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Standpunkt 448, 7.7.2017

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Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

Standpunkt 448,

SCHWEIZERISCHE 7. JULI 2017 DIE ZEITUNG FÜR KMU Regionalbund AZA 4410 Liestal Standpunkt-Ausgabe Nr. 448 – 20. Jahrgang DIE MEINUNG VERKEHRSPOLITIK – Laut Verkehrsflussbericht des Bundesamts für Strassen wurde 2016 mit 24 000 Staustunden landesweit ein trauriger Rekord erreicht – die Region ist besonders betroffen. Stau zämme! Von Christoph Buser, Landrat, Direktor Wirtschaftskammer Baselland. Umdenken ja – aber bitte rasch! Der vorliegende Standpunkt liest sich wie eine Horrorshow der Sünden in der regionalen Verkehrspolitik. Die Probleme sind zum grossen Teil hausgemacht – bedauerlicherweise. Der Bau des mehrheitlich vom Bund finanzierten Gundelitunnels? Basel-Stadt sperrt sich. Die Sanierung des Schänzlitunnels? Eine noch Jahre dauernde Qual. Die Umsetzung des Rheintunnels? Fraglich und für viele fragwürdig – so wie sich das Projekt heute präsentiert. Die A98 auf deutscher Seite als Entlastung der Autobahnen A2 und A3? Ein Staatsvertrag aus längst vergangenen Tagen verhindert diese eigentlich sinnvolle Massnahme. Erschliessung von Salina Raurica? Sie führt in der angedachten Variante zu einem massiven und nicht akzeptablen Kapazitätsabbau. Freigabe von Pannenstreifen zur kurzzeitigen Kapazitätserweiterung? Immerhin: aber nüchtern betrachtet ist das nicht mehr als «Pflästerlipolitik». Im Interview beleuchtet Landrat Christof Hiltmann aus Sicht des Birsfelder Gemeinde präsidenten, warum die stadtnahe Baselbieter Gemeinde im Verkehr erstickt – und wie sie darauf reagiert. Und in ihren Gastkommentaren legen FDP- Präsidentin und Landrätin Christine Frey sowie Christian Greif, Geschäftsführer des ACS Sektion beider Basel, ihre Finger auf die wunden Punkte. Dabei plädiert der ACS- Geschäftsführer für ein radikales Umdenken in der Verkehrspolitik. Aus Sicht der Wirtschaft kann dieser Forderung nur zugestimmt werden – und zwar vorbehaltlos. Wegen der Schulferien dürfte sich die Verkehrssituation in diesen Wochen zwar leicht entschärfen – aber nur kurzzeitig, weil werktags weniger Berufsverkehr unterwegs ist. Doch für eine generelle Entwarnung besteht überhaupt kein Anlass. Schon nach der Sommerpause wird es auf den Strassen wieder eng, sehr eng. Wer aus dem Ausland zurückkommt, dem fällt dies besonders auf. In der Verkehrspolitik ist Umdenken gefragt. Ich wünsche Ihnen staufreie und erholsame Tage im Sommer 2017. HEUTE IM STANDPUNKT LEHRABSCHLUSS9 Lernende des KMU-Lehrbetriebsverbunds haben alle bestanden. Das ist der letzte Standpunkt der Wirtschaft vor den Ferien. Die nächste Ausgabe erscheint am 11. August 2017. Blechlawine: In der Region sind auf der Strasse starke Nerven gefordert: nach Unfällen (wie hier auf der A22), zur Rushhour und mehr und mehr auch zu Randzeiten. FOTO ARCHIV Das Baselbiet erstickt im Stau. Tag für Tag stehen die Autos auf den Hauptachsen der Region Stossstange an Stossstange – und das während Stunden. Die verfehlte Verkehrspolitik zerrt an den Nerven der Bevölkerung. Der Präsident des TCS beider Basel, Christophe Haller, die Baselbieter Regierungsratsmitglieder Sabine Pegoraro und Anton Lauber, der ehemalige Regierungsrat Jörg Krähenbühl, der ehemalige Nationalrat Christian Miesch, FCB-Fussballer– legende Karli Odermatt, aber auch viele hochkarätige Unternehmerpersönlichkeiten sowie Mitglieder der Baselbieter Verwaltung und Vorstandsmitglieder der Gewerbe- und Industrievereine sowie Branchenverbände: Die erste Ausgabe des «Business-Club spezial» der Wirtschaftskammer Baselland vom Mittwochabend, 21. Juni 2017, vermochte zahlreiche prominente Persönlichkeiten in die Lounge des St. Jakob- Parks zu locken. Grosses Interesse am Hauptredner Aufgrund des zu erwartenden grossen Interesses am Auftritt des Hauptreferenten, dem neuen Präsidenten des FC Basel, hat die Wirtschaftskammer das bereits seit 2014 bestehende Format «Business Club» angepasst. Bernhard Burgener vermochte denn auch mit seinen Ausführungen die rund 150 Gäste in seinen Bann zu ziehen. Und die Wirtschaft kostet sie Millionen von Franken. Lösungsvorschläge gibt es zahlreiche. Davon wurden viele als parlamentarische Vorstösse überwiesen. Damit sind sie weit mehr als nur gutgemeinte Vorschläge an die Regierung. Es handelt sich um klare und eindeutig formulierte Aufträge des Souveräns. Doch die politischen Mühlen mahlen langsam: in Liestal, in Basel, in Bundesbern. Wo in der Verkehrspolitik angesetzt werden muss, wel- «BUSINESS-CLUB SPEZIAL» – Die Premiere mit FCB-Präsident Bernhard Burgener hat rund 150 Gäste in die Lounge des St. Jakob-Parks gelockt. Viel Prominenz im Joggeli «Alles ist eine Marke», sagte Burgener, der mit seinen Unternehmen viele bekannte Marken vermarktet. Im Fussballbereich sind dies die UEFA Champions League, die UEFA Europa League sowie der UEFA Super Cup. Neu will der Unternehmer auch in den Boxsport einsteigen und mit der «World Boxing Super Series» eine Champions League des Boxens ins Leben rufen, wie er ausführte. Der «Business-Club» steht Mitgliedern der Wirtschaftskammer offen, die über das Upgrade Networking plus verfügen. Daniel Schindler SEITE 7 che Lösungen am zielführendsten sind, wer bei der Umsetzung klemmt – und wer darum auch gefordert ist: Der Standpunkt der Wirtschaft liefert auf den folgenden Seiten die Antworten. Daniel Schindler SEITEN 2-6 ANZEIGE Standpunkt der Wirtschaft: Offizielles Informationsorgan der Redaktion: Telefon 061 927 64 64 – Fax 061 927 65 50 – Internet: www.kmu.org – e-mail: standpunkt@kmu.org

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