wir unsere Beratertätigkeit auf.» Auf einen Schlag verdreifacht Thomas Bretscher verweist im Interview auf die Grössenordnung des Projekts: «Bisher umfasste unser Einzugsgebiet 36 Gemeinden mit 55 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Indem wir unsere Aktivitäten auf das Oberbaselbiet aus dehnen, können wir uns auf einen Schlag quasi ver- dreifachen.» Thomas Bretscher und Marc Scherrer haben den Business Park am vergangenen 8. Februar auch direkt am neuen Standort in Liestal vorgestellt. Mit dabei waren die Jungunternehmer Sandro Karrer, Inhaber der Film bude Karrer in Röschenz, und Eugenio Garcia von der Internetfirma DSE Projects in Laufen. Beide arbeiten eng mit dem Business Park zusammen. «Wenn man überzeugt ist, dass das eigene Projekt Früchte trägt, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis man erfolgreich ist», sagte Sandro Karrer am Podiumsgespräch. Reto Anklin Seite 7 ANZEIGE

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