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Standpunkt 470, 21.9.2018

Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

Standpunkt 470,

SCHWEIZERISCHE 21. September 2018 Die Zeitung für KMU | Regionalbund | Standpunkt-Ausgabe Nr. 470 – 21. Jahrgang AZA 4410 Liestal DIE MEINUNG Eine echte Baselbieter Erfolgsgeschichte SWISS INNOVATION CHALLENGE – Umsätze in Millionenhöhe und Hunderte neu geschaffener Jobs: Die Teilnehmenden der Swiss Innovation Challenge sind gut unterwegs, wie eine Studie der FHNW zeigt. Projekte überzeugen am Markt Von Christoph Buser, Landrat, Direktor Wirtschaftskammer Baselland. Drei Ziele standen bei der Lancierung der Swiss Innovation Challenge vor vier Jahren im Zentrum: Innovationsförderung, Wirtschaftsförderung und Investitionsförderung. Alle drei Ziele werden mit diesem schweizweit einzigartigen Innovationswettbewerb erreicht, den die Wirtschaftskammer Baselland gemeinsam mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) am Tag der Wirtschaft 2014 in der Münchensteiner St. Jakobshalle ins Leben gerufen hat. Wie erfolgreich die Swiss Innovation Challenge unterwegs ist, belegt eine Befragung, welche die FHNW unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Jahre 2015 bis 2017 durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Studie sind beeindruckend. Rund 900 neue Jobs wurden aufgrund der Projekte schweizweit geschaffen, um die 150 davon alleine im Kanton Baselland. Einzelne Unternehmen erwirtschaften Millionenumsätze und teils Millionengewinne. Das nenne ich Wirtschaftsförderung. «Swiss Innovation Challenge» ist als Begriff im vierten Austragungsjahr etabliert. Und mehr als das. Der Wettbewerb geniesst eine ausserordentlich gute Reputation, wie Stefan Philippi von der FHNW bestätigt: Wenn man sage, dass man bei der Swiss Innovation Challenge mit dabei sei, helfe dies weiter, etwa bei der Investorensuche oder bei Kunden und Geschäftspartnern, sagt er. Das nenne ich Investitionsförderung. Einem Grossteil der Teilnehmenden gelingt es gemäss der Studie der FHNW, sich nach Abschluss der Swiss Innovation Challenge am Markt zu behaupten. Sie haben es geschafft, aus ihren Ideen und Projekten echte Innovationen zu machen – Innovationen, die überzeugen und sich im freien Wettbewerb durchzusetzen vermögen. Das nenne ich Innovationsförderung. Der positive Einfluss des Innovationswettbewerbs auf das «unternehmerische Ökosystem» ist beeindruckend. Die Swiss Innovation Challenge ist landesweit zu einem eigentlichen Markenzeichen geworden. Sie ist eine Baselbieter Erfolgsgeschichte. HEUTE IM STANDPUNKT 7 | GRIPPE-IMPFAKTION Insgesamt 35 Baselbieter Apotheken machen bei Grippe-Impfaktion der Wirtschaftskammer mit. 11 | TAG DER WIRTSCHAFT Noch freie Plätze für Networking-Dinner. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Swiss Innovation Challenge 2017, die es ins Finale geschafft haben, im Auditorium der St. Jakobshalle in Münchenstein kurz vor der Award-Ceremony anlässlich des letztjährigen Tags der Wirtschaft. Bild: Archiv «Mit der Swiss Innovation Challenge strahlt das Baselbiet weit über die Region hinaus.» Dies sagt Stefan Philippi, Dozent am Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und Geschäftsstellen leiter des schweizweit einzigartigen Innovationswettbewerbs. Wie eine aktuelle FHNW-Bachelorarbeit aufzeigt, erwirtschaften diverse Teilnehmende aus den letzten Jahren zum Teil Millionenumsätze. Auch die Jahresgewinne lassen sich sehen: «Sie bewegen sich zwischen 4000 Franken und 1 Million», so Philippi. 900 neue Jobs geschaffen Insgesamt haben von 2015 bis 2017 nicht weniger als sechs von zehn Teilnehmenden mit ihren Projekten neue Arbeitsstellen geschaffen – durchschnittlich fünf an der Zahl. Hochgerechnet konnten rund 900 neue Jobs geschaffen werden, zwischen 100 und 150 alleine im Baselbiet. Sowohl finanziell als auch bezüglich dem Schaffen neuer Stellen sind laut Philippi Projekte aus den Bereichen Chemie und Pharma sowie Biotechnologie führend. Ausgezeichnete Reputation Wie Philippi weiter ausführt, verfügt der 2014 von der Wirtschaftskammer, der FHNW und der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) lancierte Innovationswettbewerb mittlerweile landesweit über VERKEHRSPOLITIK – Der Aargauer Nationalrat und Verkehrs politiker Thierry Burkart fordert im Haus der Wirtschaft mehr Mittel für den Strassenausbau. «Alle Verkehrsmittel berücksichtigen» Der VIP-Anlass der Wirtschaftskammer vom 6. September stand ganz im Zeichen der Verkehrspolitik. In seinem Referat kritisiert Gastreferent Thierry Burkart die Agglomerationsprogramme scharf. Dort werde das Zusammenspiel der unterschiedlichen Verkehrsträger zu oft gezielt verhindert, monierte der Aargauer Nationalrat und Verkehrspolitiker. Im weiteren verlangte er ein einheitliches Zielbild der Nordwestschweiz bei der Verkehrsentwicklung. Dies entspricht einer langjährigen Forderung der Wirtschaftskammer. Daniel Schindler Seite 3 Der Aargauer Nationalrat Thierry Burkart bei seinem Referat im Haus der Wirtschaft. Bild: Dalhäuser eine ausgezeichnete Reputation: «Wenn man sagt, dass man bei der Swiss Innovation Challenge mit dabei ist, hilft das weiter, etwa bei der Investorensuche oder bei Kunden und Geschäftspartnern.» Die Umfrage unter den Teilnehmenden von 2015 bis 2017 wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit im Sommer 2018 durchgeführt. Der Rücklauf hat rund einen Drittel betragen. Daniel Schindler Seite 5 ANZEIGE

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