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Standpunkt 438, 20.1.2017

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Standpunkt der Wirtschaft – Offizielles Informationsorgan der Wirtschaftskammer Baselland

Standpunkt 438,

SCHWEIZERISCHE 20. JANUAR 2017 Nr. 01 – 134. Jahrgang DIE ZEITUNG FÜR KMU Regionalbund AZA 4410 Liestal Standpunkt-Ausgabe Nr. 438 – 20. Jahrgang DIE MEINUNG NEUJAHRSAPÉRO – 500 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft trafen sich beim Neujahrsapéro der Wirtschaftskammer Baselland und der Basellandschaftlichen Kantonalbank. Zum fünften Mal im Pantheon Von Christoph Buser, Landrat, Direktor Wirtschaftskammer Baselland. Entscheidendes Ja für den Standort Nachfolgeregelung lautete eines der grossen Themen am Neujahrsapéro der Wirtschaftskammer Baselland. Für Nachwuchsunternehmer – aber nicht nur für diese – ist von grösster Bedeutung, dass die Rahmenbedingungen sich verbessern, oder dass sie sich zumindest nicht verschlechtern. Dazu gehört ein steuerliches Umfeld, das stabil, attraktiv und dennoch international anerkannt ist. Dieses Ziel verfolgt der Bund mit der Unternehmenssteuerreform III (USR III). Für den Wirtschaftsstandort Schweiz ist die Reform entscheidend. Sie führt zu mehr Planungssicherheit bei den Unternehmen. Und sie garantiert ein im internationalen Vergleich verhältnismässig attraktives Steuerregime. Das sichert Investitionen und damit Arbeitsplätze. Die Baselbieter Regierung hat bereits umrissen, in welche Richtung sie bei der Umsetzung der USR III zu gehen gedenkt. Die gestaffelte Senkung des Gewinnsteuersatzes auf rund 13,9 Prozent bis 2024 stellt ein zentrales Element dar. Mit den Gemeinden hat die Regierung bereits einen entsprechenden Austausch gesucht – denn natürlich sind diese von der Steuerreform betroffen (wenn auch in deutlich weniger grossem Ausmass, als die Gegner der USR III unterstellen). Viele Gemeindepräsidenten unterstützen darum die Vorlage. Sie haben erkannt, dass es höchstens kurzfristig zu einem Steuerausfall kommt. Mittel bis langfristig hingegen werden die Ausfälle mehr als kompensiert. Das lehrt uns auch die Erfahrung mit früheren Unternehmenssteuerreformen. Dass dies von den Gegnern der USR III anders dargestellt wird: Es ist reine Abstimmungspropaganda. Lassen wir uns davon nicht verunsichern. Ein Ja am 12. Februar zur USR III ist entscheidend, wenn wir die Wettbewerbsfähigkeit des Landes und damit die Grundlage unseres Wohlstands erhalten wollen. Bereits zum 15. Mal haben die Wirtschaftskammer Baselland und die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) am vergangenen 5. Januar an ihrem gemeinsamen Neujahrsapéro gegen 500 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft begrüsst. Der traditionelle Neujahrsapéro fand zum fünften Mal im Pantheon in Muttenz statt. Im Zentrum des Donnerstagabends vor zwei Wochen stand das Thema Nachfolgeregelung. Kein Wunder, denn Dr. Beat Oberlin bestritt seinen letzten grossen Auftritt. Der ehemalige Präsident der Geschäftsleitung der BLKB, verabschiedete sich nach zwölf Jahren an der operativen Spitze der BLKB. Oberlin zog in seinem Referat eine positive Schlussbilanz: «Ich konnte mit den Führungsteams eine nachhaltige Bank entwickeln, die zufriedene Mitarbeitende und Kunden sowie Spass an Erneuerung und Innovation hat und eine gute Reputation als oberstes Gut betrachtet. Ich freue mich, wenn ich nun in anderer Funktion zum Gedeihen der Region beitragen kann», sagte Oberlin. «Gute Nachfolgeregelung» John Häfelfinger, neuer Präsident der Geschäftsleitung der BLKB, hat seine Funktion per 1. Januar dieses Jahres übernommen und freut sich auf seine neuen Aufgaben, wie er in seinem Referat ausführte: «Ich glaube an unsere Region, an die regionale Wirtschaft und auch an die Wichtigkeit des Bankings. Gerade die BLKB kann mit ihrer sehr guten Kapitalstruktur, ihrem tiefen Risikoprofil und den dadurch resultierenden tiefen Kapitalkosten ein Katalysator für KMU sein», machte Häfelfinger deutlich. Andreas Schneider, Präsident Alles, was im Baselbiet Rang und Namen hat, versammelt sich am von der Wirtschaftskammer Baselland und der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) organisierten Neujahrsapéro. FOTO KAMBER der Wirtschaftskammer, wies darauf hin, dass der BLKB eine gute Nachfolgeregelung gelungen sei und gab zu bedenken, dass dies in den kommenden Jahren eine der grossen Herausforderungen für viele KMU darstelle. Auch Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser betonte die Wichtig keit guter Rahmenbedingungen für die Nachfolge generation und nannte als aktuelles Beispiel die Abstimmung zur Unternehmenssteuerreform III. Ein Ja zur Vorlage am 12. Februar bringe Planungssicherheit und stärke den Wirtschaftsstandort Schweiz. Daniel Schindler SEITEN 2–4 WIRTSCHAFTSRAT TAGT VOR NEUJAHRSAPÉRO Im Vorfeld der traditionellen Begrüssung durch zwei Kaminfeger am Neujahrsapéro 2017 der Wirtschaftskammer Baselland hatte die Januarsitzung des Wirtschaftsrats stattgefunden. Die Parolen für den Urnengang vom kommenden 12. Februar 2017 hatte das Parlament der Wirtschaftskammer Baselland bereits in seiner Sitzung vom 28. Oktober 2016 gefasst: Ja zur Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den STEUERREFORM – Überparteiliches Komitee beider Basel «Steuerreform JA» plädiert für USR III, Baselbieter Unternehmer gründen eigenes Komitee. Es geht um 100 000 Jobs Agglomerationsverkehr (NAF) sowie zur Unternehmenssteuerreform III). KEINE Parole fasste der Wirtschaftsrat zum Bundesbeschluss vom 30. September 2016 über die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration. Für die Abstimmung zur USR III sowie für die Unterstützung des Baselbieter Energiepakets bewilligte der Wirtschaftsrat einen Beitrag von je 25 000 Franken aus dem Aktionsfonds der Baselbieter KMU. dan ANZEIGE HEUTE IM STANDPUNKT «FIT IN DIE LEHRE» 6 Die Wirtschaftskammer informiert Lehrpersonen über das Programm. ARBEITGEBER-ZMORGE 7 Im Fokus standen Lohnausweis und Unternehmenssteuerreform III. LASTWAGEN-KONTROLLE 9 Der Bund verlängert Prüfintervalle für Lastwagen im Binnenverkehr. Für die Region ist ein Ja zur Unternehmenssteuerreform (USR III) von grösster Wichtigkeit. Darum haben Baselbieter Unternehmerinnen und Unternehmer das Komitee «JA zur Steuerreform» gegründet, das sich vehement für die USR III einsetzt. Diese sorgt dafür, dass unser Standort attraktiv bleibt. So lautete auch das Fazit einer Medienkonferenz vom 2. Januar 2017 des überparteilichen Komitees beider Basel «Steuerreform JA» in den Räumen der Handelskammer beider Basel (HKBB). Vor den Medienschaf fenden zeigten der Wirtschaftskammerdirektor, Landrat Christoph Buser, HKBB­ Direktor Franz Saladin und HKBB­ Präsident Thomas Staehelin, Gabriel Barell, Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt (GVBS), die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger, sowie der Stadtbasler FDP- Präsident und Grossrat Luca Urgese vereint die Notwendigkeit der Steuerreform auf. Es gehe unter anderem um die Sicherung zahlreicher Arbeitsplätze in der Region. Insgesamt schaffen Statusgesellschaften hier rund 40 000 Arbeitsplätze. Im Baselbiet stamme mehr als ein Drittel der Gewinnsteuereinnahmen von diesen Unternehmen, so Christoph Buser. In Basel­ Stadt liege der Anteil sogar bei mehr als 60 Prozent. Viele regionale Unternehmen seien ihre Zulieferer. So steige die Zahl der mit ihnen verbundenen Arbeitsplätze auf bis zu 100 000. Diese seien bedroht, sollte die Steuer reform nicht angenommen werden. Die USR III gelangt am 12. Februar 2017 zur Abstimmung. Der Wirtschaftsrat hatte bereits in seiner Sitzung vom 27. Oktober 2016 die Ja-Parole beschlossen. Daniel Schindler SEITEN 5, 7 Standpunkt der Wirtschaft: Offizielles Informationsorgan der Redaktion: Telefon 061 927 64 64 – Fax 061 927 65 50 – Internet: www.kmu.org – E-Mail: standpunkt@kmu.org

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