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Standpunkt 471, 5.10.2018

Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

Standpunkt 471,

SCHWEIZERISCHE 5. Oktober 2018 Die Zeitung für KMU | Regionalbund | Standpunkt-Ausgabe Nr. 471 – 21. Jahrgang AZA 4410 Liestal DIE MEINUNG Höchste Qualität in sämtlichen Branchen SWISSSKILLS – Die Baselbieter Delegation war an den Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills in Bern überaus erfolgreich – die Preisträgerinnen und Preisträger vertraten die unterschiedlichsten Branchen. Medaillensegen fürs Baselbiet Von Christoph Buser, Landrat, Direktor Wirtschaftskammer Baselland. Wer wissen will, weshalb das Schweizer Berufsbildungssystem so erfolgreich ist, kann sich das von den Bildungspolitikern erklären lassen. Diese werden darauf verweisen, dass die triale Bildung (Praxis im Betrieb, von den Berufsverbänden organisierte überbetriebliche Kurse und Ausbildung an der Berufsschule) einen optimalen Einstieg ins Berufsleben ermöglichen. Sie werden sagen, dass die Unternehmen sich damit die so dringend benötigten Fachkräfte selber sichern. Und sie werden mit dem Ausland vergleichen, wo die Jugendarbeitslosigkeit teilweise im zweistelligen Prozentbereich liegt. Mit all diesen Argumenten liegen die Bildungspolitiker zwar richtig. Wer aber wirklich und aus erster Hand erfahren will, was die Stärke des trialen Bildungssystems ausmacht, erfährt dies am besten, wenn er mit den am meisten Betroffenen spricht: den jugendlichen Lernenden bzw. Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern. An den SwissSkills habe er mit einem Kollegen aus dem Berner Seeland gemeinsam eine Aufgabe gelöst, sagt der eine beiläufig. Obschon sie sich noch nie zuvor gesehen hatten, verstanden sich die beiden fachlich auf Anhieb – und gewannen Silber. Ein anderer Teilnehmer sagt, er habe sich nicht speziell auf die SwissSkills vorbereitet. Er habe ja erst kürzlich die Lehrabschlussprüfung bestanden. Erfolgreich im Team arbeiten, obwohl man sich nicht kennt. An einem hochkarätigen Berufswettbewerb ohne grosse Zusatzvorbereitung teilnehmen, weil man schon vom Job her fit ist – und dann auch noch eine Medaille gewinnen. So sieht die Schweizer Berufswelt aus. Unsere Fachkräfte müssen nicht, wie dies im Ausland üblich ist, monatelang speziell für die Berufsmeisterschaften trainieren. Sie beherrschen ihren Job. Und sie liefern höchste Qualität in sämtlichen Branchen. Sieben Medaillen haben die Baselbieter Teilnehmenden an den SwissSkills gewonnen. Das ist herausragend. Ich gratuliere allen ganz herzlich – auch jenen, welche es nicht ganz aufs Podest geschafft haben. Gewinnerinnen und Gewinner sind sie allemal, denn sie haben sich für eine Berufslehre entschieden. Damit befinden sie sich in der Pole-Position, wenn es um eine tolle berufliche Karriere geht. HEUTE IM STANDPUNKT 7 | TAG DER WIRTSCHAFT Zum Anlass erscheint wiederum «standpunkt – das magazin». 7 | ENERGIEPAKET Spitzenplatz im Jahresbericht «Gebäudeprogramm 2017». Zu den sieben Baselbieter Medaillengewinnerinnen und -gewinnern gehört auch Sarina Thommen aus Bennwil. Die Pferdefachfrau EFZ holte sich in ihrem Beruf Gold vor Stefanie Lang, Gelfingen LU, und Orane Berger, Saint-Blaise VD. Bild: zVg/Friederich Sie tragen Berufsbezeichnungen wie «Pferdefachmann/-frau EFZ», «Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ», «Gebäudetechnikplaner/in Lüftung EFZ», «Gerüstbauer/in EFZ», «Lüftungsanlagenbauer/in EFZ», «Plattenleger/in EFZ» oder auch Fachmann/-frau Bewegungs-/Gesundheitsförderung EFZ. So unterschiedlich die Berufe, in denen die Baselbieter Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Berufsmeisterschaften SwissSkills vom Mittwoch, 12. September, bis Sonntag, 16. September 2018, in Bern insgesamt sieben Medaillen gewonnen haben, so unterschiedlich sind auch die Preisträgerinnen und Preisträger selber. Freude und Berufsstolz Gemeinsam ist allen Baselbieter Medaillengewinnerinnen und -gewinnern aber eines: Im Gespräch mit ihnen spürt man die Freude am grossen Erfolg, vor allem aber auch einen grossen Berufsstolz. Und ebenfalls gemeinsam ist allen, dass sie keine Sekunde bereuen, an den SwissSkills mitgemacht zu haben. Bundesrat ist voll des Lobes Voll des Lobes waren nicht nur ihre Lehrbetriebe beziehungsweise heutigen Arbeitgeber. Auch der abtretende Volkswirtschaftsminister, Bundesrat Johann Schneider-Ammann betonte, dass die SwissSkills während fünf Tagen «auf einzigartige SWISS INNOVATION CHALLENGE – Wenn Unternehmerpersönlichkeiten und die Wettbewerbsteilnehmenden aufeinandertreffen, profitieren beide Seiten. Mentoring-Programm kommt gut an «Das Mentoring-Programm der Swiss Innovation Challenge kann ich empfehlen. Für mich war es ein sehr angenehmer Austausch», sagt Elke Seeliger von der Firma Schneider + Cie. AG. Als Mentorin hat sie das Projekt «Ultimate Battle» betreut. Dabei konnte sie dazu beitragen, dass die Teilnehmerin bei der Strukturierung des Businessplans und bei den Investoren-Präsentationen Fortschritte erzielte. «Aus Marketingsicht konnte ich die Kundensicht – zum Beispiel Händler und Retailer – einbringen und wertvollen Input geben», sagt die Spezialistin für Marketing und Digitalisierung im Interview mit dem Standpunkt. Bei ihrer Beratung habe sie speziell die Kundensicht eingenommen und nicht die User-Sicht. «Schliesslich soll am Ende des Tages mit dem Unternehmen Umsatz und Gewinn erwirtschaftet werden. Das war mein Fokus», sagt Seeliger und hält fest, dass die Teilnahme als Mentorin auch ihr selbst eine andere Sichtweise vermittelt habe. Angebote werden rege genutzt Auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Swiss Innovation Challenge kommen die begleitenden Angebote des Innovationswettbewerbs gut an und werden laut einer Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) teils rege genutzt. Das gilt insbesondere für das Mentoring-Programm. Hier beraten Unternehmerpersönlichkeiten aus der Praxis die Teilnehmenden fachlich und geben ihnen wertvolle Tipps mit auf den Weg. Da dieser praktische Support überaus beliebt ist, werden auch für die Swiss Innovation Challenge 2019 bereits jetzt interessierte Mentorinnen und Mentoren gesucht. Daniel Schindler Seite 5 Weise die enorme Vielfalt, die Qualität und die Leistungsfähigkeit der Schweizer Berufsbildung in den Vordergrund» gerückt hätten. Die Wirtschaftskammer gratuliert der Baselbieter Delegation und widmet ihr in dieser Standpunkt­ Ausgabe eine Doppelseite. «Man kann die Bedeutung unseres Berufs bildungssystems nicht genug betonen», sagt der Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser. Daniel Schindler Seiten 2–3 ANZEIGE

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