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Standpunkt 446, 2.6. 2017

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Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

BL 2 HAUS DER WIRTSCHAFT

BL 2 HAUS DER WIRTSCHAFT 2. Juni 2017 – Schweizerische Gewerbezeitung Haus der Wirtschaft – Dienstleistungs- und Kompetenz-Zentrum für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie TELEFONAUFTRAGSDIENST – Dank des Telefonauftragsdienstes im Haus der Wirtschaft verpassen KMU keinen Anruf mehr. Das Angebot kann auch befristet während der Ferienzeit genutzt werden. Jederzeit telefonisch erreichbar bleiben Das Telefon klingelt und klingelt, doch keiner nimmt ab. Der Kunde am anderen Ende der Leitung hängt frustriert auf und ärgert sich, dass niemand erreichbar war. Solche Situationen spielen sich leider nur allzu oft ab, gerade über die Mittags zeit und während der Ferien. Auch ein Anrufbeantworter löst das Problem nicht: Der Kunde oder die Kundin wissen nie, ob und wann ihre Nachrichten abgehört werden. Persönlicher Kontakt Eine viel bessere Lösung ist der seit zwei Jahren vom Haus der Wirtschaft angebotene Telefonauftragsdienst. Ein Unternehmen sichert sich damit einen jederzeit persönlichen und professionellen Kontakt und verpasst nie mehr wichtige Anrufe. Sind die Mitarbeitenden eines Unternehmens nicht erreichbar, leiten sie ihre eingehenden Anrufe auf eine Telefonnummer im Haus der Wirtschaft um. Die Mitarbeiterinnen des Telefonauftragsdienstes nehmen die Anrufe im Namen des jeweiligen Unternehmens freundlich und kompetent auf Schweizerdeutsch, POLIT-KOLUMNE Andrea Sunseri nimmt im Namen eines Kunden einen Anruf entgegen. FOTO ARCHIV Deutsch oder Englisch entgegen. Der genaue Begrüssungstext wird vom Auftraggeber vorgegeben. Der Anrufer erhält so den Eindruck, persönlich von einer Mitarbeiterin des Unternehmens betreut zu werden. Umgehend nach Eingang des Telefonanrufs wird der Auftraggeber per E-Mail über den Anruf und allfällige Mitteilungen informiert. So sind Unternehmen während Abwesenheiten immer über die Geschäftsaktivitäten orientiert. Der Telefonauftragsdienst informiert Anrufende gegen einen monatlichen Aufpreis von 30 Franken auch über Ferien- oder Tagesabwesenheiten der Auftraggeber. Dank der flexiblen Gestaltung der Dienstleistung kann der Telefonauftragsdienst des Hauses der Wirtschaft auch nur über die Mittagszeit oder während der Ferien gebucht werden (siehe Preisliste oben). Magdalena Mäder Nähere Auskünfte: Andrea Sunseri Leiterin Telefonauftragsdienst Telefon: 061 927 65 16 E-Mail: a.sunseri@kmu.org Verdienen sie denn, was sie kosten? Für schweizerische Verhältnisse ist das eine schallende Ohrfeige: Am 20. Januar dieses Jahres behandelte die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrats eine Parlamentarische Initiative der Baselbieter SP-Volksvertreterin Susanne Leutenegger Oberholzer mit dem etwas kuriosen Titel: «Angemessene Bezüge und Stopp der Lohnexzesse bei den Bundes- und bundesnahen Unternehmen». Nach Vorprüfung des Anliegens, den obersten und höchstbezahlten Chefs von Unternehmen und Anstalten des Bundes dürfe künftig nicht mehr Lohn bezahlt werden als den Mitgliedern des Bundesrats, befand die SPK mit 21 Ja- gegen 2 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung, es bestehe tatsächlich Handlungsbedarf: «Die Kommission zeigt sich erstaunt über die Höhe gewisser Löhne von Kaderangestellten in Unternehmen und Anstalten des Bundes. Sie ist der Ansicht, dass das Parlament hier gesetzlich präzisere Vorgaben machen muss. Nach Ansicht der Kommission stossen die Höhe und die Unterschiede der (...) Entschädigungen bei der Bevölkerung auf Unverständnis. Es geht nicht an, dass diese Kader mehr verdienen als etwa die Mitglieder des Bundesrates.» Diese sieben Magistratspersonen beziehen rund 475 000 Franken pro Jahr oder knapp 40 000 Franken pro Monat. Im Visier der Baselbieter Nationalrätin und der SPK stehen gegenwärtig elf Top- Spitzen verdiener (Quelle: Weltwoche Nr. 05/17 vom 2.2.17): Swisscom-Konzernchef Urs Schäppi (Jahresverdienst 2015 total: 1,832 Mio. Franken), SBB-Konzernchef Andreas Meyer (1,046 Mio. Franken), Ruag- CEO Urs Breitmeier (1,010 Mio. Franken), Post-Konzernchefin Susanne Ruoff (984 521 Franken), Nationalbank-Präsident Thomas Jordan (906 500 Franken), Postfinance- CEO Hansruedi Köng (726 785 Franken), Suva-Direktor Felix Weber (677 656 Franken), Swisscom-Präsident Hansueli Loosli (591 000 Franken), SRG-Generaldirektor Roger de Weck (557 434 Franken), Peter Amstutz, ehemaliger Leiter der Bundeshaus- Redaktion der «Basler Zeitung» Finma-Direktor Mark Branson (551 970 Franken) und Skyguide-Direktor Daniel Weder (548 226 Franken). Seit der Ausgliederung der Bundesbetriebe und bundesnaher Unternehmungen aus der eidgenössischen Verwaltung seien die Entschädigungen an der Spitze dieser und vieler weiterer Unternehmungen massiv angestiegen, beanstandete Nationalrätin Leutenegger Oberholzer am 2. Juni 2016 in der Begründung ihrer Initiative. Der seit 2004 jährlich erscheinende und letztmals für 2015 publizierte Kaderlohnreport des Bundes bestätigt das. Dessen neueste Zahlen haben selbst die Bundesratsmitglieder erstaunt: «Der Bundesrat will eine Grundsatzdiskussion führen und die Steuerungsmöglichkeiten überprüfen.» Die höchsten Entschädigungen stehen in der Tat in keinem Verhältnis mehr zu den verlangten und erbrachten Leistungen. Die Baselbieter Politikerin sieht das so: «Das gilt umso mehr, als in jedem Unternehmen die Leistungen von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam und nicht von der Spitze allein erbracht werden. Die Spitzenlöhne auch bei den Bundesunternehmen PREISLISTE TELEFONSERVICE Dienstleistung Nichtmitglieder Mitglieder Wirtschaftskammer 20 Anrufe pro Monat Fr. 145.00 Fr. 130.00 40 Anrufe pro Monat Fr. 210.00 Fr. 180.00 60 Anrufe pro Monat Fr. 275.00 Fr. 230.00 80 Anrufe pro Monat Fr. 340.00 Fr. 280.00 1 Woche Ferienvertretung (max. 20 Anrufe) Fr. 135.00 Fr. 125.00 2 Wochen Ferienvertretung (max. 40 Anrufe) Fr. 190.00 Fr. 170.00 Alle Preise verstehen sich exkl. MwSt. orientieren sich immer mehr an einem internationalen Manager-‹Markt›, einem kleinen Kartell von Begünstigten, und nicht an den Leistungen in den Unternehmungen selbst.» Der Bundesrat und die Verwaltungsräte seien offensichtlich nicht in der Lage, diese Spirale der Bezugsexzesse zu stoppen. Diese Lohn entwicklung stosse in der Bevölkerung zu Recht auf Unverständnis. Das gelte insbesondere bei Unternehmungen, deren Preisbildung wesentlich auch politisch mitbestimmt werde und deren Risiken die Allgemeinheit trage. Die Lohnexzesse würden damit zur Gefahr für die Akzeptanz des Service public in der Schweiz. Es gehe darum, sicherzustellen, dass die Löhne angemessen seien, findet die Initiantin. Wie sagt doch der Volksmund so treffend? Er sagt, und das gilt auch für diese Angelegenheit: «Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht ...» Bei dieser Gelegenheit sollten auch die Verwirrspiele mit Begriffen wie Fixlohn, Neben leistungen, variable Boni, leistungsabhängige Komponenten und dergleichen beendet werden. Immerhin eine Spitzenverdienerin der elf im Millionenbereich entschädigten Personen könnte sich vorstellen, für weniger Gehalt tätig zu bleiben: Post-Konzernchefin Ruoff gab per Interview bekannt, die 475 000 Franken Bundesratsgehalt würden ihr als Jahreslohn eigentlich auch reichen. Vorbildlich! Sobald sie die Differenz von 510 000 Franken für 2016 freiwillig an ihr Imperium zurückgeschickt hat, darf diese Aussage als glaubwürdig gelten. Vorderhand aber tun die Staatspolitische Kommission und anschliessend die Mitglieder der Bundesversammlung gut daran, das Dossier gründlich weiter zu bearbeiten bis sich die Früchte der Ratsarbeit in einem nächsten Kaderlohnbericht des Bundes mit Zahlen belegen lassen. Der Autor gibt seine eigene Meinung wieder. Diese muss sich nicht mit jener der Wirtschaftskammer decken. BAUKONJUNKTUR Bau: Leichte Abschwächung Von April bis Juni dürfte die Schweizer Bauwirtschaft weniger umsetzen als noch zu Jahresbeginn. Trotz der leichten Abschwächung wird hierzulande aber nach wie vor fleissig gebaut. Der Bauindex sank im zweiten Quartal von hohem Niveau aus um 4 Punkte auf 140 Zähler. Damit lägen die erwarteten saisonbereinigten Umsätze des Bauhauptgewerbes um 2,9 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals, teilten die Credit Suisse und der Schweizerische Baumeisterverband mit. Sie erheben gemeinsam den Bauindex, der vierteljährlich erscheint und als Frühindikator der Baukonjunktur in der Schweiz dient. Normalisierung beim Tiefbau Den Rückgang im zweiten Quartal führen Credit Suisse und der Schweizerische Baumeisterverband hauptsächlich auf eine vorübergehende Normalisierung beim Tiefbau zurück, der sich zuletzt auf einem sehr hohen Niveau bewegt hatte und dieses nun nicht mehr halten kann. Gegenüber dem Vorquartal verlor der Tiefbauindex 4,2 Prozent und bewegt sich damit auf dem Vorjahresniveau. Die Bauvorhaben beim öffentlichen Tiefbau gingen leicht zurück, heisst es in der Mitteilung. Jedoch bestehe langfristig auch in der Schweiz ein hoher Investitionsbedarf bei der Infrastruktur, etwa im Bahnverkehr. Der private Tiefbau befinde sich auf einem Rekordhoch und steuere derzeit gegen 30 Prozent der Umsätze bei. Es fehlen zunehmend die Mieter Der private Tiefbau profitiert von der starken Hochbaukonjunktur. Wegen der tiefen Zinsen werden weiterhin vor allem zahlreiche Renditewohnungen, aber auch Büros gebaut. Der Hochbauindex sank gegenüber dem Vorquartal um 1,6 Prozent, allerdings liegt er damit immer noch 7,3 Prozent über dem Vorjahresquartal. Die Aussichten für den Hochbau bleiben laut den Index-Autoren auch kurz- und mittelfristig intakt. Allerdings fehlten für die neu entstehenden Wohn- und Geschäftsflächen zunehmend die Mieter. sda GESUNDHEITSPOLITIK Breite Allianz gegen die Einführung von Medikamenten-Referenzpreisen. Systemwechsel erhitzt Gemüter «Bei der Einführung von Referenzpreisen gäbe es nur Verlierer – angefangen bei den Patienten über die Ärzte und Apotheker bis hin zu Krankenkassen und den Beitragszahlern.» So lässt sich Axel Müller, Geschäftsführer von Intergenerika, dem Verband der Generikahersteller, in einer Medienmitteilung vom 17. Mai zitieren. Hintergrund ist die vom Bundesrat geplante Einführung eines Referenzpreissystems für patentabgelaufene Arzneimittel. Dabei handelt es sich um Höchstbeträge für die Erstattung von Medikamentenpreisen durch die Krankenkassen. Die Vorlage geht nun in die Vernehmlassung. «Entscheiden sich in diesem System Arzt und Patient für ein teureres Medikament, zahlt der Patient den Differenzbetrag aus eigener Tasche», heisst es in der Medienmitteilung. Um gegen die Einführung des neuen Systems zu kämpfen, haben sich führende Akteure im Schweizer Gesundheitssystem zu einer Allianz zusammengeschlossen. Neben Intergenerika tragen folgende Organisationen das Anliegen mit: Die Verbände der Ärzteschaft FMH und der Apotheker pharmaSuisse, vips (Vereinigung Pharmafirmen in der Schweiz), IG Schweizer Pharma KMU, APA (Ärzte mit Patientenapotheke), science industries – der Wirtschaftsverband Chemie, Pharma, Biotech – sowie das Bündnis freiheitliches Gesundheitswesen. Daniel Schindler IMPRESSUM standpunkt Herausgeber/Verlag: Schweizerischer Gewerbeverband sgv, Schwarztorstrasse 26, Postfach 8166, 3001 Bern, Tel. 031 380 14 14 – verlag@sgv-usam.ch Redaktion sgz: Schwarztorstrasse 26, 3007 Bern Tel. 031 380 14 14 – redaktion@sgv-usam.ch Regionalbund «Standpunkt» Herausgeber: •Wirtschaftskammer Baselland •Arbeitgeber Baselland •Unabhängiges Podium für eine liberale Wirtschaft und Gesellschaft, Haus der Wirtschaft, Altmarktstrasse 96, 4410 Liestal Tel. 061 927 64 64, Fax 061 927 65 50 Internet: www.kmu.org E-Mail: standpunkt@kmu.org Verantwortung: Christoph Buser, Direktor Redaktion/Umbruch: Reto Anklin (ra) Produktion: IWF, Postfach 633, 4410 Liestal Abonnement im Mitgliederbeitrag inbegriffen Adressänderungen: Bitte an Wirtschaftskammer Baselland E-Mail: standpunkt@kmu.org Der Abdruck von Textbeiträgen mit vollständiger Quellenangabe ist erlaubt.

BERUFSBILDUNG Haus der Wirtschaft -– Dienstleistungs- und Kompetenz-Zentrum für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie 2. Juni 2017 – Schweizerische Gewerbezeitung BL 3 GENERALVERSAMMLUNG Schreiner planen gemeinsames Ausbildungszentrum mit Malern. Eigenes Kurslokal auf gutem Weg LBV-STARTVERANSTALTUNG – KMU-Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung verabschiedet elf Lernende – zehn neue Verträge werden unterschrieben – 200 Gäste feiern neues Lehrjahr. Die Lernenden stehen im Zentrum SMVBL-Präsident René Hochuli (rechts) bedankt sich beim neuen VSSM-Direktor Mario Fellner mit einem Geschenk für den Besuch. FOTO MWB Die Weichen für ein Ausbildungszentrum in Verbands eigentum haben die Baselbieter Schreiner meister bereits vor anderthalb Jahren gestellt, nachdem eine Weiterführung des heutigen gemieteten Kurslokals auf dem Liestaler Schild-Areal auf lange Sicht nicht mehr sinnvoll erschien. Im vergangenen Verbandsjahr wurde nun der entsprechende Landkauf im Industriegebiet von Itingen getätigt. ÜK-Obmann Walter Leugger informierte seine Verbandskollegen an der Generalversammlung vom vergangenen 17. Mai in Allschwil, dass die Malermeister inzwischen ebenfalls grünes Licht für die ernsthafte Prüfung einer Partnerschaft gegeben hätten. Als nächster Schritt erfolge nun ein gemeinsames Vorprojekt. Aufgrund dessen würden dann beide Verbände voraussichtlich im kommenden Herbst die definitiven Entscheide fällen. Der Mietvertrag für das aktuelle Schreinerkurslokal läuft noch gut vier Jahre, sodass das neue Ausbildungszentrum erst im Jahr 2021 bezogen werden muss. Damit steht laut Walter Leugger genug Zeit für die Realisierung zur Verfügung. Zur Verstärkung der Verbandsleitung und «um die anfallenden Arbeiten auf eine zusätzliche Schulter verteilen zu können» – so der Originalton von Präsident René Hochuli, wählten die Baselbieter Schreinermeister Kurt Ursenbacher (SCS Storeconcept AG, Böckten) als neues Vorstandsmitglied. Bildungsinitiative geht weiter In diesem Jahr tritt die Bildungsinitiative des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM in die zweite Phase. Die Schreinermeister wollen sich als «MitMacher», «MitDenker» und «MitLenker» an sogenannten «Fitmacher-Tagen» für die Zukunft rüsten. Der seit Februar amtierende VSSM-Direktor Mario Fellner rief seine Baselbieter Berufskollegen an deren Generalversammlung auf, an der Fitmacher-Tour aktiv teilzunehmen. Die Tour startet am 6. Juni in Landquart und macht im Verlauf des Jahres Halt an insgesamt acht Orten. Der für die Baselbieter geografisch nächstgelegene Nachmittagsanlass findet am kommenden 14. September in Egerkingen statt. Eingeladen sind alle, die in der Schreinerbranche als Geschäftsführer, Kaderangestellte oder als ausgebildete Schreiner tätig sind. Schreiner gegen Einbrecher René Hochuli, Präsident des Schreinermeister- Verbands Baselland, motivierte seine Mitglieder ebenfalls, an dieser wichtigen Weiterbildungsinitiative teilzunehmen. Gleichzeitig informierte Hochuli auch über die Fachanlässe 2017 des schweizerischen Dachverbands. Sie stehen unter dem Titel «Gemeinsam gegen Einbrecher». In unserer Region findet dieser Fachanlass am kommenden 26. Oktober in Birsfelden statt. Gemeinsam mit der Kantonspolizei und dem Fachverband «Fenster und Fassadenbranche FFF» informiert der VSSM über den aktuellen Stand im Einbruchschutz. Marcel W. Buess Rezyklierte Instrumente: Für die musikalische Unterhaltung sorgen am LBV-Startevent die «Freestyle Drummers» aus Waldenburg. Für die einen war es ein Abschied, für die anderen ein herzliches Willkommen. Wie jedes Jahr hat der KMU-Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung (LBV) das neue Ausbildungsjahr, das im August beginnen wird, mit einem feierlichen Event eingeläutet. Rund 200 Gäste haben sich am Dienstag, den 30. Mai 2017, im Hotel Engel in Liestal eingefunden. Sie verabschiedeten elf Lernende und hiessen zehn neue willkommen – weitere werden folgen. Die neu Eintretenden haben im Beisein ihrer Eltern ihre Lehrverträge unterschrieben und werden in den kommenden Jahren unter anderem zu Kaufleuten, Informatikern, Zeichnern und Konstrukteuren ausgebildet. Für Urs Berger, Stv. Direktor der Wirtschaftskammer und Leiter Berufs- und Weiterbildung, ist es eine grosse Freude, dass sich so viele Angehörige eingefunden haben: «Dies zeugt von grossem Interesse bezüglich dem LBV und ist vor allem ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Jugendlichen.» Hanspeter Hauenstein, Leiter des Amts für Berufsbildung und Berufsberatung (AfBB) lobte die gute Zusammen arbeit des Amts mit dem LBV und sprach über die Aufgaben des AfBB. Unter den Gästen anzutreffen waren unter anderem René Grünenfelder, Schulleiter der Kaufmännischen Berufsfachschule Liestal, sowie Beat Lüthy, neuer Leiter des Amts für Volksschulen. «Hervorragendes Fundament» Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer, bezeichnete die Berufslehre als ein «hervorragendes Fundament für eine tolle berufliche Karriere». Früher sei es fast unmöglich gewesen, ohne Uniausbildung eine Spitzenposition zu erreichen. Heute seien mehr und mehr hochqualifizierte Leute mit praktischer Berufsausbildung gefragt. Kaspar Schweizer, Mitglied der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), freute sich, dass das BLKB-Charity-Projekt Jobs for Juniors mehr als 180000 Franken für den LBV einbrachte. Umrahmt wurde der Anlass von diversen Einlagen der «Freestyle Drummers» aus dem Waldenburgertal. Daniel Schindler Eine neu beginnender Lernender bespricht mit seiner Mutter und Corinne Champion vom KMU-Lehrbetriebsverbund seinen Lehrvertrag. Kaspar Schweizer, Mitglied der Geschäftsleitung der BLKB, spricht über Jobs for Juniors. Lernende aus dem KMU-Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung, die kurz vor dem Abschluss stehen, präsentieren ein Bild, das sie ganz zu Beginn ihrer Ausbildungszeit gemeinsam gestaltet haben. FOTOS HANSRUEDI HEER Landrat Christoph Buser weist auf die Vorzüge einer Berufslehre hin. Volles Haus: Rund 200 Gäste feiern die Lernenden am Startevent des KMU-Lehrbetriebsverbunds Baselland und Umgebung im Hotel Engel in Liestal. Hanspeter Hauenstein, Leiter des Amts für Berufsbildung und Berufsberatung (AfBB) lobt die Zusammen arbeit mit dem LBV.

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